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Solange - "Cranes In The Sky"

Eine ordentliche Leistung, zumindest ein wenig aus dem Schatten der großen Schwester Beyoncé herauszukommen, während diese im selben Jahr ihr bis dato bestes Album "Lemonade" droppt. Wobei "ein wenig" schon untertrieben wirkt, dafür, dass Solanges "Cranes In The Sky" bei den 2017er Grammys die Trophäe für die beste R'n'B-Performance erhält. Wir konstatierten in unserer kürzlich erschienenen "10 Jahre, 20 Alben"-Liste, dass Solanges Album "A Seat At The Table" sogar besser sei als "Lemonade". Das mag jeder für sich entscheiden, wir wissen nur, dass "Cranes In The Sky" ein wenig Augenpipi bei einem unserer Redakteure auslöste, spätestens dann, als die Jüngere der Knowles-Schwestern im Refrain mit ihrer Engelsstimme wiederholt "Away" sang.

Ist das ein wunderschönes Instrumental, besonders auf Seiten dieser sehr dezent geflangten Streicher und dieser Bass-Line, so himmlisch und doch melancholisch zugleich! Inhaltlich gestaltet sich der Track jedoch zutiefst niederschmetternd. Egal wie und womit man versucht, seine inneren Schmerzen zu unterdrücken, sei es durch Alkohol, sei es durch Konsum, sei es durch Schlaf, sei es durch Sex: am Ende holt die Traurigkeit einen doch wieder ein.

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