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Linda Ronstadt - "Hasten Down The Wind"

Zwischendurch eine kleine Pionierleistung gefällig? Bitteschön: Linda Ronstadt ist gelungen, was noch keiner Künstlerin vor ihr gelang: Mit "Hasten Down The Wind" verbuchte sie das dritte millionenfach verkaufte Album in Folge. Ganz nebenbei bescherte es ihr iren zweiten Grammy, der für Ronstadt damals bestimmt noch etwas besonderes war. Sie kommte 1976 ja kaum bereits ahnen, wie viele solcher Trophäen sie über die Jahre noch einsammeln sollte.

Als Interpretin des Great American Songbook hatte sich sie Musikerin spätestens 1974 mit ihrem Album "Heart Like A Wheel" etabliert. Auf "Hasten Down The Wond" schöpft sie erneut mit vollen Händen aus bewährtem Repertoire. Der Titeltrack zum Beispiel stammte ursprünglich von Warren Zevon. Darüber hinaus machte sich Ronstadt unter anderem Buddy Hollys "That'll Be The Day" zu eigen.

"Crazy", mit dem sie einen Hit in den Country-Charts landete, floss einst aus Willie Nelsons Feder, populär gemacht hatte den Track allerdings Patsy Cline, und das schon im Jahr 1961.

Der Rastafari-Tune "Rivers Of Babylon", hiesigen Ohren in Frank Farians fragwürdiger Disco-Fassung von Boney M. vertraut, hatten erstmals 1970 die jamaikanischen Melodians gesungen und zwei Jahre darauf im Soundtrack von "The Harder They Come" platziert. Linda Ronstadt strich aus ihrer Version alles Überflüssige und behielt nur, was alle ihre Songs besonders machte: ihren Gesang.

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Linda Ronstadt - "Hasten Down The Wind"*

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