Kein ESC!
Mit der Verquickung von Politik und Kultur hadert der Eurovision Songcontest schon seit Jahren. Versuche, die Veranstaltung mit aller Gewalt unpolitisch zu halten, scheitern regelmäßig an halt immer dumm störenden Realitäten, Menno. In diesem Jahr schlagen die Wellen der Empörung wieder besonders hoch: Weil Israels Vorgehen in Gaza keine Konsequenzen auf die Qualifikation des Landes zum ESC hatte, haben mehrere Länder ihre Kandidat*innen zurückgepfiffen. Hunderte Kulturschaffende unterzeichneten zudem einen offenen Brief, der zum Boykott der Veranstaltung aufrief.
Auch Pashanim zeigt sich dem Spektakel gegenüber offenbar abgeneigt: "Kein ESC", schrieb er in einer Insta-Story. Auf Nachfrage gab sein Management der Berliner Zeitung zu verstehen, dem sei nichts hinzuzufügen. Dass die Kolleg*innen dann ein flüchtiges Zwei-Wort-Statement direkt zu einem "Boykottaufruf" aufblasen ...

... schon ein bisschen mutig.
Fürs Protokoll: Hätte übrigens gar nix dagegen gehabt, wenn die Ukraine wieder Alyona Alyona zu dem Bumms geschickt hätte. Ihr aktuelles Video hat auf jeden Fall Grand Prix-Vibes.
"Ми залишимось людьми" bedeutet übrigens "Wir werden menschlich bleiben". Nötig wärs, gerade in diesen Zeiten und bei so einem Spektakel.
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