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Für jede*n etwas

Ich bin trotzdem recht zuversichtlich, dass Deutschrap alles mögliche überleben wird. Auch die Samras, Gzuze und Sinan-Gs, mit denen wir uns herumschlagen müssen. Dass sich letztgenannter offensichtlich auch anderswo unbeliebt gemacht hat ... verbuchen wir das unter "Karma"? Egal, mit diesem Dude befassen wir uns nicht. Es ist alles schon schlimm genug.

Freuen wir uns stattdessen lieber darüber, dass Deutschrap ganz eindeutig quicklebendig ist. Man muss ja wahrhaftig nicht alles gleichermaßen feiern. Aber in der wunderbaren Vielfalt, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat, findet doch jede*r irgendwas und kann den Rest gelassen links liegen lassen.

Wir hätten da zum Beispiel, für Tussis, Atzinnen und Görinnen, Eli Preiss, Yola und Dani Lia, die "Tussis über Macker" stellen:

Lesbische Oldschoolerinnen und alle, die sonst noch mitkommen wollen, unternehmen eine Landpartie mit Lena Stoehrfaktor (ich kann mich, ehrlich, nicht erinnern, sie schon jemals so fidel drauf gesehen zu haben):

Ceren, "Prinzessin von Berlin", wirft uns so lange einen "Luftkuss" zu, "ein Abschiedskuss an die Sommertage und an all die Gedanken, die aufkommen, wenn es Zeit wird, sich im Freibad wieder den Hoodie überzuziehen":

"Fühlt sich an, wie im Bus ganz vorne sitzen", versprach im vergangenen Jahr der Pressetext zu Cerens EP "Xoxo, Ceren". Diese Kollegin hier, Lilith, hat ihre eigene Sicht aufs "Bus Fahren". Deutlich düsterer, I like:

Dass wir "Das traurigste Mädchen der Welt", das Album von Paula Hartmann, das für den März versprochen ist, mit der knauserigen Wertung "Zwei Punkte" vom Platz schicken werden ... bisher deutet nichts darauf hin:

Wer feiern will, geht mit den Kolleg*innen von Patina Records raven. Wie lange? Na, "Bis Es P-latzt"!

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