Der Popstar wurde heute in Madrid vom Vorwurf des Steuerbetrugs entlastet.

Madrid (ebi) - Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit den spanischen Steuerbehörden ist Shakira heute vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen worden. Das Finanzamt muss dem Popstar nun 55 Millionen Euro zurückzahlen, inklusive Zinsen und Prozesskosten, entschied der Nationale Staatsgerichtshof in Madrid: Die Finanzbehörde habe nicht zweifelsfrei belegen können, dass die gebürtige Kolumbianerin ihren steuerlichen Wohnsitz 2011 in Spanien gehabt habe, wird die Begründung in Medienberichten zitiert.

Schlaflose Nächte

"Nach mehr als acht Jahren brutaler öffentlicher Anfeindungen, orchestrierter Kampagnen zur Zerstörung meines Rufs und zahllosen schlaflosen Nächten, die meine Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Familie beeinträchtigt haben, hat der Nationale Staatsgerichtshof die Dinge endlich geradegerückt", ließ der Popstar in einem offiziellen Statement verlauten. Fast ein Jahrzehnt lang sei sie wie eine Schuldige behandelt worden: "Ich hoffe, dass dieses Urteil ein Präzedenzfall für Tausende von ganz normalen Bürgern schafft, die jeden Tag von einem System missbraucht und erdrückt werden, das ihre Schuld einfach voraussetzt und sie dazu zwingt, ihre Unschuld zu beweisen, während sie vor dem finanziellen und emotionalen Ruin stehen."

Shakira war über ein Jahrzehnt lang mit dem ehemaligen spanischen Fußballstar Gerard Piqué liiert, mit dem sie zwei Söhne hat. 2022 trennte sich das Paar. Damals hatte sich die Lage noch ganz anders präsentiert: Die spanische Staatsanwaltschaft hatte wegen Steuerbetrugs in den Jahren 2012 bis 2014 u.a. bis zu acht Jahre Haft für Shakira gefordert. 2023 hatte sich die Sängerin in diesem Fall auf einen Deal eingelassen: Drei Jahre auf Bewährung und eine Zahlung in Höhe von mehreren Millionen Euro. Die Einigung sei jedoch kein Schuldeingeständnis gewesen, betonte Shakira schon damals. Im Gegenteil: Die Betrugsvorwürfe seien "ungerecht" und der Deal eine reine Vernunftentscheidung.

Wie reagiert die Staatsanwaltschaft?

Bereits 2024 war ein drittes Steuerverfahren gegen sie, das sich auf das Jahr 2018 bezog, ebenfalls aus Mangel an Beweisen eingestellt worden. Ganz aus dem Schneider ist Shakira, die heute in Miami, Florida lebt, gleichwohl immer noch nicht: Die Staatsanwaltschaft kann gegen das aktuelle Urteil vor dem Obersten Gericht in Madrid noch Berufung einlegen.

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Shakira

Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Shakira,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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"Ob Latin oder nicht, ich liebe den Rock'n'Roll, und der ist international!" Shakira steht auf Gitarrenrock, den sie mit aufmüpfigen Texten verfeinert.

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