Ex-Faith No More Sänger Mike Patton und System Of A Down-Frontmann Serj Tankian sind mit einem exklusiven Duett auf dem Soundtrack zu "Body Of Lies" vertreten.
Los Angeles (thk) - Mit dem Song "Bird's Eye" kredenzen die beiden Ausnahmesänger des Alternative Rock ihren Anhängern einen audiophilen Leckerbissen. Für den Soundtrack des Terrorismusthrillers "Body Of Lies" (wie immer sehr grazil ins Deutsche übersetzt: "Der Mann, der niemals lebte") mit Leonardo DiCaprio und Russell Crowe ab 20. November in deutschen Kinos, bringen Patton und Tankian erstmals ihre Stimmband-Skills unter einen Hut.
Das Ergebnis klingt leicht orientalisch und wird neben den Stimmen der beiden Goldkehlchen hauptsächlich von Steichinstrumenten getragen. Der Rythmus bewegt sich in Breakbeat-artigen Gefilden, angereichert mit perkussiven Elementen.
Musikalische Partylöwen
Neugierig? Interessierte müssen nicht bis zum Abspannn der Kinovorstellung warten, denn der Track steht bereits auf Serj Tankians MySpace-Seite bereit.
"Mike ist ein guter Freund und immer herzlich zu jeder Party eingeladen, auf der ich gerade bin", so Tankians Auskunft zu dem Hintergrund der Kollaboration. Der SOAD-Sänger scheint gefallen daran gefunden zu haben, sich mit den Meistern seines Fachs zu messen.
Schon auf "Saturday Night Wrist", dem letzten Album der Deftones, teilte er sich für den Song "Mein" die Gesangsspuren brüderlich mit Chino Moreno. Dass er kein Fan von Genre-fokussierten Einbahnstraßen ist, brachte Tankian auch in einem Radio-Interview zum Ausdruck.
"Ich schreibe alle Arten von Musik, von elektronischer über Noise, experimentellen Sachen, von Punk bis hin zu Hip Hop bis zu wie immer du es nennen willst."
Achterbahn, Baby!
Auch Universalgenie Mike Patton hat mit seinen unzähligen Band-Projekten (u.a. Tomahawk, Peeping Tom, Fantomas) und Kollaborationen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er keinem musikalischem Abenteuer aus dem Weg geht. Diesbzüglich verweisen wir gerne noch einmal auf seine exotischen Ausflüge mit Stimmwunder Björk, Extrem-Jazzer John Zorn oder den durchgeknallten Mathcore-Akrobaten von Dillinger Escape Plan an – der Mann kennt einfach keine Grenzen.
12 Kommentare
Eigentlich schon ein feines Stück Musik.
Im Patton-Universum in Richtung: Peeping Tom / Crudo einzuordnen. Sehr eingängig, aber gerade deswegen haperts wieder (wie bei PT) am Langzeitfaktor. Vll, irre ich mich auch und der Track sagt mir in ein paar Wochen noch was...
Für einen Soundtrack geht es in Ordnung.
Zitat (« "Ich schreibe alle Arten von Musik, von elektronischer über Noise, experimentellen Sachen, von Punk bis hin zu Hip Hop bis zu wie immer du es nennen willst." »):
Das würd ich gerne auf mal auf nem Soloalbum von ihm hören, anstatt SOAD mit erhöhtem Abnutzfaktor.
Song tönt ganz interessant, das große Highlight isser nun aber auch nich. Das interessanteste dran sind die Stimmen der beiden.
Ne, das geht ja mal gar nicht... absolut belanglos - könnte auch auf VIVA laufen. Wenn nicht Patton/Tankain draufstehen würde, würd's keine Sau interessieren... Dann doch lieber die ersten 3 SOAD Alben oder Elect The Dead.
@masterpiece (« Mike Patton? :gääähn: »):
wieso? hör dir mal seine Indianermetalplatte mit Tomahawk an, das is einfach nur krass und originell und alles andere als gäähn
@RockLinebacker (« Ja es ist nichts besondres ausser dieses orientalische Geklimper. »):
orientalisches geklimper hört sich gut an, muss ich mir dann doch mal antun
@Fear_Of_Music (« @RockLinebacker (« Ja es ist nichts besondres ausser dieses orientalische Geklimper. »):
orientalisches geklimper hört sich gut an, muss ich mir dann doch mal antun »):
Ich finds an dieser Stelle irgendwie uninspiriert.