XXL hat noch keine neue Cover-Auswahl getroffen? Macht nix! Wir blicken zurück und sortieren die Klassen der vergangenen Jahre.
Berlin (ynk) - Alle Jahre wieder haben wir an dieser Stelle ausgiebig die Rap-Newcomer*innen seziert, die das XXL Magazine für das traditionelle Freshman Class-Cover in den Ring geworfen hatte. In diesem Jahr lässt die Vorauswahl auf sich warten. Ob es überhaupt eine geben wird oder ob das Format still, leise und in Würde stirbt: Wir wissen es (noch) nicht. Bis wir Genaueres erfahren, haben wir also Zeit, um größer zu denken. Statt ein ganzes Rudel hoffnungsfroher MCs betrachten wir heute rückblickend ganze Jahrgänge: Wie stark waren sie denn wirklich, die ...
... XXL Freshman-Classes verschiedener Jahre?
Obwohl die Newcomer-Qualität der Amirapper in den vergangenen Jahren merklich den Bach runtergegangen ist, will ich dennoch eine Lanze für das Freshman Class-Format brechen. Wir pflügen heute also durch alle Kohorten in der Vergangenheit ausgewählter Newcomer und sortieren: Was war Bullshit, wer gehörte tatsächlich zur absoluten Königsklasse? Mit etwas zeitlichem Abstand lässt es sich ja besser beurteilen: Wer hatte das Vorschuss-Vertrauen tatsächlich verdient?
Die unfehlbare Methode
Ich habe mir dafür eine unfehlbare Methode ausgedacht: Ich sortiere die Artists in fünf Tiers. Absolute Superstars, Kendricks oder Drakes, spielen fünf Punkte ein. Drei gibt es für wohletablierte, langjährige Erfolge, Kategorie Lupe Fiasco bis Lil Uzi Vert. Zwei Punkte ernten solide Nischenthemen, von Curren$y bis Danny Brown. One-Hit-Wonder kriegen einen Ehrenpunkt. Für völlige Fehlgriffe, die heute gar niemand mehr kennt, zieh' ich einen Punkt ab.
Am Ende werde ich noch die Gruppenstärke einrechnen, weil die Listen zwischen neun und zwölf Leuten oszillieren. Am Ende ranken wir von der schwächsten zur stärksten Klasse. Klingt gut? Klingt gut!



















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