Dem Rapper wird vorgeworfen, illegale Casino-Plattformen beworben zu haben. Die Glücksspielbehörde ermittelt.
Berlin (mag) - Capital Bra soll ein Zwangsgeld in Höhe von 250.000 Euro an die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) zahlen. Dem Rapper wird vorgeworfen, illegale Online-Glücksspielplattformen auf seinen Social Media-Kanälen bzw. in Livestreams und Videos vorgestellt und beworben zu haben. Er soll auch eine Vergleichsseite für illegale Casino-Anbieter betreiben. Das Verfahren läuft bereits seit Oktober 2025.
Capital Bra habe die Anhörungsaufforderungen der Behörde bisher ignoriert, woraufhin das Zwangsgeld festgesetzt worden sei. Die Zustellung sei dann mithilfe der Polizei am vergangenen Samstag während eines Konzerts erfolgt, so die Behörde. "Wir schrecken auch vor bekannten Namen nicht zurück. Wer illegales Glücksspiel bewirbt, muss mit konsequenten behördlichen Maßnahmen rechnen", betonte Ronald Benter, Vorstand der GGL. Capital Bras Management bestritt hingegen die Zustellung der Zwangsgeldforderung gegenüber der Bild-Zeitung.
Die GGL weist in einer Pressemitteilung zudem darauf hin, dass Influencer und Streamer illegales Glücksspiel in den Sozialen Netzwerken oft verharmlosten. Durch die fehlende behördliche Kontrolle seien viele Angebote manipuliert und deshalb besonders riskant. Zudem würden sie ein hohes Suchtpotenzial bergen.

3 Kommentare
Boah ey nichts darf man hier in Deutschland.
"...Capital Bras Management bestritt hingegen die Zustellung der Zwangsgeldforderung..."
Ist vielleicht im Zuge der kleinen Drogenparty am gleichen Wochenende etwas untergegangen...
für die schrottige "Musik" sollte er generell noch viel mehr zahlen.