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Platz 9: 2018

Legenden (5 Punkte)

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High Level (3 Punkte)

J.I.D: In Sachen reinem Rapskill sicher einer der stärksten, die es in den letzten Jahren aufs Cover geschafft haben. Leute lieben "The Forever Story", Leute liebten auch schon "The Never Story". Er ist dieser J. Cole-Sidekick, der könnte. Aber mit inzwischen fast vierzig Jahren schließt sich das Fenster für höhere Tiers auch rapide.

Trippie Redd: Die wahrscheinlich signifikanteste Gestalt aus der zweiten Welle Soundcloud-Rap. Er war nie so präsent oder ikonisch wie ein Uzi oder ein Yachty, aber seine "Love Letter To You"-Reihe und seine Experimente mit dem Rage-Genre haben sich als langfristig erfolgreich und relevant herausgestellt.

Solide Nische (2 Punkte)

Lil Pump: Was zum Fick machen wir jetzt mit dem hier? Ein ganz seltsames One-Album-Wonder mit ein paar ehrlich unterhaltsamen Tracks. Dass er für ein paar Jahre universelles Feindbild war, hat seine Relevanz ein bisschen größer erscheinen lassen, als sie eigentlich war. Dass dann der erwartbare Fall-Off kam, hätte eigentlich niemanden überraschen sollen. Seine Karriere war viel größer und mehr im Gespräch, als zu sein sie jedes Recht hatte.

Ski Mask The Slump God: Dieser XXXTentacion-Sidekick hätte eigentlich absolut großartig sein sollen. Der hat den Skill, das Charisma, den Humor und alle Sympathie, die so vielen Zeitgenossen gefehlt haben. Eine ganze Weile hat er auch ein paar absolute Banger gedroppt. Aber nachdem ihm über die Jahre ein Freund nach dem anderen weggestorben ist, merkt man heute leider, dass er nicht mehr ganz derselbe ist.

Stefflon Don: Ich bin immer noch ein wenig verwirrt, warum diese britische Rapperin mit Ties vor allem in Richtung des afrikanischen Kontinents damals auf dieser Liste aufgetaucht ist. Also, keine Frage: Sie ist cool, sie ist relevant, sie hat eine Menge Hits. Aber doch in einer sehr anderen Bubble, oder?

One-Hit (1 Punkt)

Smokepurrp: Wenn Pump heute schon nicht mehr relevant erscheint, was machen wir dann mit seinem Sidekick? Purrp war eine Weile sogar bei Travis Scott gesignt und wirkte zumindest grundlegend wie ein soliderer Artist. Aber er hat die Balance zwischen Ragebait-Memes und Musikalität nie gefunden und wird heute vor allem mit Videos seiner leeren Konzerträume assoziiert.

YBN Nahmir: Wenn wir es schon von Artists haben, die heute vor allem Gespött sind: Nahmir hatte zwei ziemlich solide Hits, sah aber nie wie ein richtiger Artist aus. Als er dann den schicksalhaften ... Disco-Song (?) "Soul Train" gedroppt hatte, wurde allen erst richtig klar, dass er das Charisma für die großen Ligen nie hatte.

BlocBoy JB: Ähnlich geschah es ja Memphis-Dance-Rapper BlocBoy JB. Historisch gesehen? Ich mochte den: "Shoot", "Look Alive", "Rover", "Prod By Bloc", der hat dieses sehr sympathsiche, regionale Ding wirklich total draufgehabt. Aber ähnlich wie Nahmir: Das ist einfach kein Typ für die Big Leagues.

Kennt-absolut-keiner (-1 Punkt)

Wifisfuneral: Vielleicht klang dieser Guy damals wie ein cooler, edgy, hipsteriger Pick. Aber abgesehen von einer Kollabo mit den $uicideboy$ hat er sein Versprechen leider kein bisschen eingehalten.

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