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Platz 6: 2012

Legenden (5 Punkte)

Future: Es kann einfach gar nicht anders sein. Future ist nicht nur die wahrscheinlich legendärste Figur des Trap-Genres, er ist auch bis heute von ungeminderter kommerzieller Größe. Wenn er droppt, guckt die Szene hin. Ich würde sagen, dass er den Top-drei-Platz im Grunde viel mehr verdient als Cole. Aber das ist eine Debatte für einen anderen Tag.

High Level (3 Punkte)

Danny Brown: Es fühlt sich surreal an auf einem Cover von vor fast fünfzehn Jahren Danny Brown und Future nebeneinander stehen zu sehen. Ersterer macht heute nämlich Digicore mit den untergründigsten Teenagern, die es gibt. Damals hat er sperrigen Rap über Sucht auf Psych Rock-Loops gemacht. Beides war geil, die Leute werden Danny für immer lieben.

Solide Nische (2 Punkte)

French Montana: Ich kündige schon einmal an, dass das hier die absurdeste Zwei-Punkte-Sektion von allen wird. Angefangen mit French Montana, der wohl die ausuferndste Karriere eines Rappers jemals dafür hatte, dass er eigentlich nie rappen konnte. Datpiff-Legende, dann Hits von Drake und Swae Lee gespendet bekommen. Aus irgendwelchen Gründen bis heute relevant genug, um behaupten zu können, er habe mehr Hits als Kendrick. Nehmt euch ein Beispiel an diesem Selbstbewusstsein!

Macklemore: Wohin zum Fick sortieren wir jetzt Macklemore? Der ist halt auch ein absolutes One-Album-Wonder. Dieses eine Album ist zwar eins der erfolgreichsten der Rapgeschichte. Aber trotzdem ist alles, das danach kam, im Grunde nur corny Blödsinn. Als Artist genießt er quasi keinen Respekt in der Szene. Eine absolut seltsame Karriere hatte der Kerl da.

Machine Gun Kelly: Aber wenn wir schon von seltsamen Karrieren reden ... huh?! Erst war er ein beschissener Frat Boy-Rapper, dann ein schlechter Rockstar. Jüngst war er kurz im Country unterwegs, jetzt wendet er sich wohl dem Nu Metal zu. Verrückt. Einig sind sich seine Karrierepfade nur darin, dass er in fast allem massiv gesuckt hat, und dabei kommerziell unerklärlich erfolgreich war.

One-Hit (1 Punkt)

Iggy Azalea: Digga, das ist die seltsamste Freshman Class der Welt, und die, die am seltsamsten gealtert ist. Iggy wirkte für eine gewisse Zeit ehrlich wie der absolute Abgesang auf das Rapgenre. Eine weiße Rapperin mit T.I.-Cosign und gar keinem Respekt vor der Kultur, die in geringster Zeit von Null auf Hundert gegangen war. Im Rückblick eine sehr irrelevante Sorge, denn nach "Fancy" kam nichts mehr.

Hopsin: Hahahaha, diese Klasse macht mich fertig.

Roscoe Dash: Gott, danke, ein normaler One-Hit-Wonder-Rapper. Wenn das so weitergegangen wäre, hätten hier gleich noch Lin-Manuel Miranda oder Rap Monster von BTS gestanden.

Kennt-absolut-keiner (-1 Punkt)

Don Trip: Er ist doch getrippt.

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