Patz 3: 2011

Legenden (5 Punkte)
⦁ Kendrick Lamar: Muss ich das hier ehrlich erklären?
High Level (3 Punkte)
⦁ Mac Miller: In Diskussionen über die Liste haben Homies von mir gemeint, ob der nicht auch aufs Fünfer-Tier gehören könnte, und ich bin mir da nicht so sicher. Ja, Mac Miller (Rest in Peace) hat absolut galaktischen Status am größeren Uni-Circuit. Aber er ist ein Nischen-Rapper, der mit reiner Qualität Kult-Klassiker geworden ist. Hier ist er richtig.
⦁ YG: Im Grunde ein ähnlicher Fall wie bei Nipsey Hussle. Absolut seminale Figur für den Rap von Los Angeles, von seiner Ära mit DJ Mustard Anfang der Zehnerjahre zu seiner "Still Brazy"-Reinaissance bis heute, wo er immer noch relevant rappt und als Labelboss agiert.
Solide Nische (2 Punkte)
⦁ Meek Mill: Nach der Logik könnte man eigentlich auch ihn hier ein bisschen höher ansiedeln, aber Meek war doch einfach immer zu sehr Rappers-Rapper. Er hat einen extrem guten Flow, total viel Tempo, ein paar Hits, er ist Lokalheld in Philly und hat mit die besten Intros im Game. Aber Philly ist halt nicht L.A. und sein Crossover-Radius ohne Drake-Feature doch eher limitiert.
⦁ Big K.R.I.T.: Auch, wenn es die letzten Jahre eher ruhig um ihn geworden ist, ist Krit einer dieser absolut definitiven Album-Artists der Zehnerjahre und wurde lange Zeit im selben Atemzug mit den Kendricks genannt. Vielleicht ist er dafür insgesamt etwas zu sperrig und abstrakt, aber die Qualität und das Talent kann man ihm nicht absprechen.
⦁ Yelawolf: Auf eine seltsame Art haben wir mit Catfish Billy seinen seltsamen County-Cousin und die absolute Definition von einem Nischen-Artist. Außerhalb der Südstaaten, abseits von Nashville checkt wohl keiner, wie groß und wichtig Yelawolf für Leute sein kann. Aber er ist der OG der Country-Rap-Lane, eine lokale Legende und wird davon für immer essen.
⦁ Lil B: Wenn wir es schon von Legenden haben? Thank you, based god.
One-Hit (1 Punkt)
⦁ CyHi The Prince: Ist es fair, jemanden dafür relevant zu finden, was für geile Songs er geschrieben hat, auch, wenn es nicht seine waren? CyHi war maßgeblich als Writer für Kanye unterwegs. Krasse Kudos für die Ergebnisse. Trotzdem: Seine eigene Musik hat irgendwie nie einen Fuß in die Tür bekommen.
⦁ Lil Twist: Dagegen fühlt es sich fast absurd an, dass 2010 immer noch neue Young Money-Artists die Bühne betreten haben. Nicki und Drake waren schon längst Superstars, der Rest des Rasters fiel beiseite. Richtig traurig war darüber niemand.
Kennt-absolut-keiner (-1 Punkt)
⦁ Diggy Simmons: Das hier ist der Sohn vom Def Jam-Gründer auf wirklich unvergleichbaren Nepo Baby-Shit.
⦁ Fred The Godson: Rest in Peace an den ersten Rapper, den die Corona-Pandemie gefordert hat.
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