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Platz 4: 2010

Legenden (5 Punkte)

J. Cole: Ich habe vorhin noch gefrotzelt, dass Future den Top 3-Spot mehr verdient als Cole. Aber sind wir ehrlich: Alles unter fünf Punkten für Cole wäre einfach Hatershit. Der Mann ist so eine definitive und charismatische Figur seines Hip Hop-Zeitalters, an ihm führt kein Weg vorbei.

High Level (3 Punkte)

Nipsey Hussle: Wenn wir schon bei charismatischen Figuren sind, an denen kein Weg vorbei führt: Nipsey gehört dazu, aber rein lokalisiert für Los Angeles. Rest in Peace, erneut.

Freddie Gibbs: Dagegen fühlt es sich fast ein bisschen absurd an, dass Freddie Gibbs schon hier auftaucht. Denn tatsächlich: Gibbs 2010 auf dem Schirm zu haben, ist ordentlich Hipster-kredibil. Die besten Releases hat er hier nämlich noch weit vor sich. Aber gerade mit seinen Madlib-Tapes wird er auch ohne kommerziell krasse Strahlkraft einer der definitiven Album-Artists seiner Generation.

Big Sean: Bei ihm bin ich mir nicht komplett sicher. Sean ist wirklich kein essentieller Artist oder so, aber man muss ihm eins lassen: Er hat den Pop-Crossover in seine DNA bekommen und ist ein über Jahre nicht wegzukriegender MC geworden, der immer für eine Überraschung gut war.

Solide Nische (2 Punkte)

Wiz Khalifa: Damit ist Sean er das genaue Gegenteil von Wiz Khalifa. Der hatte nämlich immense Sternstunden des Pop-Crossovers, die man heute gar nicht mehr so recht versteht. Ja, er war der Lead-Artist von "See You Again", eines der größten Hits aller Zeiten. Trotzdem vergessen quasi alle ständig, dass das überhaupt sein Song war. Heute hat er all den Mainstream-Pömp zurecht vollständig abgestreift und ist einfach Curren$y zwei. Respektabel, wenn auch ein seltsamer Karriereschritt.

Jay Rock: Sollte sein Verse auf "Money Trees" genug sein, um Jay Rock ein Kaliber höher zu packen? Ich bin mir bewusst, dass der Kerl ein paar sehr coole Alben hat. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass er je wieder aus dem Kendrick-Schatten treten wird.

One-Hit (1 Punkt)

Fashawn: Ich habe den hier in dieses Tier sortiert und ihn dann direkt am selben Abend auf diesem neuen Blu-Album mit einem ganz coolen Verse gehört. Aber, nein, auch wenn das ein solider Lyricist ist: Wirklich relevant ist er nie geworden.

OJ Da Juiceman: Ja, der ist irgendwie eine Legende. Aber er ist auch ein Meme. Ich glaube, die wenigsten feiern ihn für seine Atlanta-Kredibilität.

Kennt-absolut-keiner (-1 Punkt)

Pill & Donnis: Ganz ehrlich? Von allen 'Hä?'-Rappern auf dieser Liste sind das die beiden, zu denen ich wirklich am wenigsten Assoziation hatte. Gab es die wirklich?

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