Ein "sittenwidriger" Vertrag. Der Ex-Manager schuldet seinem ehemaligen Schützling nun fast zwei Millionen Euro.
Berlin (dml) - Der Zivilprozess zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker ist vom Tisch. Während der Rapper gerade im Rahmen seiner Abschiedstournee auf der Bühne steht, wies das Kammergericht Berlin Abou-Chakers Berufung ab: Bushidos ehemaliger Manager muss dem Rapper nun 1,78 Millionen Euro plus Zinsen zahlen, meldet der Spiegel unter Berufung auf die Bild-Zeitung.
Der als Clanchef geltende Deutsch-Palästinenser war gegen ein erstes Urteil des Landgerichts Berlin zugunsten Bushidos vom September 2023 in Revision gegangen. Ohne Erfolg: Der Vertrag zwischen beiden Parteien, der ihm 30 Prozent fast sämtlicher Einnahmen Bushidos zugesichert hatte, sei als "sittenwidrige Knebelung" einzustufen und deshalb von Anfang an nichtig gewesen, urteilte das Gericht. Nun trägt Abou-Chaker auch die Kosten des Berufungsverfahrens. Der Streitwert war auf über drei Millionen Euro festgesetzt.
Im parallel laufenden Strafprozess war Bushidos Ex-Manager 2024 in fast allen Anklagepunkten freigesprochen worden. Zum ersten Mal waren beide Parteien 2020 vor Gericht aufeinandergetroffen.





























3 Kommentare mit einer Antwort
Dass es jetzt offiziell eine "sittenwidrige Knebelung" gibt beiden die Sicherheit, sich auf diese Situation nun einzustellen.
Gut, ein Kompromiss ist es jetzt nicht, aber es kann jetzt endlich weitergehen. Beim nächsten Mal einfach klüger sein und genauer lesen - meine Empfehlung.
*+ist
Neues Businessmodell für alle Rückenrapper, Rücken verklagen.
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