Der neue Song "Die Meisten Meiner Freunde": Ist das Antilopen-Gang-Drittel der nächste Hannes Wader oder doch nur Kontra K für die linke Bubble?
Berlin (dani) - Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass Danger Dan erklärte, alles mögliche sei von der Kunstfreiheit gedeckt. Klar, er war seitdem nicht untätig. Unter anderem hat er ausschweifend Geburtstag gefeiert und als Teil der Antilopen Gang fleißig Aktion Anti Alles gemacht. Trotzdem dürsten seine Fans nach einem neuen Solo-Klavieralbum. Keine Angst, das kommt, und es heißt auch so: "Keine Angst" erscheint am 2. Oktober. Den ersten Vorgeschmack darauf bietet "Die Meisten Meiner Freunde":
Was soll ich sagen? Das Video mit den Stiefeln, die sich selbständig auf die Socken machen, ist schon sehr süß. Besonders die Stelle, an der der eine Schuh den anderen nach dem Kneipenbesuch wieder aufrichtet: aww! Props für die Idee.
Ansonsten: Ach, Gottchen. Die Hannes-Wader-Werdung schreitet einerseits rasant voran, vollzieht sich zugleich aber nicht schnell genug. Wie es aussieht, möchte Danger Dan ja schon lange kein Rapper (mehr) sein, er inszeniert sich immer wieder als politisch motivierter Liedermacher. Dagegen spricht erst einmal überhaupt nichts, Problem nur: Offensichtlich fällt ihm musikalisch wie textlich nichts ein.
"Die Meisten Meiner Freunde" klingt tatsächlich wie ein Song, den Wader ersonnen, dann verworfen und deswegen nicht richtig ausgearbeitet hat. Die Melodie wirkt direkt im ersten Durchlauf wie schon hundertmal gehört. Das spräche für Ohrwurmqualität, wäre sie etwas weniger sterbenslangweilig in Szene gesetzt. So, wie Danger Dan ihn serviert, birgt der Song keinerlei Überraschungen, dröppelt einfach ohne jede Entwicklung vor sich hin.
Nicht-mehr-ganz-junger Mann auf Sinnsuche
Gut, könnte man meinen, das erlaubt, die Aufmerksamkeit auf den Text zu konzentrieren. Leider stimmt das: volles Spotlight auf das Szenario Nicht-mehr-ganz-junger Mann auf Sinnsuche. Danger Dans First-World-Problems-Lamento springt einem also frontal ins Gesicht. Unmöglich, das wehleidige Gejammere zu ignorieren.
Ooooch! Weit gereist isser, heute hier, morgen dort gewesen, quasi, und doch nirgendwo angekommen: Das ist ja bedauerlich. Da schau her: Erfolg macht also gar nicht glücklich, Lifestyleprodukte auch nicht, immerhin Therapie hilft ein bisschen? Wer hätte das nur gedacht? Stellenweise fühle ich mich in dieser Glückskeks-Erkenntnisflut, als lausche ich einer am Reißbrett konstruierten Kontra-K-Variante für die linke Bubble.
Apropos links: Bisschen politisch muss es bitteschön natürlich auch sein. Deswegen thematisiert der dritte Vers noch schnell die (wahrlich gruselige) Lage der Nation. Was dann wiederum erlaubt, das eigene empfundene Außenseitertum zur bewussten Abgrenzung zu verklären:
"Wer mit sich selbst im Reinen ist
Der ist ganz bestimmt verrückt
Wer inneren Frieden spürt
Der hat einfach resigniert
Wer verzweifelt und zerbricht
Ja, der ist aus meiner Sicht
Noch gesünder im Gehirn
Als jene, die funktionier'n
Wer an diesem schlechten Ort
Heimat findet, ist verloren
Wer sein Land liebt, der weiß nicht
Was die Liebe wirklich ist
Ja, ich such' lieber lebenslang
Und komm' nirgends richtig an
Guck' für immer in die Fern
Als hier dazuzugehör'n."
Na, herzlichen Glückwunsch! Wenn das stimmt, ist doch alles gut?
Im Ernst, es nervte mich ja schon bei dieser Kollabo mit Max Herre des Todes: Damals gebärdeten sich Danger Dan und seine Mitstreiter, als stünden sie unmittelbar davor, in den Untergrund abzutauchen. Dabei waren das alles arrivierte, im Pop-Mainstream etablierte, finanziell gesettlete Typen, in ihren schicken Altbauwohnungen wie im Feuilleton gleichermaßen zu Hause. Es sei ihnen gegönnt! Aber tut doch bitte nicht so, als sei das (noch) in irgendeiner Weise rebellisch, unangepasst oder gar Punk.
In diesem neuen Song beschreibt sich Danger Dan auch wieder als Außenseiter, und ich kann das, bei aller Grundsympathie, die ich wirklich gerne aufbringen würde, nur hart lächerlich finden: "Denn egal, wo ich auch bin: Ich hab' immer das Gefühl, hier gehöre ich nicht hin. Und die meisten meiner Freunde haben das gleiche Problem."
Merkt ihr eigentlich noch was? Vielleicht doch mal am verzerrten Selbstbild arbeiten? Auch wenn es schmerzt, weil dann vermutlich ein großes Stück Identifikation flöten geht, aber: Wer zweimal hintereinander die Wuhlheide ausverkauft, ist. kein. Außenseiter. Der sollte sich wirklich endlich von der romantisierten Vorstellung verabschieden, ein unverstandener, nerdiger Untergrund-Künstler zu sein.
"Keine Angst" in vollen Hallen?
Wie irre nischig das alles ist, davon kann sich, wer möchte, im Herbst auch live und direkt überzeugen. Ich wette auf ausverkaufte Locations bei den folgenden Gelegenheiten:
23.10. Wiesbaden, Schlachthof
26.10. Erlangen, Heinrich-Lades-Halle
27.10. Stuttgart, Wagenhallen
28.10. Zürich, Volkshaus
30.10. Düsseldorf, Stahlwerk
31.10. Bremen, Pier 2
01.11. Bielefeld, Lokschuppen
07.11. Berlin, Tempodrom
27.11. Leipzig, Haus Auensee
28.11. Hamburg, Inselpark Arena
18.12. Köln, Palladium
19.12. München, Zenith
20.12. Wien, Gasometer
















9 Kommentare mit 24 Antworten
Ich lese zwischen den Zeilen heraus, dass die Autorin das Lied nicht ganz so gut zu finden scheint.
Punk/krank, Renomee/WG-Reime. das konnte Barney aus Barney & seine Freunde mit "Ich mag Dich" schon besser.
Also, ich verstehe ja wirklich, wenn an den nervig findet, aber den Verriss finde ich echt bißchen komisch. Okay, man kann das musikalisch langweilig finden, für mich funktioniert das sehr gut. Ist halt eine Klavierballade, aber wenn wir mehr von solchen im Pop dieses Landes hätten, anstatt diesem Scheißdreck, der einem sonst so serviert wird, wäre ich schon sehr zufrieden.
Die inhaltliche Kritik finde ich völlig absurd. Wenn man erfolgreich ist, darf man künstlerisch keine innere Zerrissenheit und ein Gefühl des Nicht-Dazu-Gehörens haben? Das Werk von Johnny Cash, Soap&Skin, Trent Reznor, Leonard Cohen, Lana Del Rey, Connor Oberst und Cat Power bitte umgehend dem Mülleimer zuführen, die sollen mal nicht nerven, mit ihren first world problems.
Würde mich auch mal interessieren, wie denn so die Fromm-genehme inhaltliche Ausrichtung ist. Wenn Sido seinen Popshit fährt, wird immer wieder zur Schmähung der Straßenjunge aus der Youtube-Schublade geholt, wenn Danger Dan nicht darüber singt, dass er so erfolgreich ist, dass er jeden Morgen seinen Pimmel in Champagner wäscht, ist es aber auch nicht genehm, weil der verkauft ja die Wuhlheide aus.
Und selbst WENN der Typ Kontra K für die linke Bubble ist: ja, bitte, soll er es sein!! Die sogenannte linke Bubble hat nämlichg angesichts der aktuellen Lage ein bißchen Motivation und Unity dringen nötig, ich verstehe bei besten Willen nicht, was ausgerechnet daran scheiße sein soll.
Ebenfalls völlig absurd ist es, fucking Danger Dan in eine Reihe mit Johnny Cash, Leonard Cohen oder Lana del Rey zu stellen. Eventuell hat Danis Kritik auch bisschen was damit zu tun, ob man dem oder der entsprechenden Künster:in diese innere Zerrissenheit a) abkauft und ob einen das b) interessiert. Der Typ ist ein selbstgefälliges Berlin-Mitte-Arschgesicht, der sich als sensibler Genius inszeniert, weil er Hintergrundmusik für Grünenwähler produziert, das muss man nicht feiern.
Nö, das muss man nicht feiern, versteh ich das ist eine Haltung, die ich nachvollziehen kann. Finde den als Person auch extrem unsympathisch, seine Musik drückt bei mir trotzdem auf die Knöpfe, so ist das halt manchmal mit der Kunst.
Auch habe ich DD nicht „in eine Reihe“ mit den genannten Künstler:innen gestellt, sondern die Künstler:innen genannt, um zu verdeutlichen, warum ich Danis Argumentationslinie „Künstler hat Erfolg -> Künstler darf nicht mehr zweifeln und zerrissen sein“ für Quark halte.
Generell würde ich NIEMANDEN in eine Reihe mit L. Cohen stellen, weil Songs Of Love And Hate wissenschaftlich erwiesen das beste Songwriter Albung ist, das jemals ein menschliches Wesen erschaffen hat.
nmzs haben seine first world probleme ins grab gebracht... ansonsten luldefende ich mit güldi danger dan gegen danger dani fromm.... was für eine zeit um lebendig zu sein
autsch, mit nmzs hast du einen sehr schmerzhaften treffer gelandet.
... und, ja: wir leben in seltsamen zeiten.
wenn sido heute noch den strassenjungen geben würde, würd' ich ihm das auch nicht abkaufen und ihm entsprechend vorwerfen. aber wenn ich in hohem bogen auf eine bestimmte haltung, eine sorte (pop)musik geschissen habe, dann muss ich doch nicht ausgerechnet genau diese scheiße machen. oder ich machs, weil lukrativ, dann ist es aber halt auch sellout und ich muss mir das vorwerfen lassen.
es muss doch iiirgendwas dazwischen geben. kann man sich echt nicht musikalisch, intellektuell, menschlich weiterentwickeln, ohne wirklich alles zu verraten, das man mal für wichtig und richtig befunden hat?
im fall danger dan stört mich eigentlich am meisten, dass es so linksradikal-punkig tut, dabei aber biedermeier as fuck ist. würde der einfach seine weinerliche befindlichkeitsmucke machen, ohne sich so als außenseiter-linksradikaler-untergrundkämpfer hinzustellen, wäre es immer noch weinerliche befindlichkeitsmucke, käme mir aber nicht so realitätsverzerrt-verlogen vor. wahrscheinlich wär' ich dann auch gnädiger damit.
Wenigstens weiß ich jetzt, wie ich mich morgen wasche
Ich bin da bei Herrn Fromm. Das ist halt wirklich, wie wenn sich jemand Im Zweifel für den Zweifel von Tocotronic von der KI in einfache Reime übersetzten hat lassen. Bei dieser First World Geschichte ist halt ein schmaler Grad zwischen Matt Berninger (der auch schon lange nicht mehr abgeliefert hat) und Philip Poisel.
Ich war letztens auf einer Hausparty und da waren alle super nett, hatten aber diesen "ja wir sind Lehrer und können uns die Innenstadt noch leisten, aber wenn wir einmal alle 6 Wochen ins [insert linker Club hier] gehen, hält das den Glauben an die Revolution wach und jetzt sag mal, wie dir die Supper schmeckt"-Vibe. Ich glaube das ist die Zielgruppe für diese Musik.
Aber ich küsse deinen Soft Spot, da wo uns Zynischen schon längst Hornhaut gewachsen ist! Genieß dein Gueldi Pleasure.
Ach und vielleicht als Postscriptum: Mir geht es hier nur ums wie, nicht um den Inhalt selbst! An und für sich ist mir das Leiden an Wohlstandsproblemen oder der eigenen Bedeutungslosigkeit viel lieber als wenn Casper mir auf seinem 8 Album erzählt, dass er echt von unten kommt. Gut gemachte Wohlstandverwahrlosung ist wahrscheinlich sogar mein Lieblingsgenre, aaaber wie gesagt ist das hier halt eher Stuckrad Barre statt Easton Ellis.
@dani:
"im fall danger dan stört mich eigentlich am meisten, dass es so linksradikal-punkig tut, dabei aber biedermeier as fuck ist."
Ja, okay, checke ich. Wenn er bei mir nicht die Knöpfe drücken würde, würde ich vermutlich genau so gegen ihn argumentieren.
Ich glaube, mich hat an der Kritik halt am meisten diese First-World-Problem-Ding genervt, weil ich das wirklich eine ganz gemeine Argumentation finde. Aber das hat Scroto mit weniger Gelaber als ich sehr gut auf den Punkt gebracht. Props dafür!
"es muss doch iiirgendwas dazwischen geben"
Hast du ein Beispiel, bei dem du sagst, da ist das gut gelungen?
@hrvorragend: ♥
ich denke er war immer schlechte muuikker aber sehr laute und wichtige stimme gegen ungeimpfte
Und apropos Knöpfe drücken: kennt ihr das, wenn euch Sachen berühren, bei denen ihr denkt, warum zur Hölle touched mich das jetzt???
Z.B. Junkies und Scientologen von Thees Uhlmann - ich finde den Typen furchtbar nervig und konnte weder mit seiner Band noch mit seinen Solosachen je was anfangen, und DIESES Album von ihm kriegt mich total. Ich liebe es wirklich. Und ich merke beim hören, dass ich es eigentlich Scheiße finden müsste.
Es ist mir ein Rätsel.
So ist das halt bei DD auch...
Gute Frage und guter Pick. Bei der Zeile mit den rauchenden Krankenschwestern bekomme ich bei Thees auch jedes Mal ne Emotion. Finde aber vieles gut, was der gemacht hat.
Mir fallen sonst gerade noch Morgen von Grönemeyer und Zuhause von Annenmaykantereit ein.
@gueldi über beispiele hab ich mir auch den kopf zerbrochen. finde tatsächlich, dass grim es gut hinbekommt, wobei der jetzt auch nicht den megamainstreamerfolg hatte. bei kiz hab ich dieses sie-verraten-sich-selbst-gefühl auch nicht.
Degenhardt / Vandalismus
... zu dessen Diadem hier weiterhin Jegliches fehlt!
Dieser Kommentar wurde vor 19 Tagen durch den Autor entfernt.
"...die internationale Solidarität - auferstanden aus Ruinen - hat real nicht existiert / aber der theoretische Kommunismus funktioniert / ich schwörs / zum Beispiel mit Robotern, die Arbeit erledigen und die Erziehung übernehmen und den Kindern Karl Marx predigen / wie ein Pfarrer / oder ein Priester / oder ein Missbrauchsskandal / Das schlimmste Trauma was man mir zufügen kann ist Schnittlauchsalat...
...und da fällt mir wieder ein, ich hab vergessen worum's ging... ähm, mir und hier zumindest... Ach so, doch, hier, Dingens: NMZS leider bei Weitem nicht der einzige (extreme?) Plusmensch, den seine first world problems zu dieser Zeit noch bis unter die Erde brachten.
Obwohl ich ihn abseits von diesem Bezug nie viel gehört habe bis heute (Danger Dan übrigens auch nicht nennenswert mehr), aber den Schade-Song von ihm & Danger Dan hat mir die Liebe meines Lebens Anfang 2015 mal auf eines ihrer völlig überfordernden und totalvertrippten Oz-Mixtapes gepackt, ziemlich zum Schluss nach gut dreieinhalb Stunden wildestem, aber auch überraschend rund kompiliertem Genre-Ritt durch gefühlt alle existierenden Spielarten von Human Music.
So hab ich als Genrefremder NMZS, Danger Dan und die Antilopen kennengelernt. Monate später hat sie mich abends mit einem Kuss vor ihrer WG-Haustür verabschiedet, als ich jobbedingt für die anstehende Woche in meine eigene Wohnung zurück musste, und mir anschließend gesagt. wie glücklich sie ist, seit wir "endlich" von Freundschaft auf Beziehung gewechselt sind. Am nächsten Morgen hat sie sich vor jedem Kontakt zu irgendeinem Menschen auf dem Dachboden ihrer WG erhängt und wurde einige Stunden später von ihrer Mitbewohnerin dort gefunden.
Mir war und ist immer scheißegal gewesen, an wen oder was Max Herre denkt, immer wenn es regnet. Ich weiß, an wen und was ich denke, wenn ich irgendwo NMZS lese oder ein Stück von ihm höre. Ich denke an E. und an das von ihr auf ewig besetzte gesetzlose Gebiet in meinem Herzen. Gleich neben Marsis Anarchie.
Failures of repute - We salute you! ♥
"You've become letters on a screen / a black and white scheme / you're all reason to look back
...
High Council of Despair: We're almost there."
https://www.youtube.com/watch?v=_EBkfe7iKp8
I am so sorry, Doc.
Ich bin auch Team gueldi! Mir gefällt auch das Lied, das hier verlinkt ist. Wenn Dan sich nicht aufgehoben fühlt in dieser Welt, dann ist das eben so. Ich finde keinen Grund dafür, das verlogen zu finden. Er wird auch ein inneres Team haben, das nicht immer gut zusammenpasst. Den "Biedermeier - Dan und den Untergrund - Dan und noch diverse weitere Dans. Kennen wir das nicht alle? Und Frage: Dani ist freddy???
"Und Frage: Dani ist freddy???"
Ja, das ist seit Ionen bekannt
Ok danke, ich bin eben noch nicht seit Ionen hier dabei.
Kein Problem. Rezensentin Dani ist auch mit Rezensent Kabelitz verheiratet und YNK ist ihr adoptierter Stiefneffe.
Stiefneffen gehören standardmäßig zur ungünstigen Steuerklasse III (hoher Steuersatz, geringer Freibetrag von nur 20.000 €). Durch eine erfolgreiche Adoption rückt der Stiefneffe in die Steuerklasse I auf, wodurch der Freibetrag auf 400.000 € steigt. Womit wieder mal bewiesen wäre, dass ynk sehr schlau ist.
Bis zu welchem Einkommen darf man denn linke Ideen vertreten? Und dürfen Frauen Lieder über Männer und seine Gefühle machen? Identitätspolitik ist für Schwachmaten. Wer auf dem Level von Danger Dan da schon anfängt auf jemanden rumzuhacken, der es zumindest gut meint, gibt den Don Quichote (oder Donna).
Word!
Habe das „Kunstfreiheit“-Album gefeiert, und sogar „Lauf davon“ (das Gleiche in besser, und das obwohl es musikalisch einfach dreist geklaut ist) als aufrichtig und nachvollziehbar empfunden. Das hier löst einfach nichts außer Langeweile aus. Keinen Widerwillen, keine Abneigung dem Künstler gegenüber… es ist einfach so endlos egal. Und das ist vielleicht das Einzige, was Kunst nicht dürfen soll.
Der Daniel hat vom Audio aufm aktuellen Album die volle Breitseite bekommen, berechtigterweise.
Ich zitiere: Wie rechts muss ein Land sein, dass sowas als links gilt.
Ansonsten kann das antideutsche Klaviergeklimper niemand gebrauchen.