Sidos neues Album featuret Menowin Fröhlich und Xavier Naidoo. Letzterer hatte jüngst wieder mit schwurbeligen Aussagen Schlagzeilen gemacht.

Berlin (dml) - In den letzten Minuten des "Hakan Hause Geht"-Talks auf YouTube hat Sido gegenüber Host Hakan Dündük für den 27. November seine neue LP "Frieden" angekündigt. Dabei nannte er auch die ersten Featuregäste: neben seinem Cousin, dem ehemaligen DSDS-Teilnehmer Menowin Fröhlich wirkt demnach der Sänger und bekannte Verschwörungsgläubige Xavier Naidoo mit. Sido zeigt sich "besonders stolz" über diese Kollaboration beim Titeltrack des Albums.

Weitere Informationen gibt es nicht, und man kann auch nicht ganz ausschließen, dass Sido in dem Comedy-Format "Hakan Hause Geht" einfach einen Scherz gemacht hat oder mal testen wollte, wie eine solche Zusammenarbeit bewertet würde. Sollte sich die Kollabo bewahrheiten, wäre es jedoch ein fragwürdiger Move, wenn man im Hinterkopf hat, welche Schlagzeilen sich in letzter Zeit um den Sänger rankten.

Xavier Naidoo nutzte letzten Monat eine Anti-Kindesmissbrauch-Demo vor dem Bundeskanzleramt aus, um seine Thesen zu satanistischen, kinderfressenden Eliten zu verbreiten. Vorletztes Wochenende initiierte der Mannheimer seine eigene "Kinderschutzdemo".

Dass Sido dennoch gemeinsam mit Xavier Naidoo einen Song aufnimmt, kommt jedoch nicht von ungefähr. Bereits im Jahr 2020 präsentierte sich der Berliner Rapper in einem Interview, geführt von Ali Bumaye, empfänglich für Naidoos Gedankengut und nahm unter anderem die Worte "Kinderblut" und "Rothschild" in den Mund.

Später distanzierte sich Sido gegenüber HipHop.de von seinen Aussagen aus dem Interview. Die nun angekündigte Kollaboration mit Xavier lässt jedoch daran zweifeln, ob er seine Richtigstellungen damals wirklich ernst meinte.

Fotos

Sido und Xavier Naidoo

Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Chris Springer) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Sido und Xavier Naidoo,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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10 Kommentare mit 14 Antworten

  • Vor 7 Stunden

    Finde es gut und hilfreich, dass die Zusammenhänge hier noch mal dargestellt werden - auch mit dem Sido-Interview von damals. Ich hatte das auch sofort wieder in my Mind. Ja, was soll man sagen!? Sido hätte hier mal auf Distanz gehen können, andererseits stellt er natürlich auch die Kunst in den Vordergrund, was irgendwie ja löblich ist. Am Ende sind es ja alles Künstler. Dennoch die berechtigte Frage: muss man immer alles voneinander abstrahieren oder geht nicht auch mal eine klare Kante? Vieles ist halt auch konkret und erfordert ein Zähne zeigen und nicht ausschließlich transzedentale Motivationen.

  • Vor 6 Stunden

    Dachte mal Sido hat die Kurve
    bekommen, aber mit fortschreitendem Alter wird er irgendwie immer trauriger und frustrierter.

  • Vor 6 Stunden

    So falsch lag Naidoo nicht. Epstein-Files und RKI-Files haben es gezeigt

    • Vor 6 Stunden

      Halt dein Maul.

    • Vor 6 Stunden

      Da wollen wir die Kirche mal im Dorf lassen. Nur weil es tatsächlich einen großen Zirkel reicher Perverser gibt, stimmt dieser Adrenochrom-Kram noch lange nicht, egal wie sehr sich die Anhänger solcher Theorien eine Legitimation wünschen. Und es ist mehr als offensichtlich, wie nach jedem Strohhalm gegriffen wird.

    • Vor 6 Stunden

      Um golbis Antwort mal vorwegzunehmen: wäh wäh, ich darf nicht schwurbeln, wäh, cancel culture!! Ok, zur Kenntnis genommen. Kannst dich dann löschen

    • Vor 5 Stunden

      Zudem war das alles auch gar nicht in einer Pizzeria.

    • Vor 4 Stunden

      "Nur weil es tatsächlich einen großen Zirkel reicher Perverser gibt"

      Zumal das ja alles auch schon seit 2008 ca. bekannt war, halt nur nicht der großen Masse und im genauen Detail, wer da genau alles wie involviert war.

    • Vor 2 Stunden

      Friede, Freude, Embryonalgewürz.

    • Vor einer Stunde

      Nur nennt Naidoo Epstein halt überhaupt nicht, da dies nicht in seine Agenda passt.
      Generell sind die ganzen Schwurbler aktuell extrem leise bei der Thematik, weil der große Wunderheiler Donald halt extrem damit verwickelt ist.

    • Vor 47 Minuten

      es gibt etliche (englisch sprachige) schwurbler auf telegram, für die donald trump ein pedophile israel-cuck udn schlimmeres ist

  • Vor 3 Stunden

    Die letzte Person, der sich auch noch der dumpfeste Deutsche überlegen fühlen kann, ist der sogenannte Schwurbler. Gegen den Schwurbler wirken die eigenen banalen Erkenntnisse wie eine gesicherte Realität. Eigentlich hat man keine Ahnung von gar nichts, aber man schwurbelt nicht, darum gehört man zu den Guten. So eine schlichte, dümmliche und selbstzufriedene Weltsicht.

  • Vor 49 Minuten

    xavier naidoo wollte 2000 mit den brothers keepers noch nazis ins kz stecken und 2021 hat er ein lied mit jemandem aufgenommen, der wegen einem brandanschlag auf ein flüchtlingsheim verurteilt wurde (und sich seitdem nur partiell geändert hat) das macht mich fertiger als weirde aussagen über eliten und co

    ich hoffe sido und menowin machen geuner pt2

  • Vor 16 Minuten

    Gibt es eigentlich Rapper, die gut gealtert sind? Von außen betrachtet kommt es mir so vor, als wäre es in diesem Genre deutlich schwerer als in anderen ab 45 noch registriert zu werden.

    • Vor 3 Minuten

      Ich denke, das liegt vor allem an den weiten Hosen. Die Beine werden mit dem Alter einfach dünner, aufgrund des Knochenabbaus. Es ist einfach tragisch, dass das Äußere instinktiv für uns eine solche Rolle spielt und es nie auf die Inhalte ankommt.

    • Vor einer Sekunde

      :lol: ich bin nicht sicher, ob du weißt worum es im black metal und im death metal oder im grindcore so geht aber wer das ernsthaft feiert und >25 ist, sollte sich gedanken machen