"This Mirror Weighs A Ton" und "See Out Loud" geben einen Vorgeschmack auf das achte Interpol-Album, das zur Tour mit Bloc Party erscheint.

New York (mis) - Vier Jahre nach "The Other Side Of Make-Believe" erscheint am 28. August das achte Interpol-Studioalbum "This Mirror Weighs A Ton" an. Zwei Songs daraus, der Titeltrack sowie "See Out Loud", sind seit heute verfügbar. Die New Yorker sind mittlerweile bei bei Partisan Records untergekommen und dort neben PJ Harvey, Geese, Idles, Cigarettes After Sex in guter Gesellschaft. Als Produzent fungierte Andrew Wyatt (Rosalia, Charli XCX), den Mix übernahm David Fridmann (Sleater-Kinney, MGMT).

Auf dem neuen Album beschäftigt sich Songwriter Paul Banks mit den Themen Sicherheit und Überwachung, die seit Beginn der zweiten Amtszeit der Trump-Regierung eine Schlüsselrolle in der US-Sicherheitspolitik einnehmen. Der inhaltliche Fokus ist auch auf dem Cover-Artwork sehr klar visualisiert. Von den beiden Vorabtracks repräsentiert "See Out Loud" die rockige Stoßrichtung der Gruppe (Giitarrist Daniel Kessler übernimmt auch Gesangspassagen), während der ruhige Titeltrack atmosphärisch ausfällt und an Banks' Seitenprojekt Muzz erinnert.

Interpol & Bloc Party Tourdaten:

11.11. Berlin, Uber Arena
12.11. Hamburg, Barclays Arena
14.11. Düsseldorf, PSD Bank Dome
17.11. NL-Amsterdam, AFAS Live
18.11. B-Brüssel, Forest National


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Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele) Interpol,  | © laut.de (Fotograf: Martin Mengele)

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2 Kommentare mit 9 Antworten

  • Vor 5 Tagen

    Für mich ein Pflichtkauf.
    Die beiden vorab veröffentlichten Songs klingen schon mal sehr gut - vor allem der balladeske Titelsong.

  • Vor 5 Tagen

    Ich weiss noch, dass ich damals Interpol und Editors relativ gleichzeitig kennengelernt habe, musikalisch. Beide Bands waren großartig! Interpol sind immer noch großartig, wie man auch hier hören kann. Die Editors dagegen, sind mittlerweile zu brutalem Mainstream-Stadion Schrott verkommen

    • Vor 5 Tagen

      Das ist (mal wieder) eine sehr absolute Wertung von Musik. Der Stil der Editors hat sich enorm gewandelt, aber der Vorwurf des "Mainstream-Stadion Schrotts" erscheint mir etwas hart, zumal die Band im Gegensatz zu vielen Metal Bands gar nicht in Stadien spielt.

    • Vor 5 Tagen

      Ja, ist meine Meinung, wird aber auch von vielen anderen Hörern geteilt (die meist Fans der alten Werke der Band sind). Für mich ist der Wechsel zu Stadion-Rock tauglicher Musik (egal ob sie nun im Stadion spielen oder nicht), sehr offensichtlich

    • Vor 5 Tagen

      Wie bewertest Du die Schriftart?

    • Vor 4 Tagen

      Das letzte Album EBM hat mit Rock nun wirklich gar nichts mehr zu tun.

    • Vor 4 Tagen

      Nur mal so, aus dem Review zur Besprechung des Editors Albums EBM:

      "Ja, die Sache mit der musikalischen Weiterentwicklung ist ein Mysterium. Niemand weiß so genau, warum es bei Mars Volta funktioniert und bei Coldplay nicht. Aber am Ende sind Mars Volta weltfremde Texaner, die höchstens Besitzer*innen von Plattenläden kennen, während sich ein Chris Martin in ausverkauften Stadien weltweit feiern lässt. Ich hege die Vermutung, dass die Editors die letztgenannte Karriere-Option nicht komplett unattraktiv finden."

      "Wann die Briten zum letzten Mal ein gescheites Album veröffentlicht haben, weiß kein Mensch auswendig, deshalb habe ich für euch nachgeschaut, 2009 war das. Danach wurde es ein wenig unübersichtlich und tragisch egal."

      " Heute ist Power festes Bandmitglied und nachdem alle furchtbar glücklich mit dem Akronym EBM waren (Editors + Blanck + Mass) erklärte Power der Band, wie man die eh schon tendenziell elektronischen Tracks so effektvoll mit Sounds vollknallt, dass alle Hörer*innen dieses typische Stadionkonzert-Feeling bekommen."

      https://laut.de/Editors/Alben/EBM-119245

      Nur falls wieder welche hier denken, ich habe diese Meinung alleine gepachtet.

    • Vor 4 Tagen

      Die Songs der Editors waren schon immer eingängiger, man muss nur Munich hören. Verändert hat sich eher ihr Sound, hin zu mehr Elektronik.
      Ich finde, man kann die beiden Bands nicht wirklich vergleichen.

    • Vor 4 Tagen

      Du meinst eingängiger als Interpol? Ja klar, ich wollte die Bands auch nicht direkt miteinander vergleichen. Ich habe beide Bands nur etwa zur gleichen Zeit schätzen gelernt, das ist alles.
      Generell hat sich der Sound von Editors nach dem zweiten Album aber radikal geändert. Ich war erschrocken, wie belanglos das Ganze plötzlich klang. Wie die billige B-Seite einer Coldplay Platte. Ggf. hat sich das später aber auch wieder etwas geändert, ich habe die Band dann eher bewusst ignoriert

    • Vor 4 Tagen

      Du kannst dir ja mal die Best-of anhören. https://laut.de/Editors/Alben/Black-Gold:-… Die gibt einen ganz guten Eindruck, wie sich der Stil der Band Band geändert hat. Leider waren sie tatsächlich nie mehr so gut, wie auf den ersten beiden Platten und haben versucht, die Mängel beim Songwriting mit mehr elektronischen Spielereien und Bombast zu kompensieren. Vom letzten Album gefiel mir nur „Educate“.

    • Vor 3 Tagen

      Danke! Leider gibt es das Album nicht auf bandcamp zum reinhören. Wenn es mir mal in die Quere kommt und ich der Band noch eine Chance geben will (aktuell bin ich nicht so motiviert), dann höre ich vielleicht mal rein