Brits Hit entfaltet in der Singer/Songwriter-Variante neues Potenzial.
Bielefeld (hog) - 'It's Britney, bitch!'? Nee, da sitzt nur Jochen Distelmeyer mit der Gitarre auf dem Schoss. Den einstigen Nummer-1-Hit kleidet der ehemalige Blumfeld-Sänger in ein neues musikalisches Gewand. Die Singer-Songwriter-Variante lässt kaum noch eine Verbindung zum Original zu. Das schlichte, aber intensive Video in einem Aufnahmestudio entstand unter der Regie von Echt-Sänger Kim Frank.
Der Song ist einer von zwölf Coverversionen seiner favorisierten englischsprachigen Lieder. Die musikalische Hommage ist eine bunte Mischung aus Songs von so verschiedenen Künstlern wie Joni Mitchell, Avicii, Pete Seeger oder Radiohead. "Es gibt einen roten Faden. 'Songs From The Bottom' sind Lieder vom Grund des Herzens, die sozusagen aus tieferen Schichten erklingen", so Distelmeyer. Das Album erscheint am 12. Februar 2016.
7 Kommentare mit 2 Antworten
Jesses.
Hartes Brot am späten Nachmittag.
Ich habe in keinem Moment das Gefühl, als würde Diselmeyer den Song auch nur im geringsten mögen. Eher kommt es mir so vor, als wäre er angewidert. Vor der ersten Zeile muss er sich sogar schütteln. Warum macht er das? Hässliche Coverversion.
Wohin mit dem Hass? I like it!
"Die musikalische Hommage […] Künstlern wie Joni Mitchell, Avicii […] Lieder vom Grund des Herzens, die sozusagen aus tieferen Schichten erklingen".
Ich bin in diesem Bereich leider genrefremd und verstehe die Codes der Szene nicht. Ist der Text da oben ironisch gemeint? Ich meine "Lieder vom Grunde des Herzens" und dann Britney Spear und Avicii.
Ich finde, dass das Cover künstlerisch misslungen ist. Die Phrasierung passt überhaupt nicht, auch die melodischen Veränderungen wirken unbeholfen. Und der Vortrag ist hüftsteif.
nicht übel.
aber
yael naim hat toxic noch besser gemacht, finde ich.
https://www.youtube.com/watch?v=zqKZ_WIK5ms
Eh ne ganz feine Dame, die Yael.