Bei den Juno Awards in Kanada feierte das neue Line Up der Prog-Legenden Live-Premiere.
Hamilton (alc) - Rush haben ihren Fans einen ersten Vorgeschmack auf ihre Live-Auftritte mit neuer Besetzung für die kommende Welttournee "Fifty Something" gegeben. Sie eröffneten die diesjährigen Juno Awards, das kanadische Äquivalent zu den Grammys, im TD Coliseum in Hamilton, Ontario, mit einer Version des Openers ihres Debütalbums "Finding My Way". Der Sender CBC hielt das geschichtsträchtige Ereignis stilvoll mit Kameras fest.
Bei diesem Auftritt feierten Schlagzeugerin Anika Nilles, die den 2020 verstorbenen Neil Peart ersetzt, und Keyboarder Loren Gold, der bereits mit The Who und Chicago zusammengearbeitet hat, ihr Live-Debüt. Während der Performance des Stücks aus dem Jahr 1974, auf dem noch John Rutsey als Schlagzeuger zu hören war (er wurde 1974 von Peart ersetzt), wurden im Bühnenhintergrund Bilder der Band aus ihrer gesamten Karriere gezeigt, darunter auch welche von Peart.
"Man kann uns wirklich nicht fragen, welchen Song wir spielen sollen", sagte Geddy Lee anschließend zu Reportern über die Songauswahl der Band. "Wenn wir uns für einen Song entscheiden müssten, wäre das fast unmöglich. Wir haben so viele. Also haben wir einfach unser Management gefragt, und die sagten: Erster Song vom ersten Album." Für ihre Europa-Tour im kommenden Jahr sind bereits Tickets erhältlich.
Rush live:
21.02.2027 Berlin, Uber Arena
25.02.2027 München, Olympiahalle
28.02.2027 Köln, Lanxess Arena
02.03.2027 Hamburg, Barclays Arena
04.03.2027 Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle
01.04.2027 Basel, St. Jakobshalle

















3 Kommentare mit 5 Antworten
Die Anika macht das schon gut, Alex und Geddy sind auch gut in Form. Hoffentlich gibt's wieder eine ordentliche Bühnendeko a la Waschmaschine oder Hähnchengrill. Tickets sind da, Hotel gebucht - Stuttgart, I'm coming!
CU
Ist natürlich ein alter Song, aber das ist schon sehr Rush, wie man es all die Jahre länger nicht mehr gesehen hat; ein überschaubares Drumkit, Geddy, der sich auf Bass und Gesang konzentriert, im Hintergrund Keyboards, niemand latscht auf Sampler-Pedale und überhaupt ist das eine sehr annehmbare Rock-, aber nicht unbedingt eine typische Rush-Show. Bin gespannt, wie das abendfüllend rüberkommt. Als "one last time" schon eine schöne Sache.
Hätte ich gerne live gesehen, aber bei "Hot" Tickets für €362,50 ist das Interesse abgekühlt.
Und das in Europa. Was bitteschön muss das erst in den Staaten gekostet haben?
Karten gab es/gibt es ab 117 Euro. Wo kommen die 362 her?
Das sind die Plätze weiter vorne, bei anderen Konzerten wäre das "Front of stage". Weiter hintern wird es langsam günstiger, aber €117 für "Opernfernglasplätze" reizen mich nicht so.
https://www.eventim.de/event/rush-fifty-so…
PS: Hab bei Ticketmaster die Preise für einige US-Konzerte angeschaut. Da kostet der Innenraum $300 aufwärts. Vorne gerne auch mal vierstellig.