"Who let the dogs out?" Hätten wir das auch geklärt. Die jüngste Single aus "Keine Angst" startet keine Revolution: ein zartes, schlicht schönes Liebeslied.
Berlin (dani) - Die Furore hat er mit dem Titeltrack bereits gemacht. Für seine jüngste Single aus "Keine Angst" kann Danger Dan also entspannt sanftere Töne anschlagen. Als zartes Liebeslied entpuppt sich "Zum Späti", ob gerichtet an die Freundin, für die er jederzeit zum Büdchen gehen würde, an die Institution der Trinkhalle als solche und ihre Klientel oder an die herzzerreißend fluffigen Hunde da im Video: sucht es euch aus.
Mit Hunden kriegt man mich halt einfach sofort. Dass das Filmchen obendrein zur Hälfte auf Retro-Videospiel-Ästhetik setzt, schadet auch überhaupt nichts. Musikalisch bietet der Song, was man von Danger Dan-Klavieralben inzwischen kennt und auch genau so erwartet: solide, wenn auch nicht übertrieben virtuos gespielte Piano-Sounds ohne viele Schnörkel. Die dunklen Streicher, die das Ganze aufrüschen, tragen das Pathos für meinen Geschmack zwar eine Spur zu dick auf. Für den Ausgleich sorgen dann aber wieder leichtfüßig hüpfende, temporeiche Passagen.
Insgesamt: ein unaufgeregtes, schlicht ein schönes Lied fürs Herz, das im Gegensatz zu "Keine Angst", dem Song, keinerlei Potenzial birgt, eine Revolution loszutreten. Aber ein Song dieser Sorte pro Album ist ja eigentlich schon viel mehr, als andere zuwege bringen. "Keine Angst", der Longplayer, erscheint am 2. Oktober.
















1 Kommentar
Lieber Daniel.. wenn du das liest (ich weiß du bist manchmal in den Foren),.. also wenn du das liest, dann will ich dass du weißt dass du in meiner schwersten Zeit für mich da warst. Ich hab deine Musik schon gehört, da wart ihr noch unbekannt und wart alle in der Anti Alles Aktion.. Erinnerst du dich?? Leute wie ich sind die Fans die schon immer da waren, und nicht erst auf den Campino Hype Train aufgesprungen sind! Liebe Grüße Dieter Beust