15. September 2026
"Metaller lachen auch!"
Interview geführt von Emil DröllComedy? Metal? Für Bülent Ceylan keine Gegensätze. Im Interview spricht er über seine Band, Schlager-Kollabos mit Helene Fischer und Roland Kaiser, politische Botschaften und Album-Verrisse.
Bülent Ceylan will längst nicht mehr nur als Comedian mit Faible für harte Gitarren wahrgenommen werden. "B.L.N.T." ist bereits sein zweites Album. Frisch bei Napalm Records, weht direkt ein neuer Wind. Das neue Album-Cover macht sofort klar: Achtung, Metal! Ganz egal, was es letztlich ist: Man spürt, Ceylan hat eine Menge Spaß daran.
Hallo Bülent, wie geht es dir? Was steht bei dir gerade an?
Mir geht es gut! Morgen ist Bandprobe, dann kommt noch ein bisschen Comedytour und dann die Vorbereitung auf die Clubtour. Morgen kommt auch ein Vocal-Coach, der auf Metal spezialisiert ist und mir ein bisschen hilft. Gerade bei Growls und Screams muss man wissen: Wie atme ich richtig, wann nimmt man sich zurück, wie beanspruch ich die Stimme? Live vergisst man das manchmal wieder, weil man so drin ist. Aber am Ende muss man auch Spaß haben und das leben und lieben, was man macht.
Wie ist deine Band eigentlich organisiert? Spielst du dauerhaft mit denselben Musikern?
Ich versuche natürlich, möglichst dieselbe Band zu haben. Aber das ist nicht immer einfach, weil die Musiker auch eigene Projekte haben. Ich bin relativ spät wieder ernsthaft in die Musik eingestiegen. Hätte ich meine Jugendband von damals behalten, wären wir wahrscheinlich gemeinsam gewachsen wie andere Bands auch. So musste ich mir später eine neue Formation zusammensuchen. Deshalb trete ich auch unter meinem Namen mit Band auf und bin etwas unabhängiger von einzelnen Musikern. Trotzdem ist es mir wichtig, mit Metal-Musikern zusammenzuarbeiten. Die aktuelle Band macht einen großartigen Job, und ich bin sehr happy mit ihr.
Ist denn der Name Bülent Ceylan musikalisch eher Chance oder Belastung für dich?
Gute Frage. Interessanterweise ist das im Ausland teilweise ganz anders. Ich hatte Interviews mit Medien aus Dänemark, Russland oder Australien, und da werde ich zunächst einfach als Musiker wahrgenommen. Die lesen dann irgendwann: Ach, der ist in Deutschland auch Comedian. Die sind da nicht so voreingenommen. Hierzulande ist die Reihenfolge natürlich umgekehrt. Da kommt sofort die Frage: Ist das jetzt nur ein Projekt? Aber ich sehe meinen Namen trotzdem eher als Vorteil. Gleichzeitig glauben viele, ich hätte als Comedian automatisch ein riesiges Publikum, das einfach zur Musik mitkommt. So funktioniert das nicht.
Ein Rock- und Metalpublikum will Authentizität. Die wollen merken: Der lebt das, der liebt das. Der ist zwar Comedian, aber er ist auch Metal-Musiker und mit voller Leidenschaft dabei. Das muss man sich live verdienen. Letzten Endes mache ich das ja jetzt nicht, um tatsächlich Geld zu verdienen. Es ist ähnlich, wie es auch bei der Comedy am Anfang war. Man muss etwas machen, das man fühlt und woran man glaubt.
Wenn man dann noch einen Nerv trifft, dann ist das nur das schöne Bonbon. Ich nenne jetzt keine Namen, aber es gibt in anderen Genres auch Leute, die das machen, weil sie genau wissen: Das ist jetzt Mainstream, das kommt gut an – dabei würde man eigentlich lieber was anderes machen. Und ich glaube, dass das dann auf Dauer, auch wenn man sein Geld verdient, etwas mit einem macht. Ob das der richtige Weg ist, weiß ich nicht.
"Arschloch ist Arschloch, Mensch ist Mensch"
Ich habe den Eindruck, du möchtest, dass die Leute deine Musik eigenständig und nicht nur durch die Comedy-Brille wahrnehmen. Gleichzeitig bringst du bewusst Comedy-Elemente mit hinein. "Diktatürk" heißt beispielsweise auch deine aktuelle Show. Warum möchtest du diese Welten einerseits trennen und führst sie andererseits immer wieder zusammen?
Da gebe ich dir recht, gerade am Anfang wollte ich das tatsächlich stärker trennen. Gerade beim ersten Album dachte ich: Ich muss das jetzt irgendwie sauber auseinanderhalten. Irgendwann habe ich mich aber gefragt: Warum eigentlich? "B.L.N.T." steht ja für Bülent. Das bin ich. Manche sagen auch: Genau das unterscheidet dich doch von anderen Metal-Musikern. Dass du Comedy kannst und vielleicht zwischen den Songs auch mal etwas sagst, worüber die Leute lachen können. Metaller lachen schließlich auch.
Ich mache jetzt nicht plötzlich mitten im Konzert sechs, sieben Minuten Stand-up. Aber die Comedy ist mein Joker. Wir hatten mal einen technischen Totalausfall, als wir auf die Bühne kamen. Da ging praktisch nichts mehr. Ich hatte nur noch ein Handmikrofon und habe so 10 Minuten lang improvisiert, bis die Technik wieder lief. Die Leute fanden es großartig und dachten teilweise sogar, das gehöre zur Show. Da habe ich gemerkt: Das gehört eben auch zu mir. Wenn ich mich selbst oder eine Panne auf die Schippe nehmen kann, hilft mir das. Musiker, die sich immer wahnsinnig ernst nehmen, können schnell arrogant wirken. Ich will einfach mein Ding machen.
Musik und Comedy erfüllen für dich also unterschiedliche Funktionen?
Absolut. Musik kann Dinge transportieren, die Comedy nicht so gut kann. Emotionen zum Beispiel, aber auch politische oder persönliche Botschaften. In einer Comedyshow kannst du nicht fünf Minuten lang etwas sehr Emotionales erzählen und danach sofort wieder erwarten, dass alle lachen. In der Musik funktioniert diese Achterbahnfahrt viel besser. Du kannst etwas Kritisches sagen, dann geht es wieder ab, dann kommt eine Ballade. Musik gibt dir dafür mehr Raum.
Politische Themen spielen auf "B.L.N.T." eine deutlichere Rolle. Ich denke etwa an die Zeile "Blaue Wahlplakate / Kein Bock drauf". Auch rund um das Glücksgefühle Festival gab es zuletzt eine politische Kontroverse. Warum ist es dir wichtig, deine Haltung auch musikalisch zu zeigen?
Ich habe vier Kinder. Irgendwann habe ich mir gedacht: Ich möchte nicht, dass sie mich eines Tages fragen: Papa, warum hast du in der Öffentlichkeit nie etwas gegen Rassismus gesagt? Warum hast du bei bestimmten Themen geschwiegen? Natürlich macht man sich als Familienvater Gedanken darüber, was passiert, wenn man sich klar positioniert. Kommen da jetzt Drohbriefe oder irgendwelche Kommentare? Aber irgendwann muss man sagen, wofür man steht.
Gleichzeitig glaube ich nicht, dass es hilft, einfach nur auf bestimmte Leute oder Parteien zu schimpfen. Ohne irgendjemanden in Schutz nehmen zu wollen: Da ist vieles schiefgelaufen, auch bei den etablierten Parteien. Menschen sind enttäuscht worden. Nur zu sagen, die anderen sind alle Idioten, bringt nichts. Man muss versuchen, miteinander zu reden. Das versuche ich in meinen Songs rüberzubringen, ein bisschen Positive Metal. Das ist letztlich auch die Botschaft von Songs wie "Habt Euch Alle Lieb": Du bist dafür, ich dagegen, du magst das, ich etwas anderes – aber am Ende müssen wir uns trotzdem an einen Tisch setzen und irgendwie miteinander klarkommen. Ich versuche immer wieder, offen gegenüber Menschen zu sein, auch wenn das manchmal schwerfällt. Aber auch zu sagen: Arschloch ist Arschloch, Mensch ist Mensch.
"Man soll sehen, dass du Metal machst"
Bei "Leck Mich Tag" heißt es im Promotext, der Song sei ein Statement gegen all jene, auf deren Meinung wirklich kein Wert gelegt werden sollte. Wir schreiben bei laut.de ja auch Albumrezensionen. Sind wir damit gemeint, oder machst du für Musikjournalisten eine Ausnahme?
(lacht) laut.de hat mich ja auch schon mal richtig zerrissen. Aber ich könnte jetzt trotzdem nicht sagen: Mit denen mache ich keine Interviews mehr. Warum? Es ist gut, sich zu unterhalten. Vielleicht schreibt ein anderer Redakteur wieder etwas völlig anderes. Und wenn Kritik konstruktiv ist, dann ist sie auch wichtig und man muss das aushalten können. Ihr macht euren Job, wir machen unseren Job. Wir brauchen euch ja auch, da muss man sich nichts vormachen.
Natürlich freut man sich über gute Kritiken. Und wenn ein Medium, das als kritisch bekannt ist – das soll jetzt keine Drohung sein – plötzlich etwas Positives schreibt, ist das vielleicht sogar ein besonderes Kompliment. "Leck Mich Tag" richtet sich eher gegen diese Menschen, die einem ungefragt ständig erzählen wollen, wie man sein Leben zu führen hat. Wenn ich auf die alle gehört hätte, dann wäre das nichts geworden. Aber das kennt wahrscheinlich jeder. Bei euch ist Kritik der Job. Das ist etwas anderes.
Ich muss kurz einhaken, bevor die Zeit um ist. Ich würde gerne noch auf die Kritik eingehen. Schon bei deinem ersten Album war der Genremix ein großer Kritikpunkt: Metal, Pop, Schlager. Du bist im Fernsehgarten aufgetreten und hast mit Roland Kaiser und Helene Fischer gesungen. Warum ist es dir trotzdem so wichtig, dich klar im Metalbereich zu positionieren?
Weil diese Musik einfach schon immer ein Teil von mir war. Angefangen hat es mit Grunge, Pearl Jam, Rage Against The Machine, Tool. Natürlich gibt es bei diesen Bands auch ruhigere Songs oder Balladen. Meine Mutter hört gerne Schlager, aber Schlager ist nicht unbedingt das, was mir ins Blut geht. Die Zusammenarbeit mit Helene oder Roland war eher Entertainment. Wir haben uns menschlich gut verstanden, also warum nicht gemeinsam einen Song rockiger machen?
Die Musik, die ich selbst mache und hinter der ich wirklich stehe, ist aber Rock, Hardrock und Metal. Natürlich gehören Balladen dazu. Aber bei Songs wie "Fünf Vor Zwölf", "Ein Hoch Auf Die Beschissenen Zeiten" oder "Leck Mich Tag" hörst du schon deutlich, wo meine Musik liegt.
Das Metal-Framing wird vor allem auch auf "B.L.N.T." sehr deutlich. Auf dem Cover: Feuer, Ketten, Explosion und der Schriftzug "Metal Inside, Highly Explosive". Ist das bewusst überspitzt?
Das war tatsächlich auch ein Prozess mit Napalm Records. Das ist ein Metal-Label und die haben gesagt: Wir wollen das auch optisch stärker in diese Richtung ziehen. Man soll sehen, dass du Metal machst. Natürlich gehört Inszenierung im Metal dazu. Schau dir Powerwolf an. Die sehen auf der Bühne anders aus als privat. Das Publikum liebt es, wenn man auch optisch etwas draufsetzt. Aber es darf auch nicht komplett übertrieben sein. Ich würde jetzt nicht mit einem riesigen Stab und Flammen auf die Bühne kommen wie auf dem Cover. (lacht)
Das Albumcover darf ruhig etwas extremer sein. Letztlich muss man aber auch darauf achten, dass Metal-Fans nicht denken: Verarscht der uns jetzt komplett? Ich glaube inzwischen, dass die meisten merken, dass ich diese Musik wirklich liebe. Und natürlich überlegt man gemeinsam mit dem Team auch, wie man das Publikum am besten anspricht. Wenn ich einfach nur als Bülent auf einem Cover stehen würde, denken viele vielleicht wieder sofort: Ah, der macht Comedy. Hier soll man auf den ersten Blick sehen: Da ist ein Rock- oder Metalalbum drin.
Dann sind wir gespannt, was das dritte Album bringt. Danke dir für das Gespräch!


9 Kommentare mit 130 Antworten
"Ich bin relativ spät wieder ernsthaft in die Musik eingestiegen." - Ich habe gar nicht mitbekommen, dass er ernsthaft in die Musik eingestiegen wäre.
@Napalm Records, das ist ein Metal-Label und die haben gesagt: Wir wollen das auch optisch stärker in diese Richtung ziehen. Man soll sehen, dass du Metal machst.
Soviel zum Thema, Label nehmen keinen Einfluss auf Musiker.
Dass Labels Einfluss nehmen, wurde nie bestritten. Daraus alle möglichen spekulativen Analysen abzuleiten, schon.
Na ja, was heißt da spekulativ. Es ist doch wohl klar und für jeden nicht mit Scheuklappen durch die Wälder Stapfenden offensichtlich, dass der Bülent längst kurze Haare hätte, wenn ihn Nuclear Blast... äh.. Napalm Records nicht zu den langen Haaren zwingen würde. Das weiß man doch.
Genau wie jedem echten Kenner der Szene klar ist, dass er viel lieber Schlager machen würde, wenn ihn das Label lassen würde.
Schwingster: "Dass Labels Einfluss nehmen, wurde nie bestritten. Daraus alle möglichen spekulativen Analysen abzuleiten, schon.
"
Nein, nicht alle möglich
Häh?
Er möchte damit sagen, dass manche der abgeleiteten Analysen auch unmöglich sind.
Es wurde hier mehrach der Einfluss und die Einflussnahme von Labels auf ihre Musiker bezweifelt. Selbst wenn es offensichtlich war. Ich erinnere nur an den Reddit Thread, den ich hier mal gespostet habe. Wo sogar Mitarbeiter davon berichteten. Selbst das wurde in Frage gestellt. Standardaussage war dann immer, zeig uns Beweise
"Wo sogar Mitarbeiter davon berichteten. Selbst das wurde in Frage gestellt. "
Anekdotische Evidenz bleibt halt anekdotische Evidenz, selbst wenn sich mehrere Personen da intersubjektiv was zusammenzimmern.
"Standardaussage war dann immer, zeig uns Beweise"
Echt ey. Wat für Spielverderber, die Beweise sehen wollen anstatt unbelegtes Hörensagen...
"Es wurde hier mehrach der Einfluss und die Einflussnahme von Labels auf ihre Musiker bezweifelt."
Nein, wurde er nicht.
Hab ich damals selbst im Zwischenfazit festgehalten, und hier oben ja auch noch mal bestätigt. Anscheinend verstehst du noch immer den Unterschied nicht zwischen etwas das sein kann und etwas das sein muss.
Ich meine ja auch nicht nur dich.
Und der Unterschied ist mir durchaus bewusst. Aber wenn man sich dessen bewusst ist, dass das Gang und Gebe ist und dann absolutes Offensitliches bei Seite schiebt, mit der Aussage "zeig mir erstmal Beweise" - das ist halt crap!
Aber auch "Gang und gäbe", "offensichtlich" sind ja schon sehr subjektive Wertungen. Für dich mag die Reddit Diskussion Offensichtliches zeitigen oder bestätigen, weil du halt bestätigt sehen möchtest, was du eh schon glaubst. Andere bevorzugen stichhaltigere Argumente.
"das ist halt crap!"
Ich finde in Zeiten von Misinfornation und Demagogie sollten viel mehr Menschen auf faktenbasierten Diskussionen beharren. Ich glaube, die Menschheit wäre damit besser dran...
Wenn ich mich einmal relativ eindeutig bestätigt sehe, kann es Zufall sein. Wenn es zweimal passiert, wirds unwahrscheinlicher. Wenn es drei Mal und mehr der Fall ist, wird es irgendwan naiv, noch von Zufall zu sprechen und nach Beweisen zu fragen. Hier ist gesunder Menschenverstand gefragt, auch wenn das vielen hier missfällt. Aber ich glaube auch das hatte ich auch schon mal geschrieben
Puschel, hat dich diese Woche eigentlich schon jemand daran erinnert, dass wir hier https://laut.de/News/Farin-Urlaub-Die-neue… noch sehnsüchtig auf einen Kommentar von dir warten?
Das man (ich) hier ständig gemobbt werde, wurde ja auch stehts bestreitet. Die Beweise zu all dem was ich geschrieben haben, trudeln irgendwann auch von selbst ein, wie man sieht
Lass es 20 mal sein oder 50 mal. Du suchst nicht die Wahrheit, du suchst die Bestätigung deiner Annahme.
"Gesunder Menschenverstand" ist auch schon ne Wertung, weil er auf intersubjektive Überzeugungen abzielt, die jede/r teilt oder zu teilen hat. Wer diese nicht teilt, ist evtl nicht "gesund".
Der Begriff ist in der Tat problematisch, aus folgenden Gründen:
1. Er setzt voraus, das jeder Mensch ihn teilen würde und müsste,
2. Dadurch entzieht er sich dem Anspruch, beweisbar sein zu müssen,
3. Er entstand als Reaktion auf bzw Bewältigungsstrategie für unübersichtliche, undurchsichtige Faktenlagen,
4. Psychologisch gesehen ist er konsensstiftend,
5. Er ist ein Totschlagargument, der kritischere Betrachtung abzuwehren sucht,
6. Was gesunder Menschenverstand sei und was nicht, ist stark geprägt von der Person, die ihn in Anspruch nimmt, also ideologisch und kulturell gefärbt und kann somit auch als "Beweis" für Vorurteile missbraucht werden.
"stehts bestreitet", wirklich? Aufgrund dessen dass du zwei drei Mal orthographisch/grammatisch gesehen versagt hast in meiner Beobachtung, muss ich gesund-menschenverstandlich die unbewiesene, unumstößliche Diagnose aufstellen, dass du ne Rechtschreibschwäche hast. Ey, in meinem Teekreis haben mir alle zugestimmt, also muss es wahr sein. Gesunder Menschenverstand.
(Ich hoffe es ist klar, was obiges demonstrieren sollte. Man weiß ja nie, ob die Ironie am anderen Ende entsprechend ankommt.)
Es ist offensichtlich, dass ich eine Rechtschreibschwäche habe. Ich muss gefühlt jedes mal prüfen, ob man irgendwann mit einem n am Ende schreibt, oder mit zwei, obwohl ich das Wort schon eine Millionen Mal geschrieben habe. Dein gesunder Menschenverstand hat dich nicht getäuscht.
Ich verstehe was du damit meinst, dass der "gesunde Menschenverstand" als Argumentation schwierig sein kann. Aber ab einem gewissen Punkt muss man sich auch darauf berufen können, und dieser Punkt war bei der vergangenen Diskussion, schon lange, sehr weit überschritten
Okay, in dem Fall war mein Rückschluss dann korrekt. Hätte ebenso unwahr sein können.
Weil es nur ein Indiz ist.
Im Gegensatz dazu, hatte ich unzählige Indizien aufgeführt
Ich denke wir unterscheiden uns wohl in unserer Bereitschaft, wie leicht wir Dinge akzeptieren wollen...
Wenn du immer noch von "leicht" sprichst, dann kann ich dir auch hier nicht folgen. Offensichtlicher geht es kaum. Vielleicht willst du einfach nicht
Was ist denn hier schon wieder los?
@Gleep: Ich hab Puschel mal wieder nach seinen Lieblings-Metalalben gefragt. Oder mit anderen Worten: ich habe Puschel mal wieder gemobbt.
@Puschel: dass ein Label dem Künstler was vorschreibt, kann bedeuten, dass das Label sagt: "Wir sind ein Metal-Label, bitte mach Musik, die nach Metal klingt und so aussieht, lieber Künstler" oder dass das Label sagt: "Fick deine künstlerische Vision und mach die gleichklingende Musik, mit der sich das meiste Geld verdienen lässt". Dass erstere Aussage stattfindet, da stimmen die meisten zu, das ist mMn. auch in Ordnung. Bei letzterem kommt öfters Schrottmusik raus. Da gibt's nicht nur binär "Ja" oder "Nein", sondern viele Zwischenstufen. Ich frag mich ehrlich, was du hier gerade eigentlich hören möchtest.
"Wir sind ein Metal-Label, bitte mach Musik, die nach Metal klingt und so aussieht, lieber Künstler"
Und damit schreibt das Label dem Künstler etwas vor. Nichts anderes habe ich geschrieben.
Ich habe nicht gesagt, dass das Label damit falsch liegt, oder was auch immer die damit bezwecken wollen. Ich habe nur geschrieben, dass Künstler (die häufig noch nicht so erfolgreich sind) bei solchen Labels selten einfach das machen können, was sie machen wollen. Vielleicht im Kern, aber dieser Kern muss dann so gestaltet werden, dass das Ganze am Ende auch kommerziell erfolgreich ist. Häufig auch gegen die künstlerische Vorstellung des Künstlers.
Das ist komplett logisch, üblich und eigentlich auch für jeden ersichtlich, der sich nicht vollends gegen diese Wahrheit wehrt.
Häufig ist es natürlich auch so, dass Künstler und Labels gemeinsam daran arbeiten, etwas kommerziell erfolgreicher zu gestalten. Das stelle ich nicht zur Abrede.
Und da schreibst du im Groben und Ganzen das Gleiche wie Schwingster im ersten Kommentar hier, ich stimme deinen Ausführungen auch zu, das beste für alle Beteiligten ist es, einen Kompromiss zwischen Kunst und Kommerz zu finden.Eigentlich sind wir uns doch einig, warum diese ewigen Diskussionen?
Das Beste für den künstlerischen Ausdruck eines Künstlers ist es, sich ausschließlich der Kunst zu verschreiben und zu verpflichten!
Ja, "sich ausschließlich der Kunst verpflichten, #izkla... wenn Charlie Kaufman einen imaginären Zwillingsbruder erfindet, um letzteren ein Skript für die Filmadaption eines Buchs schreiben zu lassen, weil er selbst schon zu lange mit dieser Auftragsarbeit am hadern ist, dann kommt am Ende ein Arthouse-Flick mit Nicolas Cage in der Hauptrolle dabei raus, der eben jenen Prozess erzählt und irgendwie gehen die Brüder am Ende im RL™ auch noch mit dem Drehbuch-Oscar nach Hause...
...aber wenn ICH das mache und mein Zwillingsbruder bloß zweimal etwas zerfaserter während eines Ehrenamt-Wochenenddienstes wirkt, weil er sich unbegründete Gedanken macht, ob ich das wolkenkratzerhohe Niveau seiner Kommentarspaltenbeiträge als muppet bei laut.de halten kann, dann lässt mir die Steffi (mit den haselnußfarbenen Augen; nicht die andere!) aus HR von der ärztlichen Direktorin ausrichten, diese mache sich aktuell über die Regelmäßigkeit meiner genommenen Jahresurlaubsphasen Gedanken und ob ich mir zum Entspannen nicht noch unkompliziert und spontan zwei weitere Wochenenden frei nehmen wolle diesen Monat, während derer mir die Fakes auf laut.de dann wieder rückmelden werden, meine Beiträge seien Müll und könnten weg!
Es gibt Kompromisse die man machen kann und machen muss, damit ein Kunstprojekt überhaupt erst das Licht der Welt erblickt. Aber wie man es dreht und wendet, Kompromisse machen ein Kunstprojekt nicht besser! Wer künstlerisch gesehen ein 100% optimales Ergebnis erschaffen möchte, der muss auf Kompromisse zu 100% verzichten!
Und je nachdem in welchem Umfeld man sich bewegt, kann man sich Kompromisse entweder erlauben oder eben nicht. Wer bspw. zum ESC will, der muss ggf. bereit sein sich zu 100% zu verbiegen. Hier geht es nicht um Kunst, hier geht es ausschließlich um den kommerziellen Erfolg - und vielleicht auch etwas um den Spass bei der Sache
Was dat wieder für'n verallgemeinernder Kabbes.
Hab den Eindruck, dass Puschel in Diskussionen auch entweder zu 100% Recht haben muss und "die anderen" haben zu 0% Recht, oder umgekehrt. Es gibt nichts dazwischen und man muss das auch so mathematisch binär ausdrücken können. Daher fühlt er sich anscheinend auch so oft missverstanden und das macht Diskussionen mit ihm so mühselig. Das gleiche wie in der Kunst/Kommerz-Diskussion.
Ansonsten hat Schwingster das über mir gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht wäre in diesem konkreten Fall ein "100% optimales Kunstergebnis", dass Bülent Ceylan als Tool-Fan selbst so wie Tool klingen wollen würde und die gigantische Fallhöhe einfach ignoriert bzw. das Ergebnis halt als "Kunst" deklariert. Ist schon gut, dass es nicht so gekommen ist.
"Vielleicht wäre in diesem konkreten Fall ein "100% optimales Kunstergebnis", dass Bülent Ceylan als Tool-Fan selbst so wie Tool klingen wollen würde"
Das muss man erst einmal in der Lage sein, so etwas zu erschaffen, so klingen zu können
"Frauencharaktere. Du schreibst halt einfach zu wenige Frauencharaktere und wahrscheinlich wirken sie fast alle deshalb so eindimensional und geradewegs deiner romantischen Phantasien entsprungen? Ich meine... "Krypta", for real?!". Steffi aus HR (mit den grünen Augen), ihre Namensvetterin mit den haselnußfarbenen Augen und die ärztliche Direktorin - zu viele Frauen können oder wollen meinen Gedanken offensichtlich noch immer nicht folgen, dass sie alle in den Kommentarspaltenalltagsstreitereien gar nicht wirklich stattfinden und daher auch in den Manuskripten für den Almanach der anstößigsten Kommentarspaltenauffälligkeiten meines Bruders im Grunde genommen so gut wie gar nicht auftauchen. So ein Schwachkopf!
Wenn ICH mir einbilden würde, dass die Macher von laut.de mich mit einem Rückblick in Almanachform auf die Geschehnisse in ihren Kommentarspalten seit deren Erschaffung beauftragt haben und nur mein imaginärer Zwillingsbruder mir noch helfen könnte, den ungeliebten Auftragsarbeitenstau auf meinem Schreibstisch zu beseitigen, dann würde ich das wohl sehr viel gescheiter angehen, indem ich z.B. dem Projekt vom Start weg schon mal einen anständigeren und kommerziell verwertbareren Namen gegeben hätte, wie z.B. "Der große laut.de-Almanach der auffälligsten Kommentarspaltenanstößigkeiten" o.ä.
"Wer bspw. zum ESC will, der muss ggf. bereit sein sich zu 100% zu verbiegen. "
Solche Sätze von sich zu geben, und das auch noch völlig ernst gemeint, sagt halt einfach alles.
Wenn du das sagst, dann klingt das wie ein Kompliment für mich. Dann kann ich mit meiner Aussage garnicht falsch liegen
Du merkst es tatsächlich nicht, was Du da geschrieben hast, oder?
Dann erklär doch mal bitte, warum sich jemand, der zum ESC WILL, also dort mitmachen WILL, der also ganz genau weiß, was dort abläuft und dann dort dabei sein WILL, sich um 100(!) Prozent verbiegen müsste.
Wenn du das erklärt hast, dann erklär doch noch kurz, warum jemand, der 100(!) Prozent nicht ESC ist, dort mitmachen WILL.
Danke.
Wer zum ESC will, der will Spass haben und erfolgreich sein. ALLES ANDERE wird diesem Ziel untergeordnet!
Sagt erstens wer und zweitens warum muss man sich dazu, wenn man es doch selbst will, zu 100 Prozent verbiegen?
Du weichst mal wieder aus.
Bülent hätte beim ESC vermutlich schlechte Chancen, weil seine Musik für internationale Ohren zu generisch und unspektakulär ist - anders als Electric Callboy, die ich locker in den Top 5 sehen würde. Ansonsten ist die Debatte doch echt albern. Es gibt viele ESC-Fans, die sich die Musik nicht unbedingt privat anhören würden, ich selbst habe beim letzten Wettbewerb elf Mal (!) für meine Favoriten gestimmt
. Mittlerweile findet man in jedem Jahr auch so drei bis vier Acts, die absolut seriös sind und ihre Qualitäten haben. Und sich null verbiegen müssen. Die Litauer Post Rocker Katarsis, die australischen Prog-Popper Voyager, das polnische Indiepop-Duo Zala Kralj und Gašper Šantl oder die Ukrainer Shum fand ich so spannend, dass ich auch mehr von ihnen hören wollte. Von den Ethno-Poppern Tautumeitas (manchmal durchaus auch mit jazzigen Arrangements) besaß ich schon zwei Alben, bevor sie dort angetreten sind
.
"wenn man es doch selbst will"
Wenn man was selbst will?
"Mittlerweile findet man in jedem Jahr auch so drei bis vier Acts, die absolut seriös sind und ihre Qualitäten haben. Und sich null verbiegen müssen."
Woher weisst du, dass die sich nicht verbogen haben?
Das Einzige was du sicher sagen kannst ist, dass beim ESC nicht die Kunst die höchste Priorität besitzt, sondern der Spass und der kommerzielle Erfolg!
Natürlich gibt es auch Musiker die machen quasi Musik für den ESC, da muss man nicht viel anpassen. Aber auch die werden sich in erster Linie überlegen, wie man bei dem Wettbewerb den größten kommerziellen Erfolg abgreifen kann. Es handelt sich um einen musikalischen WETTBEWERB! Es geht hier vor allem darum, andere Musiker "auszustechen", in dem man größere Massen begeistert. Das ist das Wesen dieses Wettbewerbs, eines Wettbewerbs
Ich weiß, dass sie sich nicht verbogen haben, weil Katarsis mit leicht sperrigem, disharmonischem Post-Rock angetreten sind und Go_A (sorry, "Shum" war der Songtitel) mit dieser eigenwilligen Mischung aus Folk und leicht ranzigen, unsauberen und ballernden Clubsounds, die sie seit ihrer Gründung 2012 spielen. Dieser Kehlkopf-Schreigesang ist übrigens auch gar nicht mal so gefällig. Es gibt in der Ukraine eine ganz spannende Folktronica-Szene, aus der sie auch hervorgegangen sind. Die Gefahr, sich beim ESC gerade mit seriöseren Beiträgen zu blamieren, würde ich übrigens nicht unterschätzen
.
Man könnte glatt meinen, dass "Kunst" subjektiv ist und für einige Leute Scooter und Electric Callboy Kunst sind und für andere Leute die experimentelle Band mit 5 Hörern, die sich so anhört, als wenn man alle Instrumente und den Sänger die Treppe runterschmeißt. Und beide haben recht, alle Leute dazwischen ebenfalls.
"Woher weisst du, dass die sich nicht verbogen haben?"
Das kann man rausfinden, indem man sich mal anhört, was die Leute vor und nach dem ESC so veröffentlicht haben.
"Man könnte glatt meinen, dass "Kunst" subjektiv ist und für einige Leute Scooter und Electric Callboy Kunst sind"
Kunst ist alles und nichts, vielleicht sollte man aber zwischen anspruchsvollerer Kunst und easy-listening Gedudel oder gar Klamauk differenzieren. Ich weiss, auch das ist zu einem gewissen Teil subjektiv, aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt.
"Ich weiß, dass sie sich nicht verbogen haben,"
Für Deutschland sind ja auch bereits LOTL angetreten und Fuchsschwanz hätten es fast geschafft. Beide haben mega eingängige Songs komponiert, die eindeutig das Ziel hatten, auf dem ESC erfolgreich zu sein. Groß verbogen haben die sich auch nicht, dennoch haben sich einem potentiell erfolgreiches Erfolgsrezept angebiedert. Eigentlich alleine schon durch ihre Teilnahme
Spätestens seit Steely Dan oder den Doobie Brothers wissen wir doch, dass Easy Listening eine verdammte Kunst sein kann
. Ob etwas mit Kunstanspruch daherkommt, ist mir eigentlich auch erstmal egal. Welche Maßstäbe legen wir denn hier an? Es ist doch nicht so, dass Peter Brötzmann plötzlich ein Album mit Dieter-Bohlen-Kompositionen aufgenommen hätte. NATÜRLICH will Bülent ein möglichst großes Publikum erreichen, viele Platten verkaufen bzw. Streams generieren und jede sich bietende Bühne nutzen. Was aus dem Interview deutlich wird: Er findet das, was er macht, schon sehr okay und ist stolz darauf. Aber er glaubt jetzt wirklich auch nicht, ein zeitloses Meisterwerk aufgenommen zu haben, sondern wirkt eher etwas unsicher. Er kann das schon einschätzen.
symbadisch der Mann! Aber wer dem seine Musik hört ist irgendwie seltsam
Symkurpfälzisch, nicht symbadisch
Danke für die Verbesserung, ich weiß ja ihr Schwaben habt da alle ein Problem.. mir persönlich is es ja wurscht obst ihr schwaben franken baden oder was da noch so keucht und fleucht seids.. für mich seids ihr alle saupreisn
Bülent du Fake Metaller! Ich hab ein Interview mit Metal Hammer mit dir gesehen, und das klingt so als würdest du keine Ahnung von Metal haben. Erwähnt einfach irgendwelche Bands Random durcheinander. Tool, Five Finger Death Punch und klar KoRn erinnert er sich noch, da durfte er ja mal den Aufheizer Clown spielen.. Einfach mal an alles anbiedern was man so glaubt was die Leute gut finden..
Glaube er sagt auch nur Tool weil er denkt das sagen alle Leute mit gutem Metal Geschmack. Seine Musik klingt auch nicht wirklich als wäre er Metal Liebhaber sondern eher ein Genrefremder der sich als Metaller verkleidet
"Glaube er sagt auch nur Tool weil er denkt das sagen alle Leute mit gutem Metal Geschmack."
Den Verdacht hab' ich auch schon seit Längerem. Wahrscheinlich hört er in seinen 4 Wänden von morgens bis Abends die St. Anger eigentlich und schreibt Nachts dann sein Comedy-Programm. Alles andere wären nachgelagerte Theorien.
Wer FFDP für gute Musik hält, hat sich natürlich disqualifiziert, ja. Ansonsten gehörte das Kokettieren mit "Ich bin ein Metaller" ja schon immer zu Bülents Bühnenshow. Und wer freiwillig die Hochglanz-aber-wenig-Text-Bravo "Metal Hammer" konsumiert, disqualifiziert sich natürlich auch
.
@Lama: ich konsumiere normalerweise nicht Metal Hammer, aber nach der Laut.de Bülent Rezi habe ich kurz mal Bülent auf Youtube gesucht um mir ein eigenes Bild zu machen.
Vermutlich gehört das Metaller sein zu seinem Gesamtkunstwerk, weshalb er aus der Nummer nicht raus kann.. So wie Ausbilder Schmidt auch immer der Bundeswehr Typ bleiben muss
"So wie Ausbilder Schmidt auch immer der Bundeswehr Typ bleiben muss"
...oder wie du für immer der eben so lange auf Stufe 0 verbleibende Fake von 1 user mit leichter bis mittelgradiger Intelligenzminderung bleiben musst, dessen Selbststeuerungsfähigkeiten leider zeitlebens so bescheiden geblieben sind, dass er es weder geschafft hat kognitiv zum eigentlich gar nicht so weit entfernten bundesdeutschen Durchschnitt zu aufzuschließen und noch dazu in der Rolle des Erschaffers (m/w/d) sein eher schlecht als bescheiden geschauspielertes Defizit latürnich nicht als einziges Kennzeichen für seinen eh schon grob geschnitzten Fakeklumpen belassen konnte, sondern ihn gleich noch zu so 1 moralisch ebenso verwerflichen wie eben strunzdummen user imaginieren musste, der noch seine eigenen Kinder diffamieren würde um vor cooleren altvorderen usern besser dazustehen - wären sie nicht so gottverdammt dazuimaginiert!
unglaublich lustig, dass man immer auf eine vermeintliche Persönlichkeit schießen muss wenn einem die inhaltlichen Argumente ausgehen. Was geht es dich an wie ich meine Kinder erziehe? Die Diskussion ging um Bülent, der eine Person des öffentlichen Lebens ist - und somit damit umgehen können muss, dass er diskutiert und kritisiert wird.
Sich hinter einem Anonym zu verstecken und Leute anzugreifen, die scheinbar nicht die Meinung wie man selbst haben ist meiner Meinung nach armselig. Und sich damit zu brüsten irgendwelche nerdigen Schachtelsätze hinzuklatschen um sich selbst zu erhöhen sollte selbst ein "Pseudologe" nicht nötig haben.
"Sich hinter einem Anonym zu verstecken und Leute anzugreifen"
Haste recht. Deinen Spruch "Bülent du Fake Metaller, du hast keine Ahnung!" solltest du demzufolge schnellstens löschen.
Hey, ich dachte, es wäre ein Pseudonym!?
Man geht hier recht ruppig miteinander um. Gott sei Dank! Das erspart uns wenigstens das hysterische Betroffenheitsgedöns der Mimosen-Fraktion.“
Ich sach mal so: man kann sich gerne mal ruppig die Meinung geigen. Danach sollte man sich aber bei nem Bier wieder in die Augen schauen können - das haben wir hier schon immer so gehandhabt. Wir sind da nicht so. Eine gute Streitkultur sollte eigentlich auch normal sein.
Ich mag es echt, wie wir hier diskutieren und auch mal streiten können. Genau deswegen will ich auch noch ein Weilchen bei euch bleiben.
Ja, na klar doch, warum nicht?! Bin immer bereit für eine weitere Runde verbale Haue und syntaktische Einläufe verteilen, wenn es um so strunzdumme Behindi- (alle Behindis, die ich kenne, finden deine Scheiße echt högschd peinlich, beschämend und bodenlosen cringe auslösend schlecht auf behindert gemacht, du verkackter Klappstuhlfake!) und Katholikenfakes mit Hang zu konservativ-nationalistischen und misogynen Takes geht!
Der Pseudologe wieder. Na du.
Halt's Maul und lösch dich oder lern zu diskutieren, hm? Danke.
Ich mag dich. Du bist witzig.
Du nicht, auch nicht in Momenten, wo du versuchst es zu sein. Und ich find dich scheiße. Und ich kenne deine aktuelle Strategie so gut wie jede weitere, die du noch bringen wirst, du Hund.
Also Maul zu und löschen, du Hund, hm? Danke.
In manchen Regionen, wie etwa in Bayern, ist das Wort "Hund" nicht einmal immer negativ gemeint.
Hier aber schon. Dann tätest du wohl gut daran, nach Bayern zu ziehen, so oft wie mensch es dir mit bewusst negativer Konnotation an den Kopf wirft d mind. hier noch an den Kopf werfe wird. Überleg mal, du hast selbst unseren Gleepi dazu hingerissen! Das ist in unserer Region - den laut.de-Kommentarspalten - das unwiderlegbare Kriterium für: "Das (nicht die!) Maß ist voll!"
Also halt's Maul und lösch dich, du Hund!
Wer ist Geepi?
Edit: Gleepi?
Vielleicht können wir uns darauf einigen, diesen Schmutz einfach zu ignorieren bzw. seine Kommentare in unseren Threads zu löschen?
Also, nichts gegen ein zünftiged "Lösch dich, du Hund!", aber vielleicht ist erfolgsversprechender?
Frage: Gibt es in diesem Forum eigentlich auch bürgerliche oder konservative Stimmen? Bisher wirken die meisten Beiträge und Diskussionen auf mich sehr einseitig links. Mich würde interessieren, ob hier auch andere politische Spektren vertreten sind.
Die gibt es sicherlich, aber die meisten haben keinen Bock auf eine Unterhaltung mit dem hier ansässigen, „linken“ Cancel-Culture-Milieu. Die Zottel hier haben keinen Bock auf Austausch/Diskussion. Alles was abseits ihrer Meinung ist, ist rechts. Ab dem ersten Kommentar ist der Stempel gesetzt. Zudem herrscht hier absoluter Gruppengehorsam. Wer abweicht, wird durchbeleidigt. Gewöhn dich dran!!!
Links, Rechts, das sind doch bürgerliche Kategorien
Besten Dank für die Antwort. Dass sie mangels Argumenten auf Beleidigungen zurückgreifen müssen, ist zwar ein trauriges Zeugnis, berührt mich aber nicht im Geringsten.
Deine Ignoranz überzeugend zu schauspielern ist noch das einzig authentische an dir. So eine argumentative Luftpumpe, wie du bist, Schwelling, ist jedes stichhaltige Argument verschwendet und im wahrsten Sinne des Worters Perlen vor die Säue geworfen...
...nene, mein Gudschter, die Beweisführung ist längst abgeschlossen, du willst nur billig provozieren, wirst ab jetzt konsequent im Anhang an eigene Fäden gelöscht, darüber hinaus ignoriert und wenn dein Quell an nie versiegendem Dünnschiss, den du weiterhin hier statt wie anständige Vertreter der Spezies (m/w/d) in eine Toilette entleeren möchtest, mal wieder droht, zwischen allen Spalten gleichzeitig ekelhaft herauszutriefen, dann vielleicht ab und an auch nochmal mit einem "Lösch dich endlich, du Hund!
" von einem forenhygienisch zuarbeitenden muppet bedacht.
Aber darüber hinaus? Nur noch halt's Maul und lösch dich, du Hund.
So ward es gesprochen
„Ich glaub', es geht schon wieder los
Das darf doch wohl nicht wahr sein
Dass man so total das Niveau verliert
Ich glaub', es geht schon wieder los
Und wird auch nie vorbei sein
Wenn man so die Lust auf Beleidigungen spürt.“ (frei nach Roland Kaiser).
@Pseudi: Amen, brother.
Alternative: mit dem Wiesel am Lagerfeuer über Gefühle und aktuelle Lebens-Herausforderungen reden, bei Abendschein, Stockbrot & Licher Pilsner! Vergess den Taschen-Nietzsche nicht
schelling bruder ich denke du hast falsch verstanden wir sind nicht links wir hören nur immer auf fakten aus wissenschaft statt bauchgefuhl und verschiedene meinungen
@Wiesli:
Fein, aber das werden die Mitarbeiter in den Hilfesystemen deines Vertrauens™ (m/w/d) vermutlich gar nicht gerne hören, dass du dich hier in einem beinahe selbstlosen sozialen Akt hergibst, um mit dem Gesindel zu hängen und dort vermeintlich deine sozialen skills zu schärfen, weil das dann nämlich am Ende wieder dazu führt, dass dir von den durch dich als so empfundenen heißesten Ladies der nächsten Datenights wieder nur gesagt wird, dass Du "zu lieb für eine Beziehung und bestimmt für eine Freundschaft viel besser geeignet" seiest, was bei gar nicht von so wenigen von denen auch Code sein kann für "Du hängst zu oft mit dem Gesindel der ganzen Stadt, redest zu häufig wirr über zu viel wirren Kram, den Gesindel halt so redet und hast anscheindend von dir selbst völlig unbemerkt schon so einige von deren wirren Einstellungen übernommen, die du ebenso von dir selbst völlig unbemerkt heute Abend auch mehrfach eindrücklich zur Schau getragen hast!", wie mir paar Freundinnen (w) im Hinblick auf ihre eigenen Dating-Erfahrungen schon mitgeteilt haben. Viele Frauen (w) erzählen mir so was auch auf der Arbeit! Die besten Frauen!
Das ist wohl leider tatsächlich korrekt, womit wir den Faden "Fakten vs. Ideologie" mit diesem Schlusswort ja eigentlich perfekt schließen können
LICHER Pilsner???
Das trinken Schwingster und ich manchmal an der Bushaltestelle. Sry, Bro. Ich leak das jetzt einfach mal hier.
Ich war nie mit dir ein Bier trinken und selbst wenn, wäre es niemals die Pissbrühe Licher gewesen. Eine doppelte Beleidigung
Doch, doch, doch. Ich sah ihn einmal grinsend mit dem Handy und die Laut.de-Farben waren dezent erkennbar. Ich wusste sofort, dass er es ist. Wir kamen ins Gespräch usw... der Rest ist Geschichte
. Mehr sag ich aber nicht, das war der Deal.
also der Verlauf hier liest sich wie eine Psychose.
Wenn ich Bülent als Fake Metaller bezeichne und danach erkläre warum, sehe ich keine Diffamierung sondern eine ernstzunehmende Kritik.
Wenn du mal meine Kommentare ordentlich lesen würdest, hättest du längst gemerkt dass ich sowohl positives als auch wenn nötig negatives Feedback gebe.
Wenn man also nur kritisieren darf wenn man mit seinem Gesicht dahinter stellt, müssten sich ungefähr alle User hier löschen (außer den Redakteuren die ja teils eigene User Accounts haben wie Dani)
Ich sprach auch nicht davon dass Bülent ein Huso oder Idiot sei, sondern sagte lediglich dass er ein Fake Metaller ist - was heißt: ich nehme seine Metall Credibility nicht ab. Somit bleib ich dabei:
BÜLENT DU FAKE METALLER BEWEISE DASS DU METALLER BIST ODER HÖR AUF UNS METALLER ANS BEIN ZU PISSEN
Du bist so schlecht, lösch Dich!
Ich hoffe ja eigtl, dass Du kein gottlos schlechter Fake bist, weil das wieder ein weiteres Beispiel dafür wäre, wie peinlich ihr MEDDL Trolle einfach seid und warum es wichtig ist, dass MEDDL ausstirbt.
...grunge is dead...
Es scheint mir, als wären 90 Prozent aller laut.de-User außer Form und übergewichtig, würden teils e. kel. haftestes Pissbier zu sich nehmen, keine Übungen machen, nicht trainieren.
Ich meine das auch gar nicht verurteilend. Ich bin hier, um zu inspirieren und um zu helfen.
Alter Duri, das war wegweisend. Aber soll ich dir mal was verraten? Günstiges, ehrliches Bier und Tiefkühlpizza formten meinen Leib und mit der richtigen Schwungmasse läuft es im Pit auch richtig rund
"Ich meine das auch gar nicht verurteilend."
Ey, nur weil ich nach dem Aufstehen erstmal den Pilzbefall zwischen meinen flaps kratzen muss, muss ich mir noch lange nicht derartige Vorverurteilungen anhören!
Und mit aufstehen meine ich freilich mit Kran aus dem Bett gehoben werden.
@Duri
Welche Übungen kannst du empfehlen für zu Hause, ohne Turnringe?
Ohne Ringe (oder Klimmzugstange) wird es kaum möglich sein, alle relevanten Muskelgruppen hinreichend anzusteuern.
Trink vielleicht paar Monate Oette statt Licher oder so, leg was zurück und dann investier die paar Euro in die Ringe, Bro! Danach reden wir weiter!
Für mehr Trainingstipps folgt ansonsten gern meinem guten Freund Nave auf Onlyfans!
Welche Muskelgruppen werden denn beansprucht, wenn man am Nasenring durch die Manege geführt wird?
Danke
. Ist alles bestellt.
Ich habe auch etwas zugenommen aber würde bei Weitem nicht sagen ich wäre übergewichtig. Man kommt halt mit Arbeit, Sohnemann und sonstigen Hobbys (ja ich habe Hobbys) schwer zum Sport..
Was mich bei weitem mehr ankotzt, ist dass meine Frau immer fetter wird. Gibt es männliche Kollegen, die dieses Problem kennen? (Man kriegt ja immer ein über die Löffel wenn man das Problem anspricht)
Vllt an FocousOnline schreiben mit der Frage "Ich finde meine Frau nicht mehr attraktiv - soll ich es überhaupt ansprechen oder muss ich es fressen?"... keine Angst, dort werden auch moralische Zwickmühlen mit anschließenden Handlungsanleitungen behandelt wie "Es stehen nur die Weirdo-Männer auf mich - was stimmt nicht mit mir?". Deine Frustration ist nachvollziehbar, aber stell dich auch darauf ein, dass etwas Selbstkritik gefordert wird.
@der unbesiegbare
Lösch dich endlich, du Hund!
"Was mich bei weitem mehr ankotzt, ist dass meine Frau immer fetter wird. Gibt es männliche Kollegen, die dieses Problem kennen? (Man kriegt ja immer ein über die Löffel wenn man das Problem anspricht)"
Nein, ich finde deine Frau nicht zu fett und nach wie vor attraktiv.
Ich kann sie auch immer noch ohne größere Anstrengung im Stehen nehmen, wenn ich sie nur nicht allzu hoch hänge, diese Turnringe. Nice, dass Du sie auch bald bei dir in der Wohnung hast, Wiesli!
Hoffen wir, dass sie ihr Amt verrichten. Sollten sie es nicht tun, hören wir uns.
Was schreibt ihr Weirdos? Ich gehe heute mal zum Psychologen und werde ihr meine Probleme schildern.. Hab schon ein paar PDFs vorbereitet. Ich denke das Hauptproblem ist das große optische Gefälle zwischen mir und ihr... und halt eben Jonas (ich will nicht dass er auch ein Trennungskind wird, wie ich es war
)
Es ist logisch, dass das irgendwann passiert, aber ich finde es trotzdem jedes Mal auch ein Bisschen schade, wenn sich Fakes selbst outen.
Naja, der war einfach so offensichtlich plump auf Ragebait ausgelegt, da hatte ich einfach nie wirklich Bock drauf zu reagieren.
Nervt halt einfach nur.
Unlustiger Typ, Musik für Kotzhügel-Besteiger. -10/5
Ich hab das alles jetzt nochmal sacken lassen, diskursmäßig halt...und muss ehrlich gestehen: dass er sich selbst in den Terminus [Metaller] inkludiert, erzeugt bei mir einige Bauchschmerzen. Selbst ich hadere nahezu jeden Tag damit, will niemanden verprellen, der sich schon seit Jahrzehnten mit viel mehr Bierkonsum und hässlicheren Bandshirts herumquält - von der Musik, wie z.B. Slayer, ganz zu schweigen. Ich finde, diese Last muss auch ein Gegengewicht in Form von Zugeständnissen getragen werden und Buelent ist meilenweit davon entfernt, was den Geschmack angeht. Er blendet natürlich mit seiner Attitüde, die durchaus für einen Härtefall bereitwäre... ach, es ist soooo schwierig einzuordnen, aber: nein.
Ich hoffe, du hast dir mit diesem Quatschthema jetzt keine Nacht um die Ohren geschlagen