Platz 17: 2021

Legenden (5 Punkte)
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High Level (3 Punkte)
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Solide Nische (2 Punkte)
⦁ Flo Milli: Seit Jahren beten wir alle für ihren Durchbruch. In Sachen Talent hat sie es komplett drauf, und ihr allgemein guter Stand in der Szene macht sie zu einem begeherten Feature- und Live-Artist. Nur dieser eine durchbrechende Song ist noch nicht gekommen.
⦁ 42 Dugg: Als Detroits quaknäsiger Trapstar bei Lil Baby gesignt wurde, schien ihm mit den Megahits "We Paid" und "Grace" eigentlich jeder Weg offen zu stehen. Leider ging er immer wieder in den Knast, wurde immer schräger drauf und spielt jetzt kommerziell außerhalb seiner Heimatstadt kaum noch eine Rolle.
⦁ Pooh Shiesty: Ebenfalls zu Größerem bestimmt wäre er gewesen, wenn er denn seinen Scheiß im Griff gehabt hätte. Trotz mehrerer Jahre Knast nach seinem Durchbruch "Back In Blood" hat er dieses Jahr sogar einen wirklich krass erfolgreichen "FDO"-Song gedroppt. Und dann? Hat er versucht, Gucci Mane zu entführen und darf jetzt wohl direkt zurück hinter Gitter.
⦁ Toosii: Das ist einer von diesen R'n'B-Artists, über die zwar keiner redet, die aber auch nie so wirklich weggehen. Er hat TikTok durchgespielt, müsste man glauben. Leute hören einfach nicht auf, seine Musik zu benutzen.
One-Hit (1 Punkt)
⦁ Coi Leray: Okay, rein kommerziell sollte man Coi wohl die Nische zusprechen. Aber ganz ehrlich: Sie hat sich zwar mit Samples und David Guetta-Features solide kommerziell positioniert. Aber als die Trends abgeraucht waren, sahen auch ihre Verkäufe auf einmal grauenhaft aus. Gemessen daran, dass ihre Musik jetzt auch künstlerisch keinen Blumentopf gewonnen hat, steht sie eher schwierig da.
⦁ Morray: Ach, der hier wirkte eigentlich sehr cute. Ein gospeliger Singsang-Rapper aus North Carolina, der mit "Quicksand" einen richtig vielversprechenden Start hatte, direkt mit J. Cole gelinkt hat ... und dann? Kam da irgendwie überhaupt nichts mehr.
⦁ DDG: Der eine Track "Moonwalking In Calabasas" hat Leute für einen kurzen Moment glauben lassen, dass dieser YouTuber einen richtigen Rapper in sich haben könnte. Aber ich glaube, er hat inzwischen gemerkt, dass YouTube fast lukrativer als Rap ist.
⦁ Iann Dior: Gott, bin ich froh, dass wir die Phase der Travis Barker-produzierten Lil Peep-Klone endlich hinter uns gelassen haben.
Kennt-absolut-keiner (-1 Punkt)
⦁ Blxst: 'Komm schon, der ist auf einem Kendrick-Album drauf gewesen und macht so recht geschmackvolle Musik, wie groß ist die Chance, dass der nie irgendwas Relevantes machen wird?'
⦁ Lakeyah: Es ist nicht, dass ich nicht verstehe, was sie bei XXL in dieser Frau gesehen haben. Sie wirkt, als hätte sie alles, das ein Rapstar haben sollte. Nur halt keine gute Musik. Dieses No-Hit-Wonder war eine absolute Niete von einem Los.
⦁ Rubi Rose: Wenn man eh schon in der Kritik steht, Clout über alles zu sezten - warum zum Teufel nimmt man eine Influencerin aufs Cover, deren eh magerer Rap-Katalog noch nicht einmal einen halbwertigen Song hervorgebracht hat?
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