Platz 14: 2015

Legenden (5 Punkte)
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High Level (3 Punkte)
⦁ Vince Staples: Vince gehört zu diesen verlässlichen Album-Artists, die nie kommerziell ganz oben mitspielen werden, dafür aber immer touren können. Mit einem Katalog vom sonnengebleichten "Summertime '06" über das elektronische "Big Fish Theory" bis zum heutigen "Dark Times": Die Alben von diesem Kerl bedeuten einfach zu vielen Leuten zu viel, um ihn nicht auf der Liste zu haben.
Solide Nische (2 Punkte)
⦁ Fetty Wap: Er sagte "Hi, what's up, hello", machte für genau einen Sommer Hits wie Drake und verschwand dann augenblicklich wieder in der Versenkung. Die wahre Geschichte von Fetty Waps weiterem Verleib ist wesentlich düsterer, leider kennt sie kaum jemand.
⦁ Dej Loaf: Ich habe das Gefühl, dass sie zwar in den letzten Jahren ziemlich verschwunden ist, aber genau wie Fetty war Dej Loaf für eine kurze Zeitspanne ein ordentliches Ding. Von ihr hatte man eigentlich fast mehr erwartet, sie hat einen eigenwilligen Rapstil und machte fast so etwas wie Proto-Cloud Rap.
One-Hit (1 Punkt)
⦁ Shy Glizzy: Ich habe so viel Sympathie für den Megahit "Crew" von Goldlink mit Shy Glizzy übrig, dass ich diesen Typen fast ein Tier höher gepackt hätte. Leider hören seine interessanten Errungenschaften da fast schon wieder auf.
⦁ Goldlink: Wenn man vom Teufel spricht. Hat diese eine Brent Faiyaz-Hook wirklich zwei Leute in diese Liste gebracht?
⦁ OG Maco: Na gut, Sympathie spielt nicht rein. Ich liebe OG Maco, ich halte diesen Atlanta-Weirdo für einen der kreativsten und unterschätztesten Artists seiner Generation, "The Lord Of Rage" war als Mixtape locker fünf Jahre seiner Zeit voraus. Für die meisten ist er trotzdem einfach nur der "U Guessed It"-Typ von Vine. Tragisch, Rest in Peace, Maco.
⦁ Tink: Eine eher tragische Industriegeschichte. Tink war supertalentiert, hatte diesen Lauryn Hill-Vibe, ging auf das Label von Timbaland, landete einen Hit. Danach gab es Label-Streit, Blacklistings und Schluss. Sie macht independent immer noch gute Musik, ist aber aus dem Auge der Öffentlichkeit verschwunden.
⦁ Raury: In diesem Tier werden wir gerade in älteren Jahren immer wieder Leute antreffen, zu denen 99 Prozent der Leute "Huh, wer?" sagen, aber ein Prozent der Rapfans werden aufschreien, was für einen generationalen Run die angeblich gehabt hätten. Raury ist ein ehrlich talentierter Guy, der mit seinem souligen Sound kurz so aussah, als ob da was gehen könnte, bevor die Soundcloud-Ära seinen sehr späten Blograp davonschwemmte.
⦁ K Camp: Ist es ulkig, wenn das One-Hit-Wonder seinen One-Hit erst viele Jahre nach dem Freshman-Status hatte? Keine Ahnung, wie das funktioniert. K Camp war schon Mitte der Zehnerjahre randomly auf ein paar Features am Start, aber eine Instanz war er wirklich nicht. Dafür hatte er vor ein paar Jahren mit "Renegade" einen der ersten richtigen TikTok-Hits.
Kennt-absolut-keiner (-1 Punkt)
⦁ Kidd Kidd: Hey, es ist der Typ mit dem Verse am Ende von "Miss Officer"! Der, der behauptet, sein Gesicht sei auf jedem Wanted-Poster! Und dann trägt er den Namen "Kidd Kidd". Denkt ihr, er ist mit "Gudda Gudda" verwandt?
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