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Platz 12: 2009

Legenden (5 Punkte)

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High Level (3 Punkte)

Kid Cudi: Kaum eine Karriere kennt Höhen und Tiefen wie die von Cudi. Als einer der seminalen Einflüsse auf den Rap der Zehnerjahre, hat er quasi alles gemacht: ein ultrakrasses Psych-Rap-Kollaboalbum mit Kanye. Ein komplett rotziges Grunge-Album. Weirden Rage. Alternativen Pop. Serien. Filme. Fast beeindruckend, das er trotz so vieler Fehlschläge immer noch so vehement stattfindet.

Solide Nische (2 Punkte)

Blu: Würde ich nach persönlicher Präferenz gehen, könnte ich den ins höchste Tier schieben. Blu ist einer meiner persönlichen Goats. Ein beispiellos passionierter MC, Lyriker und Album-Crafter, so etwas wie Leute, für die Lupe noch nicht Hipster genug ist. Nicht groß genug für irgendeine andere Punktzahl, aber nur Liebe.

Curren$y: Ebenfalls nur Liebe geht an diesen Säulenheiligen aller Kiffer, der seit nun mehr zwanzig Jahren zweimal im Jahr quasi das gleiche Mixtape droppt und damit jedesmal liebenswürdig abliefert. Mein Favorit: "Still Stoned On Ocean". Wirklich ein absolut unantastbarer Vibe.

Wale: Ich muss zugeben, Wale ist ein Artist, den ich nie wirklich verfolgt habe und bei dem dann etwas verwirrt bin, was für Kredibilität der vor zehn Jahren hatte. Er hat mit Gaga gearbeitet und galt eine Zeitlang als ernste Drake-Konkurrenz.

B.o.B.: Wenn wir schon in den olden Times sind: Auch dieser Typ hier wurde mal als Pop-Rap-Messias gehandelt. Er ist, glaube ich, der einzige Rapper, der jemals Taylor Swift auf seinen Song bekommen hat. Er hat Features von Weezer bis Bruno Mars, Megahits. Und dann hat er beschlossen, dass die Erde flach ist.

Charles Hamilton: Es wäre so witzig, wenn dieser Spot an das Musical "Hamilton" gegangen wäre.

One-Hit (1 Punkt)

Asher Roth: Er liebt College! (Eyy) Er liebt Trinken! (Eyy). Peinlich, dass ich ihn im Studentenrap-Video vergessen habe. Fun Fact: Er wurde danach als Artist sogar ziemlich cool, als es wirklich niemanden mehr gejuckt hat.

Ace Hood: Er wacht auf in einem neuen Bugatti! IN EINEM NEUEN BUGATTI! IN EINEM NEUEN BUGATTI! (Ach, warte, das war Future in der Hook). Aber auch eine wilde Idee, dass DJ Khaled ein eigenes Label hat.

Kennt-absolut-keiner (-1 Punkt)

Cory Gunz: Wenn ich einen Euro für jeden Rapper bekommen würde, der kurz einen soliden Verse am Ende eines großen Lil Wayne-Songs hatte, ohne danach je irgendetwas Bemerkenswertes zu machen oder anderswo in Erscheinung zu treten, dann hätte ich zwei Euro. Aber es ist komisch, dass es zweimal passiert ist.

Mickey Factz: Das hier ist der wesentlich weniger charismatische und interessante Kumpel von Lupe Fiasco, der sich auch anfühlt wie die 'Stets bemüht'-Variante von Lupe. Unglaublich bescheuerter Rappername, auch.

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