Die Queen of Pop ist zurück – in der Disco. Das neue Studioalbum "Confessions On A Dance Floor 2" erscheint am 3. Juli.

New York (ebi) - Ein bisschen back to the roots: Mit ihrem neuen Song "I Feel So Free" knüpft Madonna an eine der Hochphasen ihrer Karriere an. Vor über 20 Jahren erschien "Confessions On A Dance Floor", dessen Leadsingle "Hung Up" zu einem ihrer erfolgreichsten Tracks überhaupt wurde. Die Kollabo mit dem britischen Producer Stuart Price lebt nun wieder auf, bereits vor über einem Jahr hatte die Queen of Pop ein Video und Fotos mit Price aus dem Studio gepostet: "Confessions On A Dance Floor 2" ist auf dem Weg.

Der angenehm groovende Vorabtrack erinnert nun in seiner sphärisch bassigen Elektro-House-Produktion an damals, "I Feel So Free" pluckert aber deutlich weniger offensiv als besagtes "Hung Up".

Kurz vor dem Songrelease war Madonna am vergangenen Freitag während der zweiten Hälfte von Sabrina Carpenters Coachella-Headlineset noch auf die Bühne gekommen, um mit der Sängerin ein kurzes Medley ihrer eigenen Hits (u.a. "Vogue" und "Like A Prayer") zu performen.


"I Feel So Free" lief zudem bereits in ausgesuchten Radios und Clubs. Madonnnas 15. Studioalbum "Confessions On A Dance Floor 2" erscheint – fast 21 Jahre nach Teil eins – am 3. Juli. Die Platte soll in unterschiedlichen Varianten, u.a. auch mit Bonustracks, auf den Markt kommen. Ihr bisher letztes Studioalbum datiert auf 2019: "Madame X".


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Madonna

Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur) Madonna,  | © Live Nation (Fotograf: Kevin Mazur)

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3 Kommentare mit 4 Antworten

  • Vor 2 Stunden

    Insgesamt kann man sich das gut anhören. Ich habe ja so'n USB-Stick für Büro Musik, da passt das wunderbar drauf. Läuft nett im Hintergrund während der Arbeit und stört nicht. Aber ist halt auch maximal konservativ, Madonna will einfach nur den Status Quo verwalten, ohne anzunecken, mehr ist das nicht.
    Wenn ich da im Vergleich das neue Jessie Ware Album höre, was für ein Unterschied - genau das ist Champions League! Madonna hat sich dagegen nicht einmal international qualifiziert

    • Vor 2 Stunden

      Macht Jessie Ware auch solche Pop-Musik wie z.B. Spiritbox und Charlotte de Witte, oder ist das was anderes?

    • Vor einer Stunde

      Spiritbox machen Popcore und die de Witte macht 08/15 Techno im Ein-Finger-System. Wenn darüberhinaus noch Zeit ist, dürfen die Jessie Ware nen Cappu zubereiten

  • Vor 2 Stunden

    Ne Tanzplatte als Nachfolger einer Tanzplatte von vor 20 Jahren... Normalerweise verlieren schon 30jährige den Anschluss daran, wozu getanzt wird in den Clubs. Der Dua-Lipa-Retro-Hype ist auch schon n paar Jährchen her...

    Respekt an Madonna, dass ihr konsequent egal bleibt, wie schlecht die Vorzeichen für ein Projekt stehen. Wäre aber wesentlich interessierter an einer neuen Scheibe von ihr, wenn sie den Faden von "American Life" noch mal aufgreifen, und intime, schön komponierte Songs rausbringen würde.

  • Vor 2 Stunden

    Meine Tanzzeiten sind jetzt auch etwas über 20 Jahre her, weiß aber noch, wie "Hung Up" einmal lief dazu. Es war sehr prickelnd, erinnert mich daran, dass Aktion und Reaktion oft beieinander hängen. Vielleicht sollte ich mal wieder tanzen gehen und meinen Kopf frei kriegen, das Leben spüren. Was mir an diesem Track ehrlich gesagt gefällt, ist das Entspannte, das den Hormon-Haushalt trotz Freiheitsdrang inkludiert und letztlich reglementiert. Werde den Song morgen in der Bahn weiter hören.

    • Vor einer Stunde

      morgen in der bahn...
      -ey, kannste die kackmusik mal abschalten?
      -mein hormonhaushaltsdrang reglementiert deine freiheit.
      -wiesel?
      -duri??

    • Gerade eben

      Bei "Hung Up" denke ich als Erstes immer an den Feind und seine durchaus mehr als einmal unterhaltsame Version des Songs bei der BBC Radio Live Lounge mit Jo Wiley. Und dann daran, dass mir heutzutage keine so ähnlich tolle Formatradiosendungen bekannt sind und wie sehr mir das fehlt - insbesondere im Vergleich zu solchen deutschen Auslegern eines ganz ähnlichen Konzepts, aber mit dem Hauptziel einer kommerziellen Weiterverwertung zwischenzeitlich gescheiterter Industriepflänzchen des kartoffeligen Befindlichkeitspops, wie z.B. "Sing meinen Song" u.ä.

      ...jedenfalls bemerkt man einen rundum gelungenen Popsong oft auch daran, dass ihn nicht mal der Feind in seiner Interpretation zu Fall bringen kann - selbst wenn er dafür das vermeintlich zentralste Element für seinen ursprünglichen Erfolg vorher mit der Brechstange raus schlägt.

      https://www.youtube.com/watch?v=W1gFFlk8FVg