Der Gründer der US-Rockband ("Kryptonite") erlag im Alter von 47 Jahren seiner Krebserkrankung.
Mississippi (mis) - Brad Arnold ist tot. Der Sänger und Bandgründer von 3 Doors Down starb gestern im Alter von 47 Jahren. Im Mai hatte er über Instagram bekannt gegeben, an Krebs erkrankt zu sein. Die Band verkündete die Nachricht über ihre Social-Media-Accounts in einem langen Statement.
Darin heißt es: "Brad ist nach einem heldenhaften Kampf gegen den Krebs friedlich im Schlaf gestorben, im Beisein seiner geliebten Frau Jennifer und seiner Familie. Als Gründer, Sänger und ursprünglicher Schlagzeuger hat Brad mit 3 Doors Down Mainstream-Rock neu definiert, in dem er Post-Grunge-Zugänglichkeit mit emotionalem Songwriting und Texten paarte, die den Alltag der Hörer miteinbezog. Brads Songwriting wurde zu einem Referenzpunkt für eine ganze Generation und brachte einige der langlebigsten Hits der 2000er hervor, darunter der größte Band-Hit "Kryptonite", den er in einer Mathestunde im Alter von 15 Jahren geschrieben hatte."
Des Weiteren erinnerte die Band an verschiedene Charaktereigenschaften von Arnold wie Freundlichkeit, Humor, Demut und Großzügigkeit. Arnolds Familie dankte für die große Anteilnahme und bat um Verständnis für ihre Privatsphäre während dieser schwierigen Zeit. In seinem letztjährigen Statement berichtete der Musiker bereits, dass sich der Krebs, ein Nierenkarzinom, im höchsten Stadium befinde und medizinisch als nicht heilbar eingestuft wurde.
In der Folge cancelten 3 Doors Down die vereinbarten Livetermine für Sommer 2025, die Headlineshows, Festivalauftritte und Supportslots für Creed beinhaltet hätten. In den Kommentaren kondolierten bereits einige musikalische Wegbegleiter, darunter 30 Seconds To Mars, Alter Bridge und Ex-Offspring-Drummer Pete Parada.
Arnold hatte 3 Doors Down im Alter von 16 Jahren im ländlichen Mississippi mitgegründet. 2000 gelang mit dem Debütalbum "The Better Life" und der Single "Kryptonite" der Durchbruch. Die mehrfach Grammy-nominierte Band setzte weltweit 20 Millionen Alben ab.

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Rip. Ganz klar