Seite 34 von 49

Merlin Engelien

1. Larry June, 2 Chainz & Alchemist - Life Is Beautiful
2. Lily Allen - West End Girl
3. DocturDot - Howl At Da Moon
4. Top Hooter - Hooter Hyena
5. Taylor Swift - Life Of A Showgirl
6. PIECE - Rambler's Axe
7. Freddie Gibbs & Alchemist - Alfredo 2
8. Swans - Birthing
9. Emma-Jean Thackray - Weirdo
10. The Weeknd - Hurry Up Tomorrow
11. Haim - I Quit
12. Vega7 The Ronin - The Ghost Orchid
13. Billy Woods - Golliwog
14. Bori Rock - Lord Of The Zings
15. Shayk Hanif - The Hand That Feeds
16. Summer Walker - Finally Over It
17. Rosalía - Lux
18. Ferris Blusa - And That's When I Saw God
19. DeevoDaGenius - Untitled007
20. Navy Blue - The Sword & Th Soaring

Ah ja, 2025. Wieder ein Jahr, in dem Alchemist (für mich) die Rap-Produktion dominiert hat. Wie so häufig. Schön smooth, soulig, hie und da mal harte Drums, ansonsten fließt es ... meine ich "Life is Beautiful"? Meine ich "Alfredo2"? An sich total egal, zwei wirklich sehr schöne Alben.

Gar nicht gerechnet hatte ich mit Lily Allen, deren Alben-Sujet ja auch erst einmal entstehen musste. Dann war sie auf einmal wieder da, als wäre sie nie weg gewesen. Als hätte sie nicht sieben Jahre eine andere Findungsphase in New York durchgemacht, aber ohne diese wäre "West End Girl" ja auch so niemals entstanden.

PIECE liefern für mich das Metal-Release des Jahres ab. Wenn High On Fire schon kein neues Album rausbringen, ist auf die drei Berliner Verlass. Doom/Sludge/Stoner, irgendwas dazwischen, langsam Kopf nicken, geile Riffs: So geht guter Metal aus der Hauptstadt. Allen, die auch nur ansatzweise was mit dieser Richtung anfangen können, seien sie wärmstens ans Herz gelegt, sollten seit einer kleinen Tour mit Crowbar zumindest Insidern bekannt sein.

Sonst noch erwähnenswert: Emma-Jean Thackray macht auch da weiter, wo sie aufgehört hatte: quirky, verspielter groovy Jazz mit einer Prise Humor, Thundercat-esk (was sie dieses Jahr sogar als Support von Kamasi Washington auf kleine Euro-Tour mitgespült hat). Taylor wieder poppiger mit Max Martin & Shellback und ohne Jack Antonoff (gern mehr davon). Underground Rap wie immer gut vertreten, Top Hooter und Bori Rock aus dem Feed the Family-Kollektiv aus Boston mit astreinen Alben ... yo! Gab schon schlechtere Jahre.

Seite 34 von 49

Weiterlesen

Noch keine Kommentare