"Headbangen, wo noch niemand zuvor geheadbangt hat." Schauspieler-Legende William Shatner covert Black Sabbath, Iron Maiden u.a.

Los Angeles (ebi) - Man vergisst es oft: Der in den 1960er-Jahren in der legendären Science-Fiction-Serie "Star Trek" als Captain James T. Kirk berühmt gewordene Schauspieler William Shatner bestritt von Anfang an auch eine Musikkarriere. Nun hat Shatner kurz vor seinem sage und schreibe 95. Geburtstag sein erstes Heavy Metal-Album angekündigt.

"Wir werden kühn headbangen"

"Ich habe den Weltraum erkundet. Ich habe die Zeit erkundet. Und nun ... erkunde ich die Verzerrung. Ja, richtig gelesen. Ich veröffentliche ein HEAVY-METAL-Album. Fünfunddreißig Metal-Virtuosen. Donnernde Gitarren. Chaos mit Absicht. Covers von Legenden wie Black Sabbath, Iron Maiden und Judas Priest – und ein paar Originalstücke, geschmiedet im selben kosmischen Feuer", schreibt Shatner in ironisch dramatischen Worten in den Sozialen Medien. Und weiter: "Mit 94 Jahren wird man nicht ruhiger. Man dreht die Lautstärke auf. Macht euch bereit. Wir werden kühn headbangen, wo noch niemand zuvor geheadbangt hat."


Den Anstoß, eine Metal-Platte aufzunehmen, gab Shatners Beteiligung am Album "Black Flame" des Metal‑Allstar-Projekts Nuclear Messiah. Auf der Platte, die am 24. April erscheint, ist er im Intro zu hören, schreibt Blabbermouth: "Das weckte in mir den Wunsch, mich voll und ganz darauf einzulassen und die besten Metal-Musiker zu engagieren, die ich finden konnte." Releasedatum, Tracklist und weitere Infos sollen in den kommenden Wochen folgen.

Musikalisch tritt Shatner, der zuweilen auch zur Gitarre greift, in erster Linie mit Coverversionen und Sprechgesang bzw. als Performer und Texter in Erscheinung. Seine erste Platte "The Transformed Man" erschien 1968. Bis heute hat Shatner zahlreiche Alben releast, die sich stilitisch im Bereich von Pop, Rock, Country und Blues bewegen, darunter 2004 das gefeierte, von Ben Folds produzierte "Has Been".

Der mit "Raumschiff Enterprise" unsterblich gewordene Schauspieler kollaborierte in den vergangenen Jahrzehnten bereits mit zahlreichen Größen aus der Musikbranche, darunter Iggy Pop, Sheryl Crow, Ritchie Blackmore, Alan Parsons, Peter Frampton, Wayne Kramer, Aimee Mann, Warren Haynes, Zakk Wylde, Mike Inez, Chris Adler, Steve Howe, Michael Schenker, Dave Davies, Bootsy Collins, Ian Paice oder Henry Rollins.

Weiterlesen

laut.de-Porträt William Shatner

Der Name William Shatner ist so untrennbar mit dem Charakter James T. Kirk verbunden: Die meisten Menschen wissen wahrscheinlich noch nicht einmal, dass …

6 Kommentare mit 27 Antworten

  • Vor 22 Tagen

    Endlich haut ein echtes Original mal wieder ein Album raus. Will Shat hat noch Anfangsjahre von meinem Lieblingsgerne mitgekriegt. Und Metal muss man wirklich im Blut und in der Hüfte haben. Die jungen Dinger, die auf Wacken herumhüpfen, haben ja z.T. nicht mal Pflegegrad 4.

    • Vor 22 Tagen

      Finde es auch richtig und wichtig, dass ein wahres Urgestein den jungen Bands wie Metallica oder Dream Theater mal zeigt, wo der Metal Hammer hängt.

  • Vor 22 Tagen

    Kommt mit 115 dann das erste Hyperpop-Albung? Charli XYZ ist brennend interessiert, munkelt man in Fachkreisen.

  • Vor 22 Tagen

    Sagt wirklich Alles über dieses hochnotpeinliche Genre aus. :lol:

    • Vor 21 Tagen

      Wieso? Kannst ja deinen Verbrecher-Rap weiterhören, wenn es dir nicht gefällt. Billigbeat, ich fahre Benz und nimm alle Bitches und hab 20 Vorstrafen, kann aber kein Instrument bedienen.

    • Vor 21 Tagen

      c4, lass dich doch nicht vom Knorpelfisch manegieren.

    • Vor 21 Tagen

      Dieser "Verbrecher-Rap", den DerWeiseHai hört, spiegelt die at this point in time jahrhundertlange Unterdrückung und Ausbeutung einer Minderheit und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Umstände wider. Muss dir nicht gefallen, aber es besteht auch kein Grund sich darüber lustig zu machen, insbesondere, wo es unzählige Beispiele gibt von Menschen, die durchaus das Talent haben um virtuos ein Instrument zu spielen, siehe etwa Andre3000.

    • Vor 21 Tagen

      Andre bester Mann.

    • Vor 21 Tagen

      oder sich virtuose Reimketten umzuhängen wie One Be Lo

    • Vor 21 Tagen

      Ich rede von Kollegah, Haftbefehl und wie sie nicht alle heißen. Könnt mir nicht erzählen, dass die zu bemitleiden wären.

    • Vor 21 Tagen

      Kollegah nicht, Hafti schon irgendwie. Weniger als Schwarze in den USA möglicherweise, aber der ist halt schon sehr geprägt von sozioökonomischer Situation in Kindheit und Jugend.

    • Vor 21 Tagen

      Haftbefehl sollte ein Metalalbum aufnehmen.

    • Vor 21 Tagen

      Nasenring rein und ab in die Manege, Pedolino! :lol:

      Wort an Caps natürlich.

      Apropos Caps: Wenn ich mich richtig erinnere warst Du ja auch starker Konsument des Contents von Unc FD, richtig? Bin über ihn auf "The JAAM" Podcast gestoßen und bin begeistert...sind halt sehr junge Typen, aber die Gäste die sie bisher hatten sind 10/10 und die Konversationen mMn super wholesome.

    • Vor 21 Tagen

      Hip-Hop als Sprache der Unterdrückten und Abgehängten ist nur minimalst mehr ernstzunehmen als Metal, der von Gedärmen und Trollen erzählt. 9 von 10 Acts sind in beiden Genres einfach nur zum Fremdschämen. Wer sich in einem Genre an Klischees und Codes abarbeitet, manegiert sich wahrscheinlich eh selbst.

      Ich plädiere für Frieden zwischen den Genres. Was euch vereinen kann, liebe Metallurgen und Hip-Hopisten, ist der Hass auf Ragi, der euch alle etwas blöd findet :)

    • Vor 21 Tagen

      Yo, hatte die Folge mit Fiq tatsächlich schon gesehen, aber danke für den Tipp, werde evtl. auch mal andere auschecken.

    • Vor 21 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 21 Tagen

      Also die Folgen mit Kat Abughazaleh, Hasan und Conscious Lee fand ich wirklich super nice.

    • Vor 21 Tagen

      Es ist 2026 und ihr führt ne Metal vs. Hip Hop Diskussion :lol:
      Was kommt als Nächstes? Ein Streit über die politische Verortung der Onkelz?

    • Vor 21 Tagen

      Und das nur, weil der Hai immer noch frontet wie 2005. Das ist toxisches Verhalten, ma sagen. :-(

    • Vor 21 Tagen

      Ich meine, kürzlich einen kollektiven Wunsch Richtung mehr Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Mituser zu nehmen, auf das wir uns von der toxischen Pimmelparade zur verständnisvollen Pimmelparade entwickeln. Dies kann zur gelingen Haii, wenn du das endlich sein lässt und zugibst, dass Metal schön ist und du gerne auch mal nach Wacken würdest. Ich appelliere an dich - im Sinne einer improved Diskussionskultur - hab Einsicht! :-(

    • Vor 21 Tagen

      *ich meine, diesen Wunsch vernommen zu haben, freilich.

    • Vor 21 Tagen

      1. Rumgewiesel wird unter meinen Posts nicht geduldet und einfach ungelesen gelöscht.

      2. "Hip-Hop als Sprache der Unterdrückten und Abgehängten ist nur minimalst mehr ernstzunehmen als Metal, der von Gedärmen und Trollen erzählt."

      Ist halt wieder so ein absolut ahnungsloser Gismo-Post, mit großem ragebait Anteil. Über die Bedeutung von Rap/HipHop für marginalisierte/unterdrückte Teile der Gesellschaft hab ich tbh keinen Bock mit Dir zu diskutieren, weil Du wie immer deflecten und evaden wirst, das überlasse ich Caps. ;)
      Nur so viel: Rap ist die erste im Mainstream erfolgreiche Artform bei der es weiße Männer nicht geschafft haben alle anderen Teilnehmer in den Hintergrund zu drücken, schon das allein sagt viel aus.

    • Vor 21 Tagen

      @Wingo: Ich bin doch nur noch so selten hier auf springer.de unterwegs, da werde ich ja ab und an mal bissl fronten dürfen, oder? ;)

    • Vor 21 Tagen

      Na gut, aber nur wenn du gewissenhaft die Wieseleien löschst ;-) werde diese Politik auch wieder aufnehmen.

    • Vor 20 Tagen

      Ja, es wird bei mir einfach nicht gewieselt...das ist Fakt seid Ionen.

    • Vor 20 Tagen

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

  • Vor 21 Tagen

    "Has been" gefiel mir 2004 ziemlich gut! Ich bin erstmal unvoreingenommen. :) Und den Blödsinn von wegen "hochnotpeinliches Genre" sollte sich ein einigermaßen intelligenter Mensch verkneifen. Verallgemeinerungen sind immer Mist!

    • Vor 21 Tagen

      Nein, nicht wenn es um Meddl geht...HOCH-NOT-PEIN-LICH!!!

    • Vor 21 Tagen

      Ich sag Euch mal Eins: wenn der Sozialstaat weiter abgebaut wird, werden wir bald alle im Wald leben müssen und aussehen wie Mettler. Dann wird der mit den längsten Haaren, der dicksten Kutte, des besten Brotes und der festesten Schuhe plötzlich der König der Wälder sein. Der Lächerliche hingegen, wird auf dem Hang hin und her tanzen, um sich aufzuwärmen und weil mittellos und unbegabt, irgendetwas vor sich herstammeln, dass man die anderen bestehlen solle und somit kein Mitleid durch die Gemeinschaft auslösen. Was glaubt Ihr, für wen könnte das ungemütlich werden?

    • Vor 21 Tagen

      "Der mit "Raumschiff Enterprise" unsterblich gewordene Schauspieler..."

      Das scheint sogar wahr zu sein. Die Gene hätte ich jedenfalls gern.

  • Vor 21 Tagen

    Ich denke, wer mit 94 Jahren noch ein Metalalbum rausbringen kann, beweist damit, dass dieses Genre ebenfalls nicht kaputt zu kriegen ist. Hingegen Wie viele [Achtung: Slang auf dem "R"] Rapper wurden durch Kugeln getroffen? Wie viele haben vergebens eine Therapie gemacht? Wer hat seine Mama eine Schlampe genannt und noch nicht einmal im Leben gelächelt? Siehste! Hier geschieht gerade etwas ganz, ganz Besonderes: Ein alter, felsiger Stein kommt ins Rollen. Er wird zwar stehenbleiben, aber wir werden ihn nicht mehr aus dem Blickfeld bekommen - es wird auf Ewig rocken, auf die nächsten 94 Jahre!