Auf ihrer neuen Single "Renn!" thematisiert die deutsch-türkische Sängerin eine zum Scheitern verurteilte Liebesbeziehung.

Recklinghausen (dml) - Ayliva ist zurück mit neuer Musik. Nach elf Monaten ohne Singles und nachdem sie kürzlich ihre Tour durchgezogen hat, setzte sich das Musikvideo zu ihrem heute Nacht erschienenen Song "Renn!" prompt an die Spitze der YouTube-Musik-Trendcharts. Ihren Hang zur Dramatik hat sie nach all der Zeit auch nicht verloren.

Beziehungdrama, um genau zu sein. Ein Klassiker. Die Lyrics handeln von einem Partnerschafts-Teufelskreis, aus dem Ayliva sich nicht lösen kann: "Du lässt mich los, ich lauf' davon / Du sagst, ich sollte wiederkomm'n / Du fängst mich ein, fängst mich ein / Fängst mich ein, beginnst von vorn." Schließlich kann sie sich aus diesem Verhältnis befreien. Im Refrain heißt es dann mit maximaler Beanspruchung der Kopfstimme: "Sag, denkst du, dass ich bleib'? / So lange bei dir / Bleib' / Nie wieder bei dir."

Instrumental wird der Gesang der 27-Jährigen von einer emotionalen Piano-Melodie begleitet, von denen wir auf ihrem letzten Album "In Liebe" mehr als genug bekommen haben. The drama must go on I guess. So richtig warm werde ich mit dem Song jedenfalls nicht. Könnte auch an dem plätschernden Ende des Musikvideos liegen, in dem Ayliva sich von einer Klippe ins Meer stürzt. Das ist einer dieser Tracks, bei dem ich dieses eine Meme vor meinem inneren Auge sehe, in dem die Erde vor und nach einem bestimmmten Event abgebildet wird und kein Unterschied zu erkennen ist.

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