laut.de-Biographie
Silly Goose
Als die drei aus Atlanta stammenden Crossover-Fans Jackson Foster (Vocals), Alan Benikhis (Drums) und Ian Binion (Gitarre) kurz vor dem Highschool-Abschluss die Band Silly Goose gründen, steht ein normaler beruflicher Werdegang nicht zur Debatte. Auf dem Weg in Richtung Rock-Olymp will der quirlige Dreier möglichst schnell auffallen und aus der Reihe tanzen.
Nach ein paar Gigs vor Freunden und Familienmitgliedern ("Wir spielten teilweise nur vor fünf Leuten, das hat uns ziemlich genervt"), fasst die junge Band den Entschluss, den Spieß umzudrehen: "Wir haben uns eine kleine mobile Bühne gebaut und sind mit unserem Van zu Konzerten gefahren, wo wir dann nach den Shows der jeweiligen Bands auf dem Parkplatz ein paar Songs von uns gespielt haben", erinnert sich Sänger und Rapper Jackson Foster an die Monate vor dem Release ihrer ersten selbstproduzierten EP "The Goose Is Out Of The Bag" im Jahr 2021.
Mit der ersten Produktion im Rücken geht das Trio die nächsten Schritte an. Der tanzbare und energiegeladene Mix aus Rap und Metal, der an Bands wie Rage Against The Machine, Dog Eat Dog, Limp Bizkit und Mudvayne erinnert, kommt in ihrer Heimatstadt Atlanta gut an. Mit verrückten Live-Shows, die gerne auch mal vor der Theke von bekannten Fastfood-Ketten und auf Supermarkt-Parkplätzen stattfinden, bauen sich Silly Goose langsam aber sicher eine immer größer werdende Fan-Base auf. Das Internet befeuert entsprechend. Und so schreibt die Band eine Erfolgsgeschichte, die auch ohne professionelles Management und Label zu funktionieren scheint.
Unzählige virale Clips, das Independent-Debüt "The Streets Heard It First" und zahlreiche Guerilla-Gigs später ist die Band auch auch außerhalb von Atlanta im Gespräch. Mittlerweile zeigen sich auch etablierte Kollegen beeindruckt vom Stehvermögen des hibbeligen Trios: "Die sind uns ungefähr einen Monat lang auf Tour gefolgt und haben nach unseren Shows für unsere Fans auf den Parkplätzen vor den Venues gespielt. Das war das punkrockigste, was ich seit langer Zeit erlebt habe", adelt beispielsweise Highly Suspected-Sänger Johny Stevens.
Der Hype um die Band lässt nicht nach. Schließlich unterschreibt man beim Label Blue Grape Music. Mit einem professionellen Umfeld an der Seite geben Silly Goose weiter Gas und veröffentlichen im Jahr 2024 die zweite EP mit dem Titel "Bad Behavior". Ein Jahr später folgt der erste richtige Studiobesuch: Gemeinsam mit Regler-Profi Josh Wilbur (Korn, Megadeth, A Day To Remember) nehmen Silly Goose das Album "Keys To The City" auf.
Für die Band ein Meilenstein: "Wir wollen, dass ihr tanzt, mosht und die beste Zeit eures Lebens habt", sagt Jackson. "Wir nehmen uns zwar selbst nicht allzu ernst, aber diese Platte beweist: Wir meinen es ernst!"

