Über 20 Jahre später holt sich der skandalträchtige Sänger den Sieg in Dieter Bohlens Castingshow.

Köln (ebi) - Über 20 Jahre nach seinem ersten Auftritt bei "Deutschland sucht den Superstar" holte sich Menowin Fröhlich am vergangenen Samstagabend den Sieg bei der 22. Staffel von Dieter Bohlens RTL-Castingshow. Bei dem über dreieinhalbstündigen Finale blieben Constance Dizendorf (19), Tyrell Hagedorn (19), Paco Simic (23) und Abii Faizan (24) chancenlos. Nachdem der 38-jährige Fröhlich das Publikumsvotum ein weiteres Mal für sich entschieden hatte, kniete er mit Tränen in den Augen nieder und umarmte Bohlen.

RTL in der Kritik

Fröhlich war schon vor seinem Finaleinzug der Favorit, was ihm und RTL massive Kritik einbrachte. Ein Vorwurf: Promibonus. Zudem führte der Sänger von Beginn an mit hohen Prozentzahlen beim Zuschauervoting. Der Fake-Vorwurf machte in den sozialen Netzwerken die Runde. Zumal Fröhlich, so RTL, nur zufällig in die Show gekommen war: Er begleitete ursprünglich lediglich seine Tochter, die gesanglich nicht überzeugte, zum Casting. Neben Bohlen saßen Bushido, beide Menowin-Fans, und Isi Glück in der Jury.

Plattendeal und 100.000 Euro

Fröhlich hatte vor seinem Sieg schon zweimal an DSDS teilgenommen: 2010 war er Zweiter geworden. 2005 musste er die Teilnahme wegen seiner Verhaftung abbrechen. Über die Jahre geriet der Sänger wegen schwerer Körperverletzung, Diebstahl oder Drogendelikten immer wieder mit der Justiz in Konflikt und saß auch im Gefängnis. Nun hat er einen Plattendeal mit Universal in der Tasche und ist um 100.000 Euro reicher.

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