Oasis-Fans spielen derzeit munter Detektiv: Ein neuer Teaser weist auf einen möglichen Tour-Stopp in München hin.
München (map) - Oasis könnten 2027 nach München zurückkehren. Mit mehreren kryptischen Teaser-Videos heizt die britische Band derzeit die Spekulationen um ihre kommende Tour an – neben Manchester, Schottland und Deutschland deutet nun offenbar auch ein Clip auf Spanien als möglichen Spielort hin.
In dem Video ist eine Frau in einem alten VW Golf zu sehen, die sich am Steuer eine Zigarette dreht. Im Hintergrund steht eine weitere Frau an den Wagen gelehnt und zwei Männer raufen sich auf einem Feld. Dabei fallen auch die Outfits ins Auge: Einer der Männer trägt Rot-Weiß, während die Jacke der Frau am Auto in Blau und Weiß gehalten ist – beides lässt sich als Verweis auf München beziehungsweise Bayern lesen. Die Rangelei der beiden Männer könnte derweil auf einen bekannten Oasis-Zwischenfall in München anspielen, als Liam Gallagher 2002 nach einer Prügelei im Bayerischen Hof vorübergehend in Polizeigewahrsam landete. Eine deutschsprachige Radiodurchsage verweist auf ein Oasis-Konzert in der Münchner Olympiahalle im November 1997. Danach hört man das Lied "Be Here Now".
Dass Oasis tatsächlich in der bayerischen Landeshauptstadt auftreten, ist allerdings nicht bestätigt. Im Gespräch sind neben der Olympiahalle auch zahlreiche weitere große Spielstätten in Europa. Gerüchten zufolge soll die Tour im Mai 2027 mit mehreren Konzerten im Celtic Park in Glasgow starten und im September mit sechs Knebworth-Shows enden. Auch Auftritte in Spanien und Italien sind im Gespräch. Offiziell bestätigt sind zwar weder die Termine noch die Spielorte. Die Teaser dürften allerdings darauf hindeuten, dass eine Ankündigung der Tour 2027 nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Das Wochenende verbrachten die Gallaghers derweil in Venedig, um gemeinsam mit Regisseur Steven Knight ihre neue Band-Doku "Don't Look Back In Anger" vorzustellen. An der offiziellen Pressekonferenz nahmen sie jedoch nicht teil und liefen auch nicht über den roten Teppich. Stattdessen gesellten sich die Musiker direkt aus dem Gebäude zu einigen wartenden Fans, um Autogramme zu verteilen.
So stand Knight den Medienvertretern alleine Rede und Antwort, etwa auf die auch im Film beantwortete Frage, wie die Annäherung der Brüder nach 15 Jahren Funkstille denn nun vonstatten ging. "Als Liam zum ersten Mal zur Probe kam, war es das erste Mal, dass sie nach all den Jahren wieder gemeinsam zusammen kamen, ohne zuvor miteinander gesprochen zu haben. Das war der Ausgangspunkt für den Film. Sie sind Männer aus der britischen Arbeiterklasse, da gibt es keine High Fives, keine Umarmungen oder Tränen", erwiderte Knight.
Die groß angelegte Doku über die Bühnenrückkehr der Britpop-Band startet am Mittwoch weltweit und für kurze Zeit in den Kinos.

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