Nina Chuba, Linkin Park, Poppy, 257ers, Foo Fighters, A Perfect Circle, Nick Cave, Tori Amos, Deftones, Bloc Party/Interpol, Conan Gray u.a.

D-A-CH (laut) - Das neue Jahr hat kaum begonnen, da sind Konzerte von Kalibern wie Metallica, The Cure, Florence & The Machine oder Hayley Williams und Rosalía bereits ausverkauft – teils Monate im voraus. Das gilt natürlich auch für die wenigen Gigs des mächtigen Doppels System Of A Down/Queens Of The Stone Age, die man nur noch zu Mondpreisen sehen kann.

Glücklicherweise stellen besagte Acts nicht die einzigen Must-Sees dar: Wir stellen euch 20 spannende Touren vor, die man 2026 nicht verpassen sollte. Darüber hinaus finden sich in unserer Live-Rubrik laufend Konzerte und Festivals, die wir wärmstens empfehlen!

20 Touren, die man sehen muss

Denn nicht bei allen brummt in der Konzertbranche das Geschäft. Im Gegenteil. Abgesagte Konzerte aus "produktionstechnischen" Gründen, was zumeist aus "wirtschaftlichen" bedeutet, nehmen zu, schrieb beispielsweise der Zürcher Tagesanzeiger bereits im vergangenen November. Ein Trend, der sich grundsätzlich auf Deutschland und Österreich übertragen lässt.

Hohe Kosten und verändertes Kaufverhalten

Die Gründe sind hinlänglich bekannt. So explodieren seit den Corona-Jahren die Kosten: Für ein Konzert liegen sie einem Schweizer Musik-PR-Experten zufolge 30 bis 45 Prozent über dem früheren Niveau. In der Folge steigen auch die Ticketpreise immer weiter – und das international.

Daneben ändere sich das Kaufverhalten der Fans, diese kauften "last minute", was die Planbarkeit für Tourneen erschwere bzw. das finanzielle Risiko für Bands und Veranstalter:innen erhöhe: Läuft der Vorverkauf enttäuschend, werden Konzerte dann schon mal "rechtzeitig" abgesagt, damit "alle finanziell glimpflich davon kommen".

Wie reagieren die Bands?

Ein bitteres Szenario, machen Konzerterlöse doch nach wie vor einen Großteil des Einkommens von Musiker:innen aus. Dass unter den veränderten Rahmenbedingungen besonders Newcomer:innen, kleinere und mittelgroße Artists leiden, liegt auf der Hand.

Denn bei den Superstars sitzt die Geldbörse der Konzertgänger:innen nach wie vor locker, auch angesichts horrender Ticketpreise. Doch selbst in dieser Liga versucht man zu sparen und verzichtet auf aufwändige Produktionen. So spielten beispielsweise Radiohead im vergangenen Dezember in Berlin und anderen europäischen Städten jeweils vier Konzerte nacheinander in ein und derselben Location.

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