Außerdem neu am Freitag: Kneecap, The Black Keys, Laibach, Melanie C., Kacey Musgraves, The Devil Wears Prada 2, American Football, Venom etc.
Konstanz (laut) - Am 8. Mai startet Billie Eilishs Konzertfilm "Hit Me Hard And Soft: The Tour (Live In 3D)" in den Kinos. James Camerons Dokumentation ihrer restlos ausverkauften Welttournee 2025 soll dank nie zuvor eingesetzter Filmtechniken neue Maßstäbe setzen. Die Vorfreude ist riesig, der erste Trailer, der im Dezember veröffentlicht wurde, steht plattformübergreifend bei mehr als 150 Millionen Aufrufen. Die Musik zum Streifen liegt uns schon ab Freitag vor.
"Stranger-Things"-Star Maya Hawke portraitiert sich in ihrem vierten Studioalbum als "Maitreya Corso", ein erfundener Charakter, der dazu inspirieren soll, sich selbst als eine Kreation der eigenen Vorstellung zu sehen. Die Sängerin knüpft an ihren bisherigen musikalischen Weg an und singt unaufgeregt über Kreativität, Unvollkommenheit und die Angst, nie genug zu sein. Das Album dichtet ruhige Texte, die den melodischen Gitarrenklängen mehr Tiefe verleihen - entspannter Indie-Folk-Pop.
Mit "Fenian" knüpfen Kneecap an ihren charakteristischen Mix aus politischem Hip-Hop, Ironie und Identitätsdiskurs an. Der Albumtitel ist ein aus dem 19. Jahrhundert stammender Begriff für die Freiheitskämpfer, die Irland von Großbritannien unabhängig sehen wollten und wird heute eher als Schimpfwort verwendet - eine Nutzung, die Kneecap zurückerobern und ins Positive lenken wollen. Musikalisch wirkt das Ganze fokussierter als frühere Releases: reduzierte BPMs, klassischere Rap-Strukturen und eingängigere Hooks lassen mehr Raum für klare, wütende Statements. Die Gruppe nutzt Provokation nicht als Selbstzweck, sondern als Stilmittel und jagt der britischen Regierung mit dem Album eine Kugel ins Knie.
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Fünf Jahre nach "Ocean To Ocean" ist die Welt nicht besser geworden, daher nimmt sich Tori Amos auf "In Times Of Dragons" die Trump-Regierung zur Brust. Die Platte sei "eine metaphorische Geschichte über den Kampf für Demokratie und gegen die Tyrannei, die die derzeitige abscheuliche und keineswegs zufällige Zerstörung der Demokratie in Echtzeit durch die 'diktatorisch denkenden Echsen-Dämonen' bei ihrer Usurpation Amerikas widerspiegelt", so die 62-Jährige aus North Carolina.
20 Jahre dauerte die Arbeit am Sequel zum Erfolgsfilm "The Devil Wears Prada" mit Meryl Streep und Anne Hathaway. In der Fortsetzung geht es um die Versuche der von Streep gespielten Miranda Priestly, das Magazin Runway durch den Niedergang des Printjournalismus zu führen. Der Film beleuchtet eine Branche, die durch den Zusammenbruch des traditionellen Verlagswesens völlig umgekrempelt wurde. Der Hype um den Film ist dennoch groß, was auch auf den Soundtrack abfärbt: Neben einem Duett von Lady Gaga und Doechii ist auch die UK-Soul-Hoffnung Sienna Spiro mit ihren neuen Song "Material Lover" dabei. Abgerundet wird der Soundtrack mit Songs von SZA, Laufey und Dua Lipa. Die gleichnamige Metalcore-Band aus Ohio ist übrigens im Oktober auf Deutschland-Tour.
Alle Neuerscheinungen am 1. Mai auf einen Blick:
American Football - LP
Ana Roxanne - Poem 1
Asake - M$ney
Billie Eilish - Hit Me Hard And Soft: The Tour (Live)
Cage Fight - Exuvia
Calimeros - Portofino
Deacon Blue - The Great Western Road Trip
DJ Bobo - Best Of
Eagles - One Of These Nights
Gabrielle Cavassa - Diavola
Hiss Golden Messenger - I'm People
Iration - Where It All Began
Isaiah Rashad - It's Been Awful
Jesca Hoop - Long Wave Home
Kacey Musgraves - Middle Of Nowhere
Kneecap - Fenian
Laibach - Musick
Maya Hawke - Maitreya Corso
Melanie C - Sweat
Modern Woman - Johnny's Dreamworld
Monster Magnet - Superjudge (Vinyl Re-Release)
Original Soundtrack - The Devil Wears Prada 2
Rita Wilson - Sound Of A Woman
RPWL - World Trough My Eyes (Live)
Seefeel - Sol.Hz
Sevendust - One
Super Furry Animals - Precreation Perlocation
Taj Mahal - Time
The Black Keys - Peaches!
The Boo Radleys - In Spite Of Everything
The Dead Daisies - Live Plus Five
The Claypool Lennon Delirium - The Great Parrot-Ox And The Golden Egg Of Empathy
Tori Amos - In Times Of Dragons
UFO - The Wild, The Willing And The Innocent
Various Artists - Deep House 2026
Venom - Into Oblivion
Weird Nightmare - Hoopla
Wolfgang Muthspiel - Atlas
Youbet - Youbet
Zara Larsson - Girls Trip (Midnight Sun Deluxe)

1 Kommentar mit 5 Antworten
Jetzt hagelts wieder Misogynie Vorwürfe, aber die Eilish triggert bei mir was - und zwar gewaltig! Miss Ich-habe-Mega-Cool-auf-der-Stirn-tätowiert geht so gar nicht an mich ran, will ich einfach nur weit fern von mir halten.
Und Miss Maximal-überbewertet-Tori-Amos trällert auch gewohnt langweilig vor sich hin. Aber das grenzt schon an Göttinlästerung, deshalb nehme ich die Kritik schnell wieder zurück und verneige mich!
Keine Frage des persönlichen Geschmacks sind Kneecap, die für mich den geilsten Film in 2024 auf die Leinwand geworfen haben und deshalb als besonders wertvoll einzustufen sind. Und ich bin neben der Musik absoluter Filmnarr, der sich an die 80 Kinobesuche im Jahr gönnt. Von wegen ich höre keinen Hip-Hop, ha! Er muss einfach nur aus Irland kommen
Ich glaube, die Abneigung in Bezug auf Billie Eilish basiert auf Gegenseitigkeit. Sie möchte dich bestimmt auch weit entfernt von sich haben.
Auch wenn ich es kaum für möglich halte: Aber bei Kneecap stimme ich dir zu, die Scheibe wird am Freitag gekauft. Rappen auf Irish klingt einfach super. Slainte!
"Sie möchte dich bestimmt auch weit entfernt von sich haben."
Exakte diesen Konter habe ich maximal so erwartet.
Aber manchmal gibt es eben doch Win-win Situationen im Leben
Und das ist doch gut so. Darauf kann man aufbauen und sich daran erfreuen. Und zum Vorchecking: Laibach findet auch seinen Weg zu mir.
Billie Eilish hate kann null nachvollziehen. Weil die dir zu sehr einen auf „cool“ macht? Bist du 16?
Kanns dir auch nicht erklären, erkläre du es mir!
Warum wird der Sänger von Coldplay so gehatet? Ich kanns irgendwie nachvollziehen, aber ich kanns dir auch hier nicht so richtig erklären