Klassentreffen, Politik, Therapie und Massenkaraoke, dazu ein Überraschungs-Support: Der Regen juckt in der ausverkauften Wuhlheide niemanden.

Berlin (dp) - Die Wuhlheide zeigt sich an diesem Abend nicht gerade von ihrer einladenden Seite. Über den Baumwipfeln hängt ein grauer Himmel, aus dem unermüdlich feiner Nieselregen fällt, und statt Sommer Open Air-Feeling liegt eine fast herbstliche Kühle in der Luft. Berlin Ende August kann eben manchmal auch erstaunlich viel November. Trotzdem strömen rund 17.000 Menschen auf das Gelände, viele bereits leicht durchnässt, einige in roten Hosenträgern, und niemand macht den Eindruck, als würde er sich von ein paar Regentropfen die Stimmung verderben lassen.

Dass Kraftklub die Parkbühne Wuhlheide gleich an zwei Abenden hintereinander ausverkaufen, wirkt ohnehin nur noch bedingt überraschend. Die Band aus Chemnitz hat sich längst zu einer jener Liveinstitutionen entwickelt, deren Publikum fast überall auftaucht, und wenn sich vor einer Bühne Tausende Menschen versammeln, um jede Zeile mitzusingen, erscheint selbst ein verregneter Abend sonnig.

Gekommen, um zu bleiben

Schon der geheime Support sorgt für die passende Einstimmung. Kryptisch kündigt Felix die Band an, die schon vor vielen Jahren für Kraftklub eröffnet haben, damals aber noch schulpflichtig war. Okay, die Ärzte oder die Beatsteaks sind es dann schon mal nicht… denn es sind die Giant Rooks! Die Hamm-er bringen die Menge auf Temperatur, bevor die Bühne zunächst in Dunkelheit versinkt. Eine gigantische LED-Kran-Leinwand zählt die letzten Sekunden herunter, die Spannung steigt. Um 20:50 Uhr dann: Tumult, die Band erscheint.

Als rotes Konfetti durch die feuchte Abendluft schießt, gibt es kein Halten mehr. Kraftklub eröffnen den Abend mit "Marlboro Mann" und machen sofort klar, in welche Richtung die nächsten zwei Stunden gehen. Nach "Ein letztes Mal" und "Teil dieser Band" steht fest: Aufwärmphase fällt heute aus. Die Band verzichtet auf große Begrüßungen oder ritualisierte Publikumsanimation und setzt stattdessen auf das, was sie seit über 15 Jahren am besten kann: Songs spielen und Menschen mitreißen.

Dabei wird schnell deutlich, weshalb Kraftklub-Konzerte mittlerweile eine ganz eigene Dynamik entwickelt haben. Natürlich steht dort eine Band auf einer großen Stage. Gleichzeitig entsteht aber auch von Beginn an das Gefühl, dass das Publikum weit mehr ist als bloße Zuschauermasse. Die Wuhlheide singt, springt und reagiert auf jede noch so kleine Bewegung auf der Bühne. Man hat stellenweise den Eindruck, als würde sich das Konzert gegenseitig antreiben: die Band das Publikum, das Publikum wiederum die Band.

Keiner will nach Berlin – trotzdem sind alle da

Spätestens bei "Ich will nicht nach Berlin" brechen alle Dämme, und wir sind erst bei Song vier. Felix Brummer kommentiert die Hauptstadt mit jener Mischung aus Zuneigung, Genervtheit und Humor, die Kraftklub seit Jahren kultivieren. Berlin ist Sehnsuchtsort, Reibungspunkt und Running Gag zugleich. Genau darin liegt ein großer Teil des Charmes dieser Band. Kraftklub lassen sich nie auf eine Rolle festlegen. Mal wirken sie wie eine Indie-Rock-Formation, wenige Minuten später wie eine Rap-Crew, dann wieder wie politische Kommentatoren oder die Klassenclowns des deutschen Musikbetriebs.

Mit "Fahr mit mir (4x4)" legt die Stimmung weiter zu. Bei "Unsterblich sein" schießen CO₂-Fontänen in die Höhe, die Lichtshow fährt große Geschütze auf und die Produktion zeigt eindrucksvoll, in welchen Dimensionen sich Kraftklub inzwischen bewegen. Trotzdem wirkt an diesem Abend erstaunlich wenig geschniegelt oder durchinszeniert.

Besonders deutlich wird das bei all den kleinen Momenten, die eigentlich gar nichts mit der Musik zu tun haben. In den Notizen zur Show findet sich tatsächlich der Programmpunkt "Felix geht auf Toilette". Der erwachsene Mensch geht eben, wenn er kann, und nicht, wenn er muss!

Kraftklub sind auch nach anderthalb Jahrzehnten noch immer die sympathische Band von nebenan, genau das macht ihre Konzerte so zugänglich. Trotz riesiger Bühne, Pyrotechnik, Konfetti und einer fünfstelligen Zuschauerzahl fühlt sich die Show nie weit weg an. Kraftklub gelingt etwas, woran viele größere Acts scheitern: Sie bewahren sich eine Nahbarkeit, die auch dann noch funktioniert, wenn längst Festival-Headliner-Größe erreicht ist.

Bei "Halt's Maul und spiel" erreicht die Stimmung ihren ersten Höhepunkt. Die Wuhlheide verwandelt sich endgültig in einen einzigen Chor, während Brummer das Publikum mühelos durch die nächsten Songs führt. Seine Ansagen sind dabei weit mehr als bloße Überleitungen. Sie gehören zur Dramaturgie des Abends. Immer dann, wenn ein Moment droht, zu groß oder zu pathetisch zu werden, kommt ein trockener Kommentar, ein absurder Einwurf oder ein selbstironischer Gag dazwischen.

Glücksrad und Politik

Auch das Glücksrad fügt sich nahtlos in dieses Prinzip ein. Auf den Zetteln stehen Songs wie "Blau", "Wegen dir", "Scheissindiedisko" oder "500k". Was bei anderen Bands leicht nach kalkuliertem Fanservice aussehen könnte, funktioniert bei Kraftklub immer noch. Innerhalb weniger Sekunden diskutieren Tausende Menschen darüber, welcher Song gespielt werden soll, als hinge die Zukunft des Abends davon ab.

Mit "Chemie Chemie Ya" erinnert die Band anschließend daran, wie mühelos sie noch immer zwischen Euphorie, Melancholie und Eskalation wechseln kann. Der aktuelle Album- und Tourtitel, "Sterben in Karl-Marx-Stadt", zeigt Kraftklub spürbar gereifter als früher. Viele Songs tragen eine neue Schwere in sich, beschäftigen sich mit Heimat, Vergänglichkeit und dem Älterwerden. Die Wehmut ist hinzugekommen, doch die Live-Energie ist geblieben.

Auch politische Töne fehlen nicht. Kraftklub positionieren sich klar gegen Rassismus, Sexismus und Diskriminierung. Das wirkt nicht wie ein obligatorischer Programmpunkt, sondern wie eine Haltung, die seit Jahren selbstverständlich zu dieser Band gehört. Ebenso wie die Bitte, dass auch die Herren im Publikum bitte bekleidet bleiben mögen. Schlimm genug, dass das überhaupt extra erwähnt werden muss.

Featuregast Fred Rabe

Zu den emotionalen Höhepunkten zählt der Auftritt von Giant Rooks-Frontmann Fred Rabe, der noch einmal auf die Bühne zurückkehrt. Gemeinsam spielen Giant Rooks und Kraftklub "Der letzte Song (Alles wird gut)", einen Titel aus Felix Kummers Solowerk. Für einen Moment wird es ruhiger und die riesige Open-Air-Kulisse wirkt plötzlich erstaunlich intim. Doch lange bleibt es nicht dabei. Kraftklub sind an diesem Abend nicht gekommen, um die Wuhlheide sanft durch den Regen zu begleiten, sie wollen sie auseinandernehmen, und genau das gelingt ihnen.

Als die letzten Töne verklingen, wirkt die Parkbühne weniger wie eine Konzertlocation als wie ein Ort, an dem für ein paar Stunden alles zusammenkommt: Klassentreffen, Party, politische Diskussion, Massenkaraoke und kollektive Therapie. Den Großteil des Abends hat es geregnet, aber wirklich bemerkt hat das irgendwann niemand mehr. Für knapp zwei Stunden gehört die Wuhlheide nicht Berlin. Sie gehört Kraftklub.

Fotos

Berlin, Wuhlheide, 2026 Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour.

Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta) Niemand will nach Berlin, trotzdem sind alle da: auf "Sterben in Karl-Marx-Stadt"-Tour., Berlin, Wuhlheide, 2026 | © Désirée Pezzetta (Fotograf: Désirée Pezzetta)

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2 Kommentare mit 2 Antworten

  • Vor 13 Tagen

    Finde die net so toll, aber wenn wir mehr solcher Bands als Headliner-Material für RaR und Konsorten hätten, würde ich es dennoch begrüßen. Wesentlich weniger schlimm als Eskimo Callboy oder Butcher Sisters.

    • Vor 13 Tagen

      Bin da ausnahmsweise ma ziemlich nah bei dir.

      KK sind eine so generisch egale Band auf musikalisch-kreativem Level, dass erreicht beinahe Foo Fighters-Sphäre. Ebenso logisch ist's dann auch, dass beide halt so typische "Rockland Radio / Radio Bob"-Dadboarder-Versteherbands sind, was bewirkt, dass so ziemlich alle "gefühlt unkonventionellen / unangepassten sowie alternativ (angehaucht) denkenden und hörenden" im Land (insb. so die Jahrgänge der ab '85 geborenen) sich easy auf eine der beiden als ihre "absolute Lieblingsband!" einigen können und dabei gar nicht merken, daass sie nicht nur aufgrund ihres optimal geschmacksneutral stets zwei Schritte entfenrt und den totalen bundesdeutschen Durchschnitt tänzelnden Musikgeschmacks mit Vollgas auf Kurs letzte Ausfahrt Bürgertum und BCFF mit Max und Erika Mustermann sind...

      ...dann sind KK schon so ein bissl wohlfühllinks, gerade so sehr in Gestus ud Habitus politisch angehaucht, dass sich große Teile der Salon- und Parlaments"linken" völlig unkritisch und viel zu undistanziert damit anfreunden oder gar identifizieren können - während für mein Empfinden (komme vergleichsweise selten mit neuerem KK-Material in Berührung, zugegeben) doch zu selten wirklich ma Stellung bezogen wird, so dass ich mir vorstellen könnte (ohne zu unterstellen, KK legten es bewusst darauf an...), dass sie indifferent genug rüber kommen könnten, damit so einige... ähem... eher flach denkenden GTI-Fahrer und/oder "Hosenträger über Polohemd"-Träger mit provinzostdeutschem Erziehungs- und Sozialisationshintergrund spätestens auch nach 2 Pils unf 3 Obstlern (Sers, Rieger! :) ) denen und sich selbst den Freischein zum (gelegentlichen)Mitfeiern ausstellen würden... Vielleicht geht auch gerade meine Phantasie mit mir durch und eigentlich schert mich deren kreativer Output im Alltag auch viel zu wenig für die Länge dieses Rants... I

      ch würde mich auch ganz bestimmt viel lieber um meinen eigenen kreativen Output scheren, aber in Sachen Brudis Masterarbeit i.w.S.d.W. "verbessernd" wie auch konzentriert Korrektur lesen hab ich das Limit heute schon erreicht und die Panthera werde ich mit mehren offenen Blasen an vier von fünf Fingerkuppen heute auch nicht mehr zur Hand nehmen. Da es gerade sogar so schlimm ist, dass besagte Blasen auch schon beim Hardwarecontroller-Gedudel im Editor meiner Recording-DAW aufplatzen und dann so richtig schön widerlich den Controller mit eitriger Flüssigkeit vollsulchen, bleibt halt gerade nicht viel außer hier über Bands, die ich hasse, ordentlich abzurotzen, hm? Danke. :)

    • Vor 12 Tagen

      Hoffe für deine Fingerkuppen, dass du das mit Speech to Text verfasst hast.

      "Kraftklub sind auch nach anderthalb Jahrzehnten noch immer die sympathische Band von nebenan".. die Stadien ausverkauft, stets Supportacts aus ihrem eigenen Dunstkreis dabei hat und dafür 90 Euro pro Karte nehmen. Sind sie damit nicht auch irgendwo Teil von dem Problem, über das kleinere und nicht ganz so kleine Künstler*innen immer wieder klagen?

      "dass das überhaupt extra erwähnt werden muss." Markenpflege? Ich hab die aktuelle Tour auch gesehen (hab ich hier bisher nicht mit angegeben ^^) und genau die gleichen Ansagen gabs auch bei uns zu hören.

      Viel erwähnenswerter finde ich die ganzen entliehenen Melodien und Texte, die sich in ihren Songs finden. Das hat man zur dritten Platte bemerkt, ansonsten eher nicht und daher möchte ich mal einen Artikel anregen, in dem das mal aufgebröselt wird. (zB Karl-Marx-Stadt zu Beck Loser, der Beginn von Malboro Mann klingt so nach Running Up That Hill? Kein Liebeslied ne Oktave tiefer als Brand News Jesus Crist? Dürfen die das?)

  • Vor 13 Tagen

    Butcher Sisters wurden mir neulich in den Youtube-Algo gespült, also der Algo hat's halt mal probiert ... Was eine Scheiße von einem TikTok-Fiebertraum. Also so stelle ich mir jedenfalls TikTok vor.