Außerdem neu am Freitag: Madball, Green Day, Arca, Jupiter Jones, Cordoba78, Sparta, Sepultura, Richard Ashcroft, Sinner, "The Odyssey"-Soundtrack etc.

Konstanz (map) - Mit "Petal" legt Ariana Grande ihr achtes Studioalbum vor und knüpft an den Kurs von "Eternal Sunshine" an. Während sich ihr Vorgänger vor allem mit Liebe, Trennung und Selbstreflexion beschäftigte, wirkt die neue Platte an vielen Stellen direkter und ungefilterter. Grande selbst beschreibt "Petal" als "ein bisschen wild". Die Songs seien aus einer Seite ihrer Persönlichkeit entstanden, die sie lange zurückgehalten habe – aus Angst, zu schroff oder zu ehrlich zu wirken. Statt verletzlicher Selbstanalyse scheint nun häufiger der Impuls zu überwiegen, Dinge einfach auszusprechen. Oder, wie Grande es selbst formuliert: "Das fühlt sich einfach an wie: Fuck it."

"A-Wop-Bop-A-Loo-Bop-A-Wop-Bam-Boom": Rock'n'Roll ist tot, Zeit für Bibiza. Der Wiener Sänger und Rapper kennt sich bekanntlich aus mit der Schickeria, nun geht er den nächsten Schritt. Endstation "Rocknrollst★r". Wovon Oasis singen, weiß er schließlich, "ich bin high up in the sky" heißt es in "Unterwegs". Auch der Durst ist ein ständiger Begleiter. Hier empfiehlt uns Bibiza ein "Soda Zitron" (oder vielleicht doch eine Hüsn).

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24/7 Indie, Pop & Alternative: Willkommen bei laut.fm/eins! Mit den Neuvorstellungen Culk, Jewls, John Glacier, Queens Of The Stone Age, Sylvan Esso, Uche Yara, New Constellations, Kishi Bashi etc. - Unsere Top 20 der Woche mit allen New Entries findet ihr hier.

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"Fügt sich überraschend gut ein", urteilte unser Kollege über Summer Cems Feature-Part auf Apsilons "Glanz Null". Vor der Aufgabe, sich irgendwo einfügen zu müssen, steht er auf seinem eigenen Album natürlich nicht, auf "Duman" steckt er sich seinen Rahmen selbst ab. Im Interview mit Deutschrap Ideal erklärte er: "Ich bin nicht Jammer Cem, ich bin Summer Cem." Deswegen steht wahrscheinlich nicht allzu viel Tiefgang zu erwarten, eher schon mehr von dieser Sorte:

Die Reggaeton-Rhythmen von früher sind nahezu komplett gewichen, "XXXXX" klingt größtenteils eher nach Ambient. Mit dem Konzeptalbum versucht Arca, die Grenzen zwischen Mensch und Maschine einzureißen. Sounds, die unwillkürlich der einen oder anderen Seite zugeordnet werden, fließen ineinander und vermischen sich. Über weite Strecken funktioniert das gut. Weird, ja. Aber auch spannend.

Für Christopher Nolans "The Odyssey" verlässt Komponist Ludwig Göransson seine gewohnten Pfade. Statt eines großen Orchesters setzt der Oscar-Preisträger diesmal auf Instrumente, die bereits zur Zeit des antiken Griechenlands gespielt wurden. Gemeinsam mit einem Team ließ er unter anderem einen Aulos – ein Blasinstrument, das er augenzwinkernd als den "Rockstar" der Antike bezeichnet – sowie eine Lyra originalgetreu nachbauen und für den Soundtrack neu einspielen. Der Ansatz unterscheidet sich deutlich von Göranssons bisherigen Arbeiten für "Oppenheimer", "Tenet" oder die beiden "Black Panther"-Filme. Wo früher elektronische Elemente und moderne Klangwelten dominierten, steht diesmal historische Authentizität im Vordergrund. Den Schlusspunkt des Soundtracks setzt der fünfeinhalb Minuten lange Song "When I'm Home", den James Blake gemeinsam mit Travis Scott aufgenommen hat.

Alle Neuerscheinungen am 31. Juli auf einen Blick:

Absolute Lilt – Criostal (EP)
Albert Castiglia - Grits & Glory
Alice Cooper – The Studio Albums 1975–1978
Allt – Ataraxia
Arca – XXXXX
Ariana Grande – Petal
B.B. King And Eric Clapton – Riding With The King
Beatrice EgliKick im Augenblick (Vinyl Re-Release)
Bibiza - Rocknrollst★r
Bring Me The Horizon – Count Your Blessings (Vinyl Re-Release)
Bring Me The Horizon – Suicide Season (Vinyl Re-Release)
Bring Me The Horizon – There Is a Hell Believe Me I've Seen It. There Is a Heaven Let's Keep It a Secret (Vinyl Re-Release)
Buju Banton – Butterflies
Cautious Clay – The Hours: High Noon
Combichrist – The Venom in the Mouth of God
Convulse – Reflections
Cordoba78 – Afterhour Kaltenbrunnen
Das Ich – Die Propheten (35 Jahre)
Domi & JD Beck und Degallé, Noé – WHO ASKED?
Ed Askew – The Final Painting
Family Stereo – The Thread
Faith & The Muse – Vera Causa
Fäulnis – Cholerik: Eine Aufarbeitung 2
Fäulnis – Letharg
Finsterforst – Still
Five Finger Death Punch – Legacy
Fleetwood Mac - Greatest Hits
Future Palace – Resurgence
Gentle Giant – In A Glass House (2026 Remix)
Green Day – Nimrods (Original Soundtrack)
HIGHSIGH – Once Bend
Ho99o9 – Tomorrow We Escape (Re-Release)
Iconic – II
Jungle Rot – Cruel Face of War
Jupiter Jones – Ich trag den Sarg, du trägst was Buntes
Kontrast – Imperium
KornThe Serenity of Suffering (Re-Release)
Lalu – A Mythmaker's Demise
Machine Head – The More Things Change ... (Vinyl Re-Release)
Madball – Not Your Kingdom
Madeline Juno – Anomalie Pt. 2
Malia & Boris Blank – Convergence
Monster MagnetPowertrip (Re-Release)
Neil Young – Basement Tracks
Onsegen Ensemble – A Tale
Oxo 86 – Rien Ne Va Plus
Patrick Belaga – Solar Calf
Peals – The Compound 76
Philip Sayce – Scorched Earth, Vol. 2 Live in LA / London
Richard Ashcroft – Live Vol. 1
Rick Ross – Set in Stone
Sepultura – Arise: Rough Mixes
Shelly Manne – 2-3-4 (Acoustic Sounds)
Sinner – Boom Bang Goodbye
Sir Richard Bishop – Hillbilly Erotica
Sleep – Dopesmoker
Sojourner – Gateways
SOUNDTRACK – The Odyssey
Southpaw FLHC – The Standard
Sparta – Cut a Silhouette
Spucke – Zustand
Steve Hackett – Genesis Revisited
Summer Cem - Duman
Teenage Bottlerocket – They Came from the Shadows
The Durutti Column – Renascent
The Kinks – Low Budget (2026 Remaster)
The Limit – Another Drop
The Story So Far – Under Soil and Dirt
Thievery Corporation – Radio Retaliation
Wir Sind HeldenDie Reklamation (Vinyl Re-Release)
Yes – Close to the Edge
Yes – Fragile
Yes – The Yes Album
Yoko Ono – Seasons Of Glass
Zara LarssonMidnight Sun: Girls Trip

Fotos

Ariana Grande

Ariana Grande,  | © Universal (Fotograf: ) Ariana Grande,  | © Universal (Fotograf: ) Ariana Grande,  | © Universal (Fotograf: ) Ariana Grande,  | © Universal (Fotograf: ) Ariana Grande,  | © Universal (Fotograf: ) Ariana Grande,  | © Universal (Fotograf: )

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