laut.de-Kritik

Harte Wucht in düsterer Dramaturgie.

Review von

Russian Circles haben sich in über zwei Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf im Post-Rock erspielt. Gerade auf den letzten Alben wichen rockige Klänge jedoch zunehmend postmetallischen Strukturen. Diese Entwicklung treiben die US-Amerikaner auf "Nine" weiter voran, besinnen sich aber auch auf ihre verlässlichen Stärken. Als Produzent setzten Gitarrist Mike Sullivan, Schlagzeuger Dave Turncrantz und Bassist/Keyboarder Brian Cook wieder einmal auf Kurt Ballou (Converge).

Obwohl die einzelnen Mitglieder mittlerweile über verschiedene Teile des Landes verstreut leben, bleiben Russian Circles weiterhin der gemeinsame Mittelpunkt, wie die Formation im Vorfeld der Veröffentlichung betont. Dementsprechend entstanden die Grundaufnahmen wieder in den Chicagoer Electrical Audio Studios, wo man seit dem 2006er-Debüt "Enter" arbeitet.

"Borehole" bewegt sich trotz des peitschenden Schlagzeugs zunächst in recht doomigen und sludgigen Gefilden. Gegen Ende legt der Track aber deutlich an Wucht und Härte zu. "Empath" brettert zu Beginn geradezu thrashig nach vorne. Nach und nach differenziert sich der Sound aber immer mehr aus, um am Ende in einer lärmenden Wall Of Sound zu münden. "Eluvial" drücken elektronische Experimente ihren besonderen Stempel auf, während sich die Band für den Spannungsaufbau viel Zeit lässt. Zum Schluss gewinnen ruppige und metallische Töne wieder die Oberhand.

"E2" gestaltet sich noch etwas organischer und fließender und erinnert mit seiner progressiven Saitenarbeit an Tool und vor allem an die Post-Metal-Götter von Isis. Jedenfalls verschiebt sich der musikalische Fokus zunehmend in Richtung Atmosphäre statt auf pure Gewalt. "Meridian" fließt melodisch und schon fast nachdenklich und intim vor sich hin, ohne sich am Ende explosiv zu entladen. "Arletta" überrascht als rein akustischer, folkiger Song. "Seventh Seal" schlägt mit thrashigen Riffs, sludgigen Ausbrüchen und dezenten elektronischen Spielereien die Brücke zum Beginn, so dass ein runder Gesamteindruck entsteht.

Russian Circles klingen auf "Nine" so heavy wie selten zuvor, betonen aber auch ihre ruhigen und experimentellen Qualitäten, was der Scheibe eine besondere, düstere Dramaturgie verleiht. Das Post-Metal-Rad erfinden die US-Amerikaner mit der Platte sicherlich nicht neu. Allerdings schlägt die Band wieder mehr die Brücke zur eigenen Vergangenheit. Kurt Ballou sorgt dafür, dass die rohen Qualitäten wieder einmal besonders beeindruckend zur Geltung kommen. Andererseits trübt der stark verzerrte und zu komprimierte Klang etwas den Hörgenuss.

Trackliste

  1. 1. Borehole
  2. 2. Empath
  3. 3. Eluvial
  4. 4. E2
  5. 5. Meridian
  6. 6. Arletta
  7. 7. Seventh Seal

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LAUT.DE-PORTRÄT Russian Circles

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5 Kommentare mit 31 Antworten

  • Vor einem Monat

    Mir persönlich gibt das nicht viel, vor allem weil die Musik zwar roh sein will, aber der Sound eher auf Wucht produziert wurde und ja niemanden provozieren möchte. Hier fühlt man keine heisse Magma, sondern schaut sich gemütlich auf dem Sofa ein Video davon. Wenn etwas den Ohren "weh tun sollte", wird es sofort wegkarschiert, damit auch ja niemand verschreckt wird. Für mich ist so etwas Fake-Metal!

    • Vor einem Monat

      "Für mich ist so etwas Fake-Metal"

      Auch ich bin entrüstet! :mad:
      Was die Review auch einfach unter den Teppich kehrt: Darf man Russian Circles seit ihrem Angriffskrieg auf Ukrainian Squares noch hören?

    • Vor einem Monat

      Nicht eher Fake-Post-Metal? Hat das überhaupt den Anspruch, Metal zu sein? Und ist das wichtig?

    • Vor einem Monat

      Auch Post Metal ist Metal und egal welchen Anspruch es hat, es ist letztlich Metal

    • Vor einem Monat

      Für mich ist Post-Metal hauptsächlich Post-Rock mit mehr Riffs.

    • Vor einem Monat

      Puschel hat das schon korrekt eingeschätzt. Die Band will roh sein, eigentlich aber nicht, und die Musik sollte den Ohren weh tun, eigentlich aber nicht. Darum ist band-interne Kommunikation wichtig. Damit man nicht aus Versehen den eigenen Sound karschiert.

    • Vor einem Monat

      Das ist schon immer das Problem im Post-Rock/-Metal gewesen - ein paar absolute Klassiker stechen weit über Genre-Grenzen heraus, während dann Nachahmer kommen, die den Sound kopieren und vieles untergeht, da die Genres auf lange instrumental Passagen setzen. Einfach viel Wiederholung und Belangloses.

    • Vor einem Monat

      Und ich dachte, das "Post" soll signalisieren, dass es das danach beschriebene Genre überwunden und dessen aufgebrochen hat.

    • Vor einem Monat

      @Schwingi
      „Puschel hat das schon korrekt eingeschätzt. Die Band will roh sein, eigentlich aber nicht, und die Musik sollte den Ohren weh tun, eigentlich aber nicht.“

      Ah ja, die Band will roh sein, eigentlich aber nicht. Und auch wenn die Musik nicht weh tut … dein Kommentar schafft das ganz locker.

      „Darum ist band-interne Kommunikation wichtig. Damit man nicht aus Versehen den eigenen Sound karschiert.“

      Falls du schon mal in Bands gespielt hast … du warst ganz sicher der Sonnyboy. Aber was meinst du mit karschiert?

    • Vor einem Monat

      Was sagt denn der laut.de-Duden dazu? :trusty:

      karschieren (verb)
      1. kaschieren aber auf arschige Weise
      Beispiel:
      -ey, du hast nen Fleck auf der Hose.
      -oh okay, ich leg ne Serviette drüber, du Penner!
      2. Hessischer Dialekt für 'carsharing'
      3. Inkorrekte Schreibweise des Verbs 'kaschieren'

    • Vor einem Monat

      "Falls du schon mal in Bands gespielt hast … du warst ganz sicher der Sonnyboy."

      In der Tat! Seit über 20 Jahren, ob in der Probe, auf der Bühne oder im lokalen Jamhub. Leute sind delighted, mich zu sehen/zu hören. ;-)

    • Vor einem Monat

      Every drummer's natural social position in every band that means serious business or fun (or both)! :lol:

      Aber ohne Scheiß, die Sonnyboy-Häufung unter Schlagzeugern ist zwar auch von meiner Seite nur anekdotisch evident, dennoch aber zu auffällig, um sie als (Pseudo)Klischee völlig übersehen zu können. Als wär das so ein Geheimzirkel-Logen-Ding: "Ok mate, Du willst dich an den Drums austoben? Wie ist es denn um dein sonniges Gemüt beschieden? Oder deine social surfing-skills? :mad: ".

      :D

    • Vor einem Monat

      ich meinte natürlich: :)

    • Vor einem Monat

      ...am Ende meines imaginären, bedeutungsschweren und wertvollen Zitats, sollte klar sein.

      :Joint: :smokool: :cool:

    • Vor einem Monat

      @Schwingi
      Wenn ich dich mal auf der Bühne „Surf Nicaragua“ mit ner halbwegs fähigen Thrashband sehen/hören könnte, wäre ich wahrscheinlich tatsächlich auch delighted angesichts deiner Performance. Das meine ich jetzt völlig ohne Ironie.

      Außerdem plädiere ich für die Aufnahme des Verbs „karschieren“ in den Duden in genau deiner Definition.
      Schön das.

    • Vor einem Monat

      Danke Leude. ♥

  • Vor einem Monat

    Hab schon seit Jahren nicht mehr bei denen reingehört. Nachdem ISIS (Aaron Turner Band, der jetzt bei Neurosis eingestiegen ist) sich getrennt haben, hab ich das Genre bis auf ein paar Releases ziemlich vernachlässigt.
    Einzig und allein, dass Kurt Ballou es produziert hat, könnte tödlich sein. Gerade im Post-Rock/Metal.

    • Vor einem Monat

      Ich weiß, die werden halt auch ganz gerne mit vermeintlichen Genrekollegen in einen Topf geworfen, aber überleg ma, wo genau Isis 2002 mit "Oceanic" bereits waren, während Cult
      of Luna zwischen da noch nicht mal genug Kram fürs Zweitwerk beisammen hatten und Neurosis hatten in 2001 eine mMn maximal okaye Sonne gebracht, die niemals untergehen sollte und 2002 hat schon kaum jemand mehr drauf geachtet, ob sie's zwischendrin nicht doch schon 2-3mal tat und außerdem erreicht das Ozeanische von Isis ein Jahr später ja nicht nur aufgrundder Perspektive, die wir von diesem Planeten aus auf beides haben, eine Tiefe, wie sie die Mondkult-Sonne nie ankrastzen könnte und verspricht trotz hohem Druck und Sauerstoffarmut Schutz sowie erfrischendes kühl vor einer Sonne, die wirklich niemals untergeht...

      ...zwei Jahre später: Neurosis haben zusammen mit Jarboe bissl verstecken gespielt in 2003 und bringen in 2004 "The Eye of Every Storm", von dem mensch schon damals auffällig oft las, es sei einer ihrer, wenn nicht gar DER Meilenstein-Wurf der bis heute als Erfinder des Post Metal bezeichneten Band. Und der Mondkult? Sucht sich selbst zwischen jen seits und Erlösung, stellt sich dazwischen hörbar laut öfters die Frage, ob er jetzt eigentlich ein Doom-, Drone- oder doch auch einer dieser schwelgerisch-schönen shiny Post Meddl-Clubs sein mah, schrammt dabei viel zu häufig allzu haarscharf am stagnier-dümpeln vorbei, imo. Isis? Haben in den nicht mal ganz 2 Jahren, seit sie den Stil erstmals versiert aufgenommen haben, dieses neumodische Postmeddl-Gedöns ma eben zur aboluten Perfektion raffiniert und bringen mit "Panopticon" in vielen Ohren bis heute nicht nur den Band- sondern gleich den Genre-Meilenstein, von dem nicht wenige genrefirme bis heute (fälschlicherweise) annehmen, es sei die Blaupause gewesen für das, was wir heute als Post Metal bezeichnen.

      Zugegeben, ich bin a bisserl biased, ich hab die "Eye of every storm" in 2004 erst gehört, nachdem ich dier am VÖ-Tag erworbene "Panopticon" schon ganz gut kannte... und ich find die erstere bis heute sterbenslangweilig im Vergleich zu der fvon Verzweifling zerfressenen Dringlichkeit der "Panopticon". Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass aus heutiger Sicht besagte drei nicht nur zu keinem Zeitpunkt auf demselben Planeten stattfanden, sondern dass gerade in diesem Abschnitt 2002-2004 zwischen dem Isis-Kram und dem der andere beiden sowie aller weiteren, nicht näher bezeichneten "Genreverwandten" schon noch so 4-5 mittelgroße Galaxien bequem Platz gefunden hätten. :smug:

    • Vor einem Monat

      PS: Um wenigstens momentweise an ein paar wenige existierende matte Stellen in Isis' PM-Hochglanzphase aufschließen zu können, brauchte der Mondkult übrigens in 2004 noch satte 12 Jahre bis zu dem wie so oft viel zu spät aufkommenden Moment singulärer Genialität im Lebenszyklus vieler Meddl-Kapellen, welcher sich bei CoL bekanntermaßen in dem wirklich ziemlich genialen Einfall entlud, mer könnt ja ma so nen extended play zum Thema "Seemänner" zusammen mit Julie Christmas aufnehmen.

      Beschämend offensichtlicher "Oceanic"-Bite, aber wer's braucht. :rolleyes:
      (wenn mir trotzdem wer die "Mariner"-LP in SEHR gutem Gebrauchtzustand oder am besten gleich mint verkaufen mag, der (m/w/d) schreibt das einfach hier rein und schon schmeiß ich Wegwerf-Email-Adressen wie Kölner Kamelle an Karneval, sollte klar sein).

      :joint: :smokool: :cool:

    • Vor einem Monat

      Deine despektierliche Rede über Neurosis kann ich so nicht stehen lassen. :Mad: erstmal ist die nie untergehende Sonne ein phantastisches Albeng welchem du schleunigst einen neuen Hördurchlauf spendieren wirst auf meinen hör-Befehl hin; und biss dahin hatte Neurosen schon viele Klopfer veröffentlicht, allen voran m.E. Seelen bei Null, welches du auch hören wirst. :Mad:

    • Vor einem Monat

      Es könnte sein, dass eine nie untergehende Sonne nicht nur ein ziemlich interessantens Albengkonzept ist, sondern auch ein besseres Albung, als es mein biasgeblendetes Isis-Fanherz ihm seit Ionen zugestehen mag und ich werde die Tatsache, dass letztlich ICH die Wiesli-Idee in RL gebracht hatte nach dem tollen Scheiße-Jubiläum des Jahrzehnts am Montag, indem ich eine eher moderat als akkurat zur Viruserkrankung verschleierten Frusterkrankung einsetzte um meinen Leute krankheitsbedingt absagen zu können für heute... morgen... und evtl. die nächsten 3-6 Folgewochen, ma schauen, was die Viruserkrankungsrecherche noch so hergibt...

      Da könnt ich sogar noch paar Unterm-Radar-Klopfern Hördurchläufe spendieren, für die bisher noch gar kein offizieller Hörbefehl ausgesprochen wurde. :smug:

    • Vor einem Monat

      ...und zugegeben: obwohl ich bei der Pladde auch wieder mehrmals so "meh" war: Das offizielle "An Undying Love for a Burning World"-Shirt ist mein momentanes absolutes Lieblings-Bandshirt im Schrank, da passt echt alles: Design, Schnitt, Stoff, Stoffdichte, Farbe (khaki Bandshirt, allah! Wahrscheinlich nur übertroffen von Refuseds fliederfarbener Neuauflage des "Summer Holiday vs. Punk Eoutine"-Shirts!)...

      ...da stinken die Isis-Shirts, insb. ab der Phase, ab der sie sich nicht mehr getraut haben den Bandschriftzug mit auf die Shirts zu drucken, hart ab. Und letztlich muss ich mir auch eingestehen, dass ich zwar ultraheiß war auf die Evil Creed-Neuauflage des "Panopticon"-Merchs (wie damals MIT Schriftzug an prominenter Stelle auf der Brust! :mad: ), aber dann trau ich mich doch vergleichsweise aselten ans Schaulaufen... Im Gegensatz erneut zu Neurosis, das geht an nicht ganz so heißen Tagen auch ma zur Arbeit... unter nem Hemd... vielleicht noch mit 1-2 Knöpfen mehr zu als sonst. :lol:

    • Vor einem Monat

      Sehr interessante Kommentare. Bei Cult of Luna muss ich definitiv mal wieder reinhören. Kann mich noch ein wenig an das Collabo-Album "Mariner" erinnern.

      Ich konnte nur leider mit Neurosis nie viel anfangen und habe ISISs Sound immer vorgezogen.

    • Vor einem Monat

      Ich mag ISIS wie der nächste (Post)Metalhörer, aber eure eher gleichgültige Meinung zu Neurosis verstehe ich als Verbrechen gegen die Metalichkeit. :mad: Souls at Zero anhören und niederknien, ma sagen. Und die ist von f**ing '92.

      @Doc: Guter Tipp mit dem Merch!

    • Vor einem Monat

      @Schwingster

      Ja, da stehen wir auch definitiv recht alleine dar. Das einer ISIS oder Post-Metal mag, aber nicht Neurosis, ist sehr selten. lol

    • Vor einem Monat

      Nicht mag ist ja wohl mal völlig übertrieben! Vielleicht die Schaffensphase während Isis' Hochphase 2002-2004(/2006) (noch) nicht ausreichend wertschätzend im Vergleich zum alles überstrahlenden Output Isis' i. genannten Zeitraum, högschdens, aber nicht mag?! Dass Seelen bei Null heute zurecht als DIE Blaupause dessen, was wir heute mit Post Metasl meinen wenn wir uns darüber austauschen, gilt, das ist hier seit Ionen so klar wie intro tod (sic!) ist. :mad:

      Ich zieh doch keine Shirts an von Bands, die ich nicht wenigstens auch ein bissl gut finde auf irgendeiner Ebene... Also, da müssten dann schon verdammt viele andere Faktoren stimmen, dass ich mir Shirts hole (und dann auch noch versteckt auf der Arbeit trage, weil's so ein milde-witziger ironischer Twist wäre, darin bei der Arbeit von irgendwem "erwischt zu werden"!) von Bands, deren Output ich durchweg so "meh" finde", sollte dann nach Jahrzehnten in den Kommentarspalten dann auch irgendwann mal klar sein!

      :mad: :angry: :nerved:

    • Vor einem Monat

      ...Pungent Stench oder so. :koks: :illphone:

  • Vor einem Monat

    Ich mag Ballous Produktionen unheimlich gerne, hab ich in den Kommentarspalten ja schon oft geschrieben. Nicht nur aus der Turnst..., ähm, Hardcore-Ecke (erwartbar) sondern auch viel aus dem Metal und sogar naserümpfende Progger aus meinem erweiterten Bekanntenkreis (vermutlich am "Exam"-Shirt des Drummers Ben Koller in einem ihrer Musikvideos Witterung aufgenommen :D ) sind seine ersten Prod-Gehversuche im Hauptwerk der eigenen Band mit "You fail me" ja oft und öfter auch mal angefeindet worden: Digital? Das Panelling ist im wohlwollendsten Fall vermutlich als unkonventionell zu bezeichnen! Und partweise mit so überhaupt nicht realkeependem Konserven-Feedback als Overdubs auf den Distortion-Gitarren?! Geht ja ma gar nicht! :mad:

    Find ich aber schon, zumal dieser gleichermaßen trotz Digi-Aufnahme frostig kalt bis karg, aber doch auch in den Ballerparts ordentlich satt und generell irgendwie unkonventionelle Vorlieben auslebende und oft an Genrecodes geplegt vorbei produzierte Mix klingt bis heute gerade deswegen sehr erfrischend und suchte nicht bloß im VÖ.Jahr 2004 ihresgleichen suchte. Stach jedenfalls extrem positiv für mich hervor in einer Zeit, in der selbst your local NuMetal Heroes plötzlich auf irgendeinem Roadrunner-Sub liefen, jedoch zum Debüt gleich mal die Mutterstudio-Preset-Stanni-Produktion kredenzt bekamen, von denen anno 2004 ge3fühlt 5 pro Monat in der Visions zerrissen wurden. Zurecht, ma sagen.

    Bin jedenfalls gespannt, was Ballou mit 22 Jahren mehr Erfahrung und inzwischen so mancher Genre-Perle im Producer-Kerbholz mit den Russian Circles, welche ich die vergangenen 3 Jahre durchschnittlich 1x/Jahr in jeweils formidabler Live-Form erleben durfte, da hin gezimmert hat. :)

  • Vor einem Monat

    Ist es sehr hängengeblieben von mir, dass ich alles, was nicht von ISIS ist und das Label "Post-Metal" trägt, meide?

  • Vor einem Monat

    So pure instrumental Leute sind mir zu eintönig. Ich brauch schon die emotionale Dynamik einer stimmlichen Leistung inmitten des Soundgewitters. Ich passe