laut.de-Kritik
Guter Stoff für die Sommermonate.
Review von Daniel StraubEine eigene Mix-Compilation, das war die Idee beim Berliner Label Get Physical im vergangenen Jahr. Mit "Body Language" war der passende Titel gefunden. Für die erste Auflage hat sich das DJ-Duo M.A.N.D.Y. an die Plattenspieler gestellt und minimalen Tech-House aufgelegt.
Nun ist es an DJ T., die zweite Auflage zu bestreiten. "Body Language Vol. 2" sind die 17 Tracks überschrieben, die beim ehemaligen Groove-Herausgeber auf den Turntables landen. Bei seinem Mix lässt sich der altgediente DJ von seiner Vorliebe für Minimal-House und 80ies inspirierteTechno-Tracks leiten.
Natürlich nutzt er die Gelegenheit auch, um auf die neuesten Releases von Get Physical aufmerksam zu machen. Das erfolgreiche Label ist mit Tracks von The Other People Place, DJ T Vs. Booka Shade und Discemi vertreten. Daneben stellt "Body Language Vol. 2" auch den jüngsten Spross der Label-Familie vor.
Einzelkind heißt das kürzlich gegründete Sublabel von Get Physical. Kindisch ist eines der ersten Releases auf dem neuen Imprint. "Marsha" heißt der Track, dessen geschmeidiger Groove sich sogleich für den Einsatz im Club qualifiziert.
Neben diesen Eigengewächsen bietet "Body Language Vol. 2" auch Platz für einige Club-Hits der vergangenen Monate, wie zum Beispiel Theo Parrishs "Falling Up", das von Detroit-Legende Carl Craig im Remix seine Veredelung erfahren hat.
Außerdem zählen der brasilianische Produzent Gui Boratto und Serge Santiago zu den großen Momenten des Longplayers. Beide Tracks haben es in die Plattencases aller namhafte DJs geschaftt, und das nicht zu Unrecht.
Im letzten Drittel sorgt der Isolée-Remix von Ricardo Villalobos "What You Say Is More Than I Can Say" für den absoluten Höhepunkt. Der Schlussakzent gebürt dann Heiko Voss mit seiner Nummer "I Think About You".
Ein schöner Mix, der sich während der Sommermonate, als guter Start in einen Club-Abend, sicherlich häufig im CD-Player wiederfinden wird.
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